Am Ende sind alle Einzelkämpfer, oder doch nicht?

Annabell muss in ein Internat, sie hat keine andere Wahl, ihre Eltern stecken sie dort hinein!
Dort trifft sie auf einen ganz besonderen Jungen...

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1. Kapitel

Annabell, es reicht mir jetzt! Pack dein Gewand ein oder du gehst ohne dort hin!“

Toll, jetzt sind wir also schon an dem Punkt, wo ihr alles scheißegal ist...

„MACH JETZT!!!“

Sie nimmt meinen bereits gepackten Koffer, stellt ihn vor den Stufen ab und geht wieder in mein Zimmer.

„Meine Geduld ist zu ende, setz dich ins Auto wir fahren jetzt!“

Es wird jetzt echt kritisch.

Ich hole meine Tasche aus dem Schrank, stelle sie auf mein Bett und beginne meine Kleidung einzupacken.

Sie steht im Türrahmen mit hochrotem Gesicht, kurz davor zu explodieren. Sie begutachtet jede meiner Bewegungen genau, also ob sie darüber Buch führen würde. Bei diesem Gedanken verdrehe ich die Augen, ein Glück, dass ich gerade fertig geworden bin, denn ihr entgeht nichts.

„Augen verdrehen also auch noch, geh jetzt, ich will dich nicht mehr sehen!“

Ich greife nach der Tasche.

„LASS DAS STEHEN UND SETZ DICH EINFACH INS AUTO, ICH HAB KEINE LUST MEHR!“

Ich lasse die Tasche stehen, gehe auf die Tür zu, doch sie bleibt im Türrahmen stehen und geht nicht zur Seite.

Ich beschleunige meine Schritte und laufe gegen sie, bleibe aber nicht stehen. Sie weicht nach rechts aus, sieht kurz perplex auf den Boden und beginnt sich aufzubauen. Im letzten Moment realisiert sie, dass es keinen Sinn macht, daher atmet sie einfach dreimal ein und aus. Ich gehe die Stufen nach unten, öffne die Haustür und knalle sie hinter mir zu. Ich öffne die Autotür, setze mich hinein, nehme mein Handy aus der schwarzen Lederjacke und stecke meine Kopfhörer hinein. Ich drehe Musik auf, lehne mich zurück und schließe die Augen.

Für die nächste Stunde bekomme ich nichts mehr mit!

 

Meine Mutter setzt sich ins Auto und beginnt zu fahren.

 

„Wach auf, wir sind da“

Ich öffne meine Augen. Wir parken vor einem hässlichen, braunen, drei stöckigen Gebäude.

Fuck...wo bin ich hier gelandet!

Sie öffnet die ebenfalls braune Glastür und geradeaus war eine Tür, an die sie jetzt klopft.

„Herein“

Sie öffnet wieder die Tür und lässt mir den Vortritt. Vor mir steht eine junge Frau mit kurzen braunen Haaren und der typischen Jeans - T-Shirt – Combi.

„Hallo, ich bin Marie, die Aufsichtsperson für heute, ist es für dich in Ordnung, wenn ich Annabell zu dir sage?“

Ich zucke die Schultern und sehe sie an. Es scheint sie nicht im geringsten zu stören, dass ich nicht antworte, sie wirkt so, als würde sie das jeden Tag erleben.

Sie redet noch mit meiner Mutter, dann zeigt sie mir mein Zimmer. Sie gibt mir den Schlüssel, beschreibt mir den Weg und geht mit meiner Mutter den Koffer und die Tasche holen.

Ich öffne die Zimmertür und sehe auf eine gelbe, abgeschlossene Tür. Rechts befindet sich noch eine Tür und auf der linken Seite ist eine kleine Garderobe. Ich öffne die rechte Tür und blicke in ein kleines Badezimmer, mit Dusche, WC, Spiegel und einem kleinen Badezimmerschrank. Unter dem Waschbecken befindet sich noch ein Schrank, ich öffne ihn, darin befinden sich Handtücher und Klopapier.

Ich gehe aus dem kleinen Badezimmer und öffne die andere Tür. Ich blicke auf ein Fenster und darunter ist ein Schreibtisch. Auf der rechten Seite ist ein nicht gemachtes Bett und links ein gemachtes.

Das ist vermutlich meines.

Hinter den Betten steht jeweils ein Kasten.

Marie öffnet die Tür und kommt mit meinen Sachen herein.

„Deine Mutter steht beim Eingang, geh dich noch verabschieden, danach erkläre ich dir alles.“

Ich gehe zurück zum Eingang.

„Tschüss“, dann drehe ich mich um und gehe wieder in mein Zimmer, wo Marie schon auf mich wartet.

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