Warum Er?!

Rin Mazuoka ist ein siebzehn jähriges Mädchen, dass in der Nähe von Kyoto in Japan lebt. Sie möchte in Ruhe ihre Schule beenden und in die Welt der Erwachsenen starten. Doch die Ruhe wird durch den beliebtesten Jungen der Schule gestört. Haru Tanaka versucht unermüdlich mit ihr befreundet zu sein, was Rin überhaupt nicht passt. Sie hat viel mehr mit anderen Problemen zu tun...

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3. Unerlaubte Entscheidung

Rin beeilt sich nach hause zu kommen. Außer Atem schlägt sie die Haustür zu und rutscht an ihr, mit dem Rücken hinunter. Leise lachend vergräbt Rin ihren Kopf in ihren Armen. ,,Was sollte das eben?“, lächelt sie :,,Das war ja total peinlich. Warum kannst du mich nicht in Ruhe lassen?“ Nach einer Weile stemmt sich Rin auf und wandert, schwankend vor Müdigkeit, in die Küche. Sie räumt eilig die Einkäufe weg und schnappt sich einen Schokoladenpudding aus dem Kühlschrank. Mit einem Löffel Pudding im Mund, schlendert Rin in ihr Zimmer und legt das neu gekaufte Mangaheft auf ihren Schreibtisch. Sie blättert einmal durch das Taschenbuch und schlägt dann die erste Seite auf. Nach einer halben Stunde lesen, ist der Pudding leer und der Manga durchgelesen. Rin lehnt sich seufzend nach hinten und starrt an die Zimmerdecke. ,,Warum gibt es nur Vollpfosten im wahren Leben und die tollen Typen in Büchern?“, nuschelt sie und schleppt sich auf ihr Bett. Rin dreht sich unter ihrer Bettdecke noch paar Mal hin und her, schläft dann aber doch ein.

Am Morgen wacht Rin mit einem Schrecken auf. ,,Ich habe meinen Wecker vergessen zu stellen.“, ruft sie und springt von ihrem Bett auf. Dabei rutscht Rin auf einer Zeitschrift aus, die am Boden liegt. Sie kann sich gerade so abfangen und bemerkt, dass sie in ihrer Schuluniform eingeschlafen ist. ,,Wie praktisch!“, freut Rin sich, schnappt die Schultasche und etwas zu essen aus der Küche. Als sie aus dem Vorgarten stürmt merkt sie, dass ein Zettel am Gartentor hängt. Verwundert reißt Rin den Zettel ab :,,Wir sind schon mal vorgegangen. Wenn du rechtzeitig fertig bist, kannst du uns vielleicht noch einholen!“, ließt Rin vor :,,Was soll das denn?! Wollen die mich etwa auch verarschen?“ Sie ballt die Faust und zerknüllt dabei den Zettel. Mit einer gewaltigen Wut stürmt sie Richtung Bahnstation.

Plaudernd und lachend stehen ihre Freundinnen am Bahnsteig. ,,Waren wir nicht ein bisschen zu gemein?“, wirft Hanabi ein. ,,Ach was!“, lacht Hiyorin :,,Die kommt schon klar.“ Doch da steht Rin plötzlich am oberere Treppenabsatz :,,IHR!“ Hiyorin sieht nur noch eine wütende Rin auf sie zustürmen. Im nächsten Moment spürt sie eine Faust in ihrer Seite. ,,Hey was soll das?“, protestiert sie :,,Es war doch nicht nur ich, die weg gegangen ist.“ ,,Aber du bist der Drahtzieher, dass weiß ich genau. Nur du kommst auf so bescheuerte Ideen.“,schnaubt Rin. ,,Ja es war meine Idee und ich habe auch den Zettel geschrieben. Aber die anderen haben mitgemacht.“, verteidigt sich Hiyorin. ,,Ist doch jetzt egal!“, stellt sich Kagura zwischen die beiden Streithähne. Da kommt eine Durchsage. In Kürze würde die nächste Bahn im Bahnhof halten. ,,Unsere Bahn kommt.“, meinte Kana. Die Freundinnen stellen sich an den Bahnsteig, müssen jedoch weiter diskutieren.

