4 Monate

Lene ist für vier Monate in Kopenhagen wegen ihres Studiums. Sie ist zieh strebig und weiß immer was sie will
William ist Däne, lebt in einer Wohlhabenden Familie und kann mit Geld un Mädchen nahezu um sich schmeißen. Er ist buisness bewusst und immer seriös.
Bis er sie an einem Morgen sieht, ab dem Moment beginnt für ihn ein Wettlauf mit der Zeit, denn in 4 Monaten wird sie wieder zurück reisen und ihr Studium in Deutschland fortsetzten.

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1. 1. William

Vorab möchte ich sagen das ich fett gedrückte Dinge in das Kapitel eingefügt habe. Das sind Lieder die entweder in der Szene vorkommen aber auch die jene Stimmung die ich vermitteln will deutlich macht.

 

(Elvis Presley - Burning Love)Der Morgen war wie jeder andere, mein Handy weckte mich mit Elvis Presley und die Jalousie öffnete sich automatisch und Licht fiel auf mein weißes Bettlacken. Ich zog mein Morgenmantel an und schlüpfte in meine Pantoffeln. Ich stellte mich vor das offene Fenster und atmete ein paar Mal tief ein. Da heute Dienstag war, ging ich ins angerenzende Badezimmer zog die Boxershorts aus und hang den Mantel an die Tür. Da duschen für mich reinste Zeitverschwendung war dauerte das meistens nur wenige Minuten, denn ihr müsst wissen das jede Sekunde des Tages genutzt werden sollte, um sein Business zu planen, sich zu präsentieren (was im Grunde das selbe ist) und auch um lernen. Nach dem ich mich in eine frische Unterhose begab kam die Haushälterin in mein Zimmer und brachte mir meine morgendliche Tasse Kaffee „ Ganz frischer Kaffee. Neue Bohnen. Ihr Vater bat um eine neue Sorte.“ Ich nickte und sie verschwand. Ich ließ mein Blick über Kopenhagen wandern und war immer wieder aufs Neue verliebt. Ich nahm ein Schluck und bemerkte das dieser Kaffee die Ausgeburt der Hölle war, er schmeckte gar ranzig. Ich stürmte aus meinem Zimmer die langgezogene Treppe hinunter und schlug die Tasse auf den Tresen in der Küche „ Willst du mich vergiften“ brachte ich meinen Vater entgegen. „ Dir auch ein Guten Morgen, wie war der Abend gestern im Python?“ „Xiomara sagte du wolltest dieses widerliche Zeug?“ „Teuer Kaffee importiert aus Peru.“  „Ist mir egal“ sagte ich trocken „ Ich geh und hole mir welchen wo anders.“ „William, hör auf dich immer so aufzuregen. Denk dran, du musst immer in höchst Form sein.“ Genau das war es, das war es was mein Vater mir so gut wie jeden Tag sagte ‚Sei in höchst Form‘ und das sowohl körperlich, psychisch aber auch im Alltag. Die Moral dahinter ist das durch unser familiäres Ansehen jeder Zeit jemand ein ablichten könnte und dann ist es besser perfekt zu sein. Aus dem Grund gab es nur hübsche Mädchen mit den ich mich zeigen lassen konnte, alle zwei Tage Fitnessstudio um auch körperlich in Form zu sein und immer ein perfektes Lächeln und ja, ich kann sagen das es ein perfektes Leben war. Berühmtheit in jeder Ebene. Das Python war mein Spielfeld und jedes Mädchen wollte mit mir gesehen werden und so auch meine Freunde. Ich denke, dass 90 % meiner Freunde allein aus Fame und Berühmtheit noch bei mir sind, was auch nicht dem wiederstrebt was ich als moralisch für richtig erachtete. Bis auf Oliver, bester Freund seid Kindertagen und vermutlich die einzig echte Seele in meinem Leben abgesehen von meiner Mutter. Also ging ich wieder rauf in mein Zimmer zog mir die neuen Levis Jeans, das Hilfiger Shirt, die Lederjacke von Versace und dann in die alten Oxfords von meinem 17 Geburtstag vor zwei Jahren. Beim rausgehen