En blutiges Tänzchen

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  • Veröffentlicht: 2 Jun 2018
  • Aktualisiert: 2 Jun 2018
  • Status: Fertig
Vampire: The Masquerade - Eine Toreador auf Abwegen

Die Neonatin Tara hat zu einem lockeren Abend eingeladen. Die Zusagen häufen sich und sogar der Prinz ließ anmerken, gegebenfalls vielleicht zu erscheinen. Ihre Nerven liegen blank. Den Abend vor der Feier zieht sie los, um sich abzulenken.

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7. Bei den Eiern

»Sonst werde ich dir in die Eier treten, damit du mich loslässt. Anschließend werde ich dir gegen die Brust schlagen, dass dir ein paar Rippen brechen. Du wirst auf das Sofa zurücktaumeln und dort nieder gehen. Fluchend. Wirst versuchen, auf mich loszugehen. Doch ich werde wie eine Göttin vor dir stehen, lachen und dich mit meinen schicken Schuhen auf der Brust zu Boden bringen. Du wirst mir die Füße küssen, wenn ich das möchte. Oder du ersparst dir den Hodensackriss und wir kommen einfach ins Geschäft. Du bist doch Geschäftsmann, nicht wahr?«
»Du hast echt Mumm, Kleines. Die Show soll ich dir glauben?« Fest hielt er ihre Haare fest, zog sie weiter zurück.
»Wie du willst.« Blitzschnell packte sie ihn am Hemd, zog ihn zu sich und rammte ihr Knie in seine Weichteile, anschließend schlug sie ihm gegen die Brust und verfrachtete ihn so Richtung Couch. Sie verzichtete darauf, ihm die Rippen zu brechen, sah es jetzt schon so aus, als würden ihm die Augen aus den Höhlen hervortreten.
Seine Eier schützend lag er auf dem Sofa und japste nach Luft, während er vor sich hin fluchte. »Du Miststück! Tickst du noch richtig?«
»Schluck eine von deinen Pillen, dann geht es wieder«, sie setzte sich neben ihn und schlug die Beine über. Für den Moment war das nicht schlecht gewesen. Genau das hatte sie gesucht. Sie sah zu dem Mann, der sich mühsam aufrappelte.
»Du spinnst doch! Du bist wahnsinnig!«
Sie runzelte die Stirn. »Vielleicht. Manchmal. Im Laufe der Jahre ist es halt nicht immer so leicht.« Sie sah zu ihm und schenkte ihm ein Lächeln. »Ich schlage dir ein Geschäft vor. Nur für heute Nacht. Du kennst doch sicherlich jemanden, der keine Probleme damit hat, eine Frau zu schlagen, oder? So ein richtiges Arschloch halt.«
Verwirrt sah er sie an. »Bist du Psycho oder sowas? Seh ich aus, als würd ich nen Stricherring führen? Ich verkaufe Drogen.«
»Ich will auch keinen Stricher. Ich will einen Schläger. Von Sex war nie die Rede. Bis gerade eben, hätte ich das sogar eher mit dir in Erwägung gezogen, aber na ja, man kann nicht alles haben, nicht wahr?«
»Du bist bescheuert, ganz klar.« Er rutschte an das andere Ende des Sofas. Hauptsache weg von ihr.
»Ich gebe dir die einmalige Gelegenheit, dich an mir für deine Eier zu rächen. Ich zahl auch dafür.«
»Und dann schickst du mir die Bullen oder was?«
»Was hätte ich davon? Sehe ich so aus, als müsste ich das tun? Hatte ich dich nicht gerade bei deinen Eiern? Da brauche ich keine Bullen. Also, kennst du wen, der ein Tänzchen mit mir wagen würde oder nicht?«

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