Auf einmal spürt Rin eine Handfläche auf ihrem Rücken, die ihr einen Schubs nach vorne gibt. Mit aufgerissenen Augen stürzt Rin nach vorne. Von links kommt die Bahn und vor ihr tauchen die im Sonnenlicht glänzenden Schienen auf. Im letzten Moment hält jemand sie am Arm fest. Rin macht eine 180 Grad Drehung und fällt nach vorne. Noch im Sturz schließt Rin die Augen, jedoch verspürt sie keinen Schmerz. Sie ist auf etwas weichem Gelandet. Langsam öffnet Rin die Augen. Verwundert starrt Rin in Haurs schmerzverzerrtes Gesicht. ,,Das tat weh!“, stöhnt er. Rin wird rot und springt auf. Haru erhebt sich vom Bahnsteig. ,,Es tut mir leid!“, verbeugt sich Rin. Auch damit er ihr rotes Gesicht nicht sieht. ,,Schon gut. Ist mit dir alles in Ordnung?“, lächelt Haru. Rin schaut zu ihm auf :,,Äh ja... danke für die Rettung.“ Hinter ihr hält die Bahn und Menschen laufen auf die Wagons zu. Rin verbeugt sich wieder und rennt zu ihren Freundinnen.

In der Bahn wendet sich Hiyorin an sie :,,Was war das gerade?“ ,,Was meinst du?“, schaut Rin sie verwundert an. ,,Na, das mit Tanaka-san!“, funkeln Kaguras Augen. ,,Gar nichts!“, winkt sie ab. ,,Aber ihr lagt plötzlich auf dem Boden!“, bemerkt Hanabi. ,,Habt ihr es den gar nicht mitbekommen?“, starrt Rin ihre Freundinnen an. ,,Nein, was denn?“, mischt sich Kana ein. ,,Na, ich wurde von hinten geschubst und wäre beinah auf die Schienen gefallen. Tanaka-kun hat mich gerettet.“, erklärt Rin. Hiyorin muss schmunzeln :,,Uh, du nennst ihn schon Tanaka-kun. Als nächstes sprichst du ihn mit Vornamen an.“ Rin wird rot und dreht den Kopf weg :,,So ist das gar nicht. Tanaka lässt mich nur in Ruhe, wenn ich ihn so nenne.“ ,,Du weißt schon, dass du dadurch noch mehr Aufmerksamkeit auf dich ziehst.“, bemerkt Hanabi. ,,Wieso das denn?“, erkundigt Rin sich. ,,Na, wenn die Horde Mädchen, die Tanaka verehrt, das hört, dann steckst du richtig in der Klemme.“, erläutert Kana. Grübelnd erreicht Rin die Schule. Wie soll sie das Tanaka-Problem lösen?

In der Mittagspause läuft Rin Haru über den Weg. ,,Hey, Tollpatsch!“, lächelt er. ,,He-... warte. Wenn ich dich Tanaka-kun nennen muss, dann musst du mich auch bei meinem richtigen Namen nennen!“, faucht Rin. ,,Schon gut. Hast ja recht. Also Mazuoka-chan...wie geht es dir, nach dem Tumult heute morgen?“, fährt Haru fort. ,,Mir geht es gut, danke. Aber es ginge mir besser, wenn du mich in Ruhe lassen würdest.“, kneift Rin ihre Augen zusammen. ,,Möchte ich aber nicht.“, antwortet er. ,,Tanaka, wo bleibst du?“, ruft auf einmal Harus Freund hinter ihm. ,,Ja, ich komme! Also bis dann.“, verabschiedet sich Haru. Rin verdreht die Augen und geht zurück zu ihrem Klassenraum.