schnappte ich mir noch Handy, Schlüssel, Portemonnaie und Sonnenbrille. Die Sonne drückte in mein Gesicht und machte die ersten Tage des Frühlings nahezu sommerlich. Kurz überlegte ich ob in nicht doch in die Stadt fahren sollte mit dem Auto, entschied mich aber zu Fuß zugehen, den das Oscars war nicht weit entfernt und ich fand das die Sonnenstrahlen es wert waren. Also schlenderte ich durch die Stadt und beobachtete die Menschen, die Normalen wie mein Vater zupflegen sagte, als wären wir nicht normal nur weil wir mehr Geld haben. Nach einigen Minuten war ich endlich angekommen, trotz das die Sonne deutlich Kraft hatte zog der Wind weit bis an die Knochen und hielt sich dort wacker fest. Ich betrat den Laden und stellte mich an den Tresen, es war nicht viel los, da es auch Samstag war und halb 8 Uhr morgens, ich holte mir ein schwarzen Kaffee und wollte grade die Tür öffnen um zugehen als sie auf ging und sie eintrat. (10CC - I'm Not in Love) Wie ein Schlag verpasst es mir dieser Moment, ich sah ihr wie gebannt zu wie sie zum Tresen ging auf ihren schwarzen Stilettos wobei ihr brauner knielanger Rock sich wie ein Glocke bewegte, beim auswählen des richtigen Gebäcks rutschte ihr die Tasche halb von der Schulter. All diese Dinge beobachtete ich in einer gar peinlichen Stille. Doch sie beachtete mich nicht, sie setzte sich ans Fenster, kramte in ihrer Tasche und holte ein dickes Buch und ein Textmarker hervor. August, der Kellner der auch mich bedient hatte, brachtet ihr den Tee und blieb kurz stehen um mich aus meinem fast Koma zu holen „William, machst du die Tür bitte zu, es zieht der Dame bestimmt.“ Und das tat ich auch, jedoch hinter mir. Ich ging ein paar Schritte in denen mir bewusst war das ich wirklich gegangen bin und sie nicht angesprochen habe „Wieso hab ich sie nicht angesprochen, ich voll Idiot.“ Wisperte ich vor mir her. Bis mir jemand auf die Schulter tippte und ich herum vor und mein Kaffee fallen ließ. „Oh, tut mir leid, den kannst du wohl nicht mehr trinken.“ Ich konnte es nicht glauben, da stand sie. Sie richtete die Brille auf ihrer Nase und der weiße Pullover rutschte ihr leicht von der Schulter. „Ja ich denke auch nicht.“ Brachte ich ihr verlegen entgegen. „Na komm.“ Sagte sie, nahm meine Hand und ich folgte. Als sie sich hinsetzte wippten ihre braunen Locken auf und ab. Ich sah sie vermutlich die ganze Zeit nur an, was mir selber schon sehr peinlich war. „Möchtest du?“ fragte sie und schob mir gleichzeitig ihr Schokoladenkuchen entgegen. „Nein, Schokolade ist nicht so mein Ding.“ Entsetzten machte sich in ihrem Gesicht breit. „Du machst doch Scherze? Wer mag den keine Schokolade.“ Sagte sie musternd. „ Es gibt viele Menschen die keine Schokolade mögen.“ „Wenn?“ „Ich und mein Vater auch nicht.“ Sie lächelte und zog den Kuchen wieder zu sich. „Lene.“  "Wie bitte?“ fragte ich. „Mein Name, Lene. Und du bist?“ „William von der Agens.“ Sie zog leicht verwundert die Augenbraue hoch „ Aber William reicht.“ Normalerweise reichte das um ein Mädchen für mich zu gewinnen. „Woher kommst du? Also bist du auch aus Kopenhagen?“ „Nein, ich komme aus Deutschland. Ich studiere für 4 Monate hier, beziehungsweise es ist eine Art Findungs- und Ideensemster was streng genommen kaum Uni gebunden ist.“ Ich könnte ihr Tage lang zuhören, jedoch wird sie von Elvis unterbrochen. Mein Handy hallt ihr laut in den Satz, Oliverr. „Hey, ist grad schlecht Oliver.“ Sagte ich mit gedämpfter Stimme. „Vergiss nicht heute Abend.“ Verdammt, was war denn heute Abend nochmal „Ja klar.