Am Ende sind alle Einzelkämpfer, oder doch nicht?

Annabell muss in ein Internat, sie hat keine andere Wahl, ihre Eltern stecken sie dort hinein!
Dort trifft sie auf einen ganz besonderen Jungen...

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6. Kapitel

„Guten Morgen, was hast du gestern so lang gemacht?“

„Wieso fragst du?“

„Naja, du warst erst um halb elf da“

„Melissa, du bist echt anstrengend...außerdem bist du nicht meine Mutter!“

„Ich frag ja nur“

Wir sitzen beim Frühstück und ich bin bei Melissa, weil Paul anscheinend noch nicht wach ist, aber sie ist eigentlich voll okay.

„Wir sollten gehen, es ist schon zehn vor acht“

„Ja, ich geh noch schnell mein Mathebuch holen“

„Wenn du dich beeilst wart ich“

„Nee, geh schon mal vor“

 

Ich laufe den Gang entlang zu meinem Zimmer, dort suche ich mein Mathebuch. Nachdem ich es gefunden habe, laufe ich schnell aus dem Zimmer, schließe die Tür und renn mal wieder voll in wen? Genau! In Daniel...

„Kannst du nicht einmal aufpassen, wo du hingehst!“

„Du verbreitest echt nur gute Laune“

„Man, jetzt nerv nicht, ich muss mich beeilen!“

„Tschüss“

Ich drehe mich um und laufe auf die Tür zu. Ich öffne sie und Melissa hat tatsächlich gewartet!

„Danke für’s warten“

„Kein Problem und wenn du öfter so nett zu mir bist können wir ja vielleicht sogar Freunde werden“

„Ich glaub das muss ich mir noch überlegen“

 

In der Schule trennen sich unsere Wege und in meiner Klasse wartet jemand ganz besonderes auf mich!

„Hey Schatzi, wie geht’s dir?“

„Spars dir und verpiss dich!“

„Was ist denn los mit dir Annabell?“

„Nix, geh mir einfach nicht am Arsch und geh zurück in deine Klasse!“

„Das war auch mal deine Klasse und zwar noch vor zwei Monaten, also führ dich nicht so auf!“

„Verpiss dich einfach, ich versteh auch nicht, was du von mir willst! Ich war dir doch die ganze Zeit scheiß egal!“

„Das stimmt gar nicht, so was musst du dir nicht einreden und das weißt du auch, du fehlst uns Annabell“

„Es interessiert mich nicht!“

„Wir treffen uns heute um Acht im Café, wenn du willst kannst du kommen“

„Geh einfach und deine Einladung kannst du dir sonst wohin stecken!“

Ich hab’s tatsächlich geschafft! Sie verpisst sich endlich!

Marie geht aus der Klasse, dreht sich noch einmal um und zwinkert mir zu.

Die Leute aus meiner Klasse starren mich an.

„Habt ihr nichts besseres zu tun?!“

Alle drehen sich um und konzentrieren sich auf ihre Gespräche.

Für den Rest des Tages habe ich meine Ruhe. Maries Besuch hat mich sehr aus der Bahn geworfen. Nach der Schule gehe ich direkt zu Pauls Zimmer, aber es öffnet Daniel.

„Paul kommt erst in einer Stunde, willst du warten?“

Ich gehe an ihm vorbei und setzte mich auf Pauls Bett.

„Du hättest auch ja oder so was sagen können...“

„Lass mich einfach in Ruhe!“

„Du hast mal wieder einen echt guten Tag, aber keine Sorge ich lass dich in Ruhe“

Er setzt sich an den Schreibtisch, holt aus der schwarzen Tasche seine Schulbücher und legt sie vor sich auf. Jetzt öffnet er eine Lade, holt Kopfhörer heraus, setzt sich diese auf und beginnt mit der Hausübung.

Für die nächste Stunde habe ich meine Ruhe und die Tränen beginnen ganz langsam und leise meine Wangen herunter zu rinnen. Der Knoten in meiner Brust will sich einfach nicht lösen, egal wie sehr ich weine.

Paul betritt das Zimmer, sieht mich an, setzt sich neben mich, nimmt mich in den Arm und lässt mich erzählen.

Daniel verlässt den Raum, nachdem ich begonnen habe zu sprechen.

„Stopp! Atme einmal durch und dann erzähl noch mal langsam und der Reihe nach“

„Also Marie ist, nein, war...“

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