Ab jetzt wird Rin jeden Morgen von einem strahlenden Haru begrüßt. Bis zum Wochenende geht es gut, doch dann platzt Rin der Geduldsfaden. Mitten in der ersten großen Pause, auf dem Schulhof, meckert sie ihn an :,,Jetzt reicht es! Ich habe es satt jeden Morgen deine Visage zu sehen. Geh mir nicht auf die Palme. Ich kann auch ohne dich leben.“ Von einem Moment auf den anderen hat sich eine Horde Schüler um sie versammelt. Die Jungen flüstern und die meisten Mädchen beschimpfen Rin. ,,Was fällt dir ein!“, ruft eines der Mädchen. ,,So kannst du nicht mit Tanaka-senpai reden!“, motzt die nächsten. ,,Lass ihn bloß in Ruhe!“, schimpfen zwei andere Mädchen. ,,Verzieh dich!“, ruft eine andere. Rin hebt ihre Hände und zwängt sich durch die Menge Richtung Schulgebäude.

Nach der Schule will Rin ihre Schuhe aus dem Spinnt holen. Als sie den Eingangsbereich erreicht, ist kein Schüler mehr zu sehen. Ihre Freundinnen sind zu ihren Klubaktivitäten gegangen und Hanabi ist zum Nachhilfeunterricht. Rin hat keine Lust es noch einmal bei dem Kunstklub zu probieren und hat beschlossen nachhause zugehen. Sie öffnet ihren Spinnt und lauter Reißzwecken und kleine Zettelchen fallen ihr entgegen. Sie hebt einen Zettel auf und öffnet ihn. Es ist ein Drohbrief. Auf allen Zetteln stehen Drohungen drauf. Rin sammelt alles ein und betrachtet die Zettel und Reißzwecken in ihren Händen. Da kommt Haru und sieht Rin mit hängendem Kopf vor ihrem Spinnt stehen. Langsam geht er auf sie zu. Als er die Zettelchen sieht, greift er nach einem. Haru ließt ihn mit ernstem Gesicht durch und nimmt dann alles aus Rins Händen. Er entsorgt die Drohungen in den nächsten Mülleimer. Dann tritt Haru wieder vor Rin. ,,Nimm dir das nicht so zu herzen! Ich habe schon mit ihnen gesprochen. Aber so wie es aussieht, hat es nichts gebracht.“, meint er mit einem besorgten Gesichtsausdruck. ,,Es tut mir leid.“, flüstert Rin :,,Ich hätte dich nicht anschreien dürfen.“ Haru stutzt :,,Es ist nicht deine Schuld. Ich habe nicht auf dich gehört und das war die Strafe dafür. Aber so bin ich nun mal. Ich höre auf niemanden. Außer auf meine Eltern.“; lächelt er. Rin schaut zu ihm auf :,,Danke.“ Sie zieht sich ihre Schuhe an und will die Schule verlassen. ,,Rin warte!“, kommt Haru angelaufen. Rin dreht sich zu ihm um. ,,Ich werde dich nachhause bringen.“, meint er außer Atem. Rin zögert einen Moment :,,Tu was du nicht lassen kannst.“ Sie dreht sich um und geht durch das Schultor, Haru folgt ihr.

Der Heimweg kommt Rin länger als sonst vor. Es ist schon dunkel, als die beiden vor Rins zuhause ankommen. ,,Na dann. Bis morgen!“, verabschiedet sich Haru. ,,Ähm ja, bis morgen und danke für das nachhause bringen.“, ruft Rin ihm hinterher und geht erst ins Haus, als Haru um die nächste Ecke gebogen ist.

Als Rin sich ausgezogen hat und in der Küche steht, greift sie in den Geschirrschrank, um sich eine Tasse rauszuholen. Nach dem sie eine Tasse hervor gezogen hat, fällt ihr ein Zettel entgegen. Langsam segelt er zu Boden. ,,Was ist das denn?“, wundert sich Rin und greift nach dem Blattpapier. Sie faltet es auseinander. Der Zettel enthält eine Rechnung. Rin erstarrt, als sie die Endsumme sieht. Langsam sinkt sie zu Boden. ,,So viel Geld haben wir nicht!“, kriegt Rin gerade so hervor.

