En blutiges Tänzchen

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  • Veröffentlicht: 2 Jun 2018
  • Aktualisiert: 2 Jun 2018
  • Status: Fertig
Vampire: The Masquerade - Eine Toreador auf Abwegen

Die Neonatin Tara hat zu einem lockeren Abend eingeladen. Die Zusagen häufen sich und sogar der Prinz ließ anmerken, gegebenfalls vielleicht zu erscheinen. Ihre Nerven liegen blank. Den Abend vor der Feier zieht sie los, um sich abzulenken.

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9. Frank

Die Adresse führte sie zu einem abgelegenen Bauernhof. Das Licht auf dem Hof ging an, als sie mit dem Wagen vorfuhr. Nicht das man sie diesmal wirklich schon von weitem gehört hätte. Kaum das sie den Motor ausgestellt hatte, kam ein Berg von einem Mann aus dem Haupthaus auf sie zu. Irgendwas musste doch in dem Essen hier stecken. Jeder Kerl, der auch nur annähernd mit Landwirtschaft zu tun hatte, schien ein Klotz von einem Kerl zu sein. Die Daumen lässig hinter die Riemen der Latzhose gehakt musterte er sie, als sie aus dem Wagen stieg.
»Du bist die Verrückte, wegen der Rolf angerufen hat?«
»Sieht wohl so aus. Oder verirren sich viele Frauen des Nachts hier auf den Hof?«
»Nein. Na dann komm mal mit.« Er umrundete mit ihr das Haus und öffnete eine Schuppentür, damit sie hineinschlüpfen konnte. Der Geruch von Stroh und Heu umfing sie. Irgendwo in der Dunkelheit raschelte es. Katzen oder Ratten? Eine spärliche Glühlampe, die unter einem Balken hing, erhellte geringfügig das Innere.
Ohne Vorwarnung packte er sie bei den Haaren und trieb sie gegen den nächsten Träger, Gesicht voran. Ihre Nase brach, als sie gegen das Holz schlug, Blut spritzte und sie sah für einen Moment Sterne. Der Mann wusste, was er tat. Er zog sie an den Haaren zurück, legte seinen Arm um ihren Hals und hielt sie so fest.
»Welche Frau ist bitte schön so verrückt, sich von einem Kerl vermöbeln zu lassen?«, fragte er und lachte abfällig.
»Na ja, welcher Kerl nimmt schon Geld dafür? Da haben sich eine Menge Ehemänner echt was durch die Lappen gehen lassen.« Sie hielt sich an seinem Arm fest, und versuchte ihn wegzuziehen. Er war definitiv kräftig. Auf normalen Wege würde sie so nicht weiter kommen. Gut das es hier nicht normal zu ging.
»Frauen die noch Luft zum Quatschen haben, sind nicht ausgelastet, hat mein Vadda immer gesacht«, und drückte ihren Hals noch fester zu.
»War bestimmt ein kluger Mann«, sie gab es auf, seinen Arm wegzuziehen, und holte stattdessen mit den Ellenbogen aus und rammte ihn rückwärts in seinen Bauch.
»Zappel nicht so«, raunte er und hielt sie eisern fest.
»Du ... weißt schon ... das ich ... für ... eine Prügelei ... bezahlt hab?« Wenn sie ein Mensch wäre, hätte sie jetzt echte Probleme. So würgte er sie nur, was an sich unangenehm genug war.
»Das gehört dazu. Wehr dich doch.« Lachend hob er sie hoch.

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