Nach einer Weile der Stille steckt sie den Brief zurück in den Geschirrschrank und geht in ihr Zimmer. Betrübt fällt sie auf ihr Bett. ,,Noch beschissener kann der Tag nicht werden!“, flüstert sie und vergräbt ihr Gesicht in das Kissen. Rin dreht ihren Kopf zur Seite und ihr Blick fällt auf ein Bild ihrer noch heilen Familie, welches mit anderen Fotos von Freunden und Familie an der Wand hängt. Wie ein nasser Sack stemmt sie sich von ihrem Bett auf und zieht sich um. Dann legt sie sich wieder hin und schläft mit Tränen in den Augenwinkeln ein.

Am nächsten morgen schlürft Rin mit einem Gähnen in die Küche. Dort sitzt ihre Mutter am Frühstückstisch und trinkt genüsslich ihren Kaffee. ,,Guten Morgen, Rin!“, lächelt sie :,,Und wie hast du geschlafen?“ ,,Ganz gut, denke ich.“, antwortet Rin schläfrig :,,Ähm, ich bin heute mit meinen Freundinnen verabredet.“ ,,Schön, und was macht ihr nettes zusammen?“, fragt ihre Mutter. ,,Meine Freundinnen wollen in die Stadt gehen. Sie wollen sich in das Einkaufsgetümmel stürzen.“, meint Rin schläfrig. Das Gesicht von Rins Mutter trübt sich, als sie das hört. Sie weiß genau, dass sie Rin nicht den selben Luxus bieten kann, wie ihre Freundinnen ihn haben. ,,Du, Mama,“, unterbricht Rin ihr denken :,,ich habe mir gedacht, ich könnte dir ein bisschen unter die Arme greifen. Was hältst du davon, wenn ich mir einen Job suche?“ Rins Mutter stutzt :,,Ich halte gar nichts davon.“ ,,Aber Mama, wir könnten das Geld gut gebrauchen.“, erläutert Rin. ,,Rin mein Schatz, du solltest dich lieber auf die Schule konzentrieren. Das würde mir schon genug helfen!“, meint sie :,,Du wirst keinen Job annehmen. Haben wir uns verstanden!“ ,,Ja, klar und deutlich.“, murmelt Rin. ,,Gut.“, Rins Mutter richtet sich auf und geht zur Haustür :,,Ich bin heute Abend wieder da. Wir sehen uns. Hab einen schönen Tag mit deinen Freundinnen!“ Mit diesen Worten fällt die Tür ins Schloss und Rin steht alleine in der Küche. Ihr Blick fällt auf die Küchenuhr. ,,Oh nein. Ich komme zu spät!“, sie rennt in ihr Zimmer und sucht eilig etwas zum anziehen raus. Zur Auswahl hat sie mehrere Outfits. Rin entscheidet sich für eine Jeansjacke, darunter ein rotes Top und eine dreiviertellange Jeanshose. Schnell geht sie noch ins Badezimmer. Dann holt sie ihren kleinen Rucksack und geht aus dem Haus.

Die Freundinnen treffen sich am Bahnhof und fahren mit dem Zug nach Kyoto. In der Stadt angekommen, gehen sie in eine shopping Malle und schlendern von einem Laden zum nächsten. Sie probieren fast jedes Outfit an und schauen sich in einem Juwelier den teuren Schmuck an. Aber bis jetzt hat keiner etwas gekauft. ,,Hiyorin, du hättest dir das Kleid kaufen sollen, es stand dir richtig gut.“, versucht Kagura sie zu überzeugen. Lachend laufen die Freundinnen zu einer Eisdiele hinüber. Sie setzten sich an einen freien Tisch und geben ihre Bestellung auf. Plaudernd essen sie das kalte Eis und diskutieren über die neuste Mode. Dabei fällt Rins Blick auf eine Pinnwand. Daran hängen mehrere Anzeigen für Jobangebote. Darunter entdeckt sie eine Anzeige für einen Job in der Nähe ihres Hauses. Nachdem sie aufgegessen haben, geht Rin zu der Pinnwand hinüber, um sich das Angebot näher anzusehen. ,,Na, welcher Job interessiert dich?“, schaut Hanabi ihr über die Schulter. ,,Erschrecke mich doch nicht so! Egal, was hältst du von dem Jobangebot in der Bäckerei, an der Hauptstraße, bei uns?“, fragt Rin. ,,Ach so, die meinst du. Nicht schlecht! Das Lädchen ist niedlich und die Bezahlung ist auch nicht schlecht. Du solltest noch heute nachfragen. Diese Angebote sind schnell weg.“, ermutigt Hanabi sie. Rin beschließt gleich nach dem Shoppen in der Bäckerei vorbei zuschauen.

Die Freundinnen verlassen die Eisdiele und setzten ihren Einkauf fort. Sie laufen wieder von einem Geschäft ins nächste und probieren alles aus. Als sie alle Geschäfte durch haben, sind sie mit Tüten voll bepackt, außer Rin. In der Bahn haben sie Mühe die Sachen beisammen zuhalten. Nachdem sie am Bahnhof in ihrer Heimatstadt eingetroffen sind, ist es dunkel. ,,Rin, bist du sicher, dass du jetzt noch zur Bäckerei gehen willst?“, versucht Kagura sie zu überreden nicht zugehen :,,Ich meine, vielleicht haben sie schon zu?“ ,,Nein. Auf dem Zettel stand, sie haben bis neun Uhr geöffnet und es ist jetzt acht. Ich habe also noch Zeit.“, lächelt Rin. ,,Gut dann, bis Montag. Wir sehen uns in der Schule! Sag uns dann wie es gelaufen ist!“, verabschieden sie sich.

Rin läuft die von Straßenlaternen erleuchtete Straße entlang. Als sie auf die Hauptstraße trifft, ist die noch sehr belebt. Viele Menschen bahnen sich ihren Weg durch die Straße, die von den Scheinwerfern der Autos und das Licht der Geschäfte, noch hell erleuchtet ist. Rin findet schnell die Bäckerei und betritt den Landen. Eine nettere ältere Dame begrüßt sie :,,Schönen guten Abend! Was kann ich für dich tun?“ ,,Ich wollte mich für die Stelle hier bewerben.“, antwortet sie. ,,Oh ja! Schön das sich jemand meldet.“, die Frau führt Rin nach hinten, um mit ihr alles zu besprechen.

Nach einer Weile kommt Rin mit einem Lächeln aus dem Laden raus. ,,Geschafft!“,freut sie sich. Auf der Straße ist jetzt weniger los. Auch einige Geschäfte haben jetzt geschlossen. Rin tritt ihren Heimweg an und merkt, dass es jetzt langsam kalt wird. Sogar ihr Atem gefriert schon. Die meisten Lichter in den Wohnhäusern sind aus. Vereinzelt sieht man noch Leute. Rin schaudert es ein wenig die Stadt so verlassen zu sehen. Sie biegt um die nächste Ecke, als sie in zwei Männer läuft. Sie entschuldigt sich. Als Rin aufblickt bemerkt sie, dass die Männer nicht gerade ordentlich gekleidet sind. Außerdem riechen sie nicht gerade angenehm. ,,Was haben wir den hier!“, meint der Eine :,,Ein kleines Mädchen. Sag, hast du dich verlaufen? Wir können dir helfen.“ ,,Ja, wir kennen uns hier gut aus. Du musst uns nur folgen!“, sagt der andere. ,,Nein, danke! Ich weiß genau wo ich bin.“, versucht Rin sie abzuwimmeln, doch sie lassen sich nicht abschütteln. Im Gegenteil, sie kommen immer Näher. Langsam bekommt es Rin mit der Angst zu tun. Sie versucht immer wieder die Männer von ihr fernzuhalten. Es klappt aber nicht. Da packt einer der Männer sie am Arm. Rin bleibt dann nur noch eins, sie schlägt wild um sich. Aber es bringt nichts. Rin betet, dass jemand kommt und ihr hilft. Ihr ist egal wer es ist. Irgendjemand...

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