“ Sagte ich „Was genau ist den heute Abend?“ „Mann William, 21 Uhr Python, Susannes Geburtstag.“ Brüllte er voller Aufregung ins Telefon. Susanne war Olivers heimlicher Schwarm, schon vor Monaten hatte er mich angebettelt ihren Geburtstag im Python feiern zu lassen damit er als Retter in der Not ihr das klaren machen kann um ein Quitt pro quo möglicherweise herbei führen zu können. „Natürlich. Wir sehen uns.“ War das letzte was ich sagte bevor ich auflegte und danach mein Handy stumm stellte. Lene sah mach lächelnd an, sie sagte nicht sondern lächelte einfach nur. „ Ich muss jetzt noch in die Stadt.“ Sie packte ihre Sachen, trank im stehen den letzten Schluck Tee und verabschiedete sich bei August. Vor dem Tisch wo sie eben noch mit mir saß und an dem ich jetzt immer noch sitze, stellt sie sich hin und sagt „Vielleicht begegnet man sich ja erneut William von de Agnes. Es war schön mit dir zu reden.“ Und so verschwand sie. Bis ich realisierte das sie weg war ohne dass ich ihre Nummer hatte vergingen leider einige Momente und nach dem ich aus der Tür stürmte war sie schon auf und davon. „Meine Güte Junge, die hatte es dir aber angetan.“ Lachte August hinterm Tresen. „Das hab ich bei dir ja noch nie erlebt, sonst bist du noch so seriös und ernst.“ Ich schlürfte zum Tresen „ Kennst du sie?“ „Sie kommt so gut wie jeden Tag her, heißt Lene Aster und kommt aus Deutschland.“  Sagte er lächelnd. Ich trug mich nach Hause und dachte auf dem Rückweg nur an sie und was für ein Trottel ich doch war. Doch jetzt blieb keine Zeit, in wenigen Stunden musste ich in den Club und eine Wahnsinns Party schmeißen damit Oliver flachgelegt wird. Also verband ich sie kurzerhand aus meinem Kopf und zog mir mein Versace Anzug an, stieg in de Wagen und fuhr mit Oliver zum Python. Doch schon im Auto konnte ich nicht mehr an mich halten.(Doja Cat- Candy) „Mann Oliver, sie war so speziell. Und dazu auch noch wunderschön.“ „Das ist ja schön und gut aber wenn du weder Nummer noch irgendwelche anderen Kontaktdaten hast wird es ziemlich schwierig sie wieder zu finden, meinst du nicht?“ „Ja, schon aber August meinte sie kommt jeden Tag, also muss ich morgen nur pünktlich im Café sein.“  „Dann musst du das wohl machen.“ Ich bemerkte wohl das Oliver es mir nicht ernst nahm. Es für eine Plusaktion hielt, nur ein One Night Stand sowie all die anderen Mädchen. Gewöhnlich. Mein Gott, nein, gewöhnlich war sich auf keinen Fall. Beim öffnen der Autotür strömt kalte Nachtluft schnell hinein, so auch wir in die kalte Nachtluft selbst. Also betrat ich mit Oliver den Club drückte mich zwischen den Mädchen entlang zu unserem Tisch. Er schien sichtlich mehr Spaß zu haben, also ließ ich mich drauf ein, machte den Abend zu einem von zu vielen. Oliver, Noah und ich bestellten ein Tablett und eine Flasche Champagner und als ich endlich das Gefühl hatte das ich keine Kontrolle mehr über mich selbst hatte stand ich auf und ging auf die Tanzfläche, zog mein Jackett aus und ging direkt in die Mitte von allen Leuten. Ich tanzte mit einer aus meiner Stufe, ohne genau zu wissen wie ihr Name war. Vielleicht hätte ich ihn ja nüchtern gewusst, doch so war ich nicht unbedingt in der Lage. Sie legte ihre Arme an meinen Hals und bewegte ihre Hüften langsam von rechts nach links, drehte sich mehrmals und drückte ihre nasse Stirn an meine. Die Hitze stieg mir bis in den Schädel, ob es der Alkohol war oder nicht, ich war frustriert, über mich selber, also nahm ich sie am Handgelenk und wir führen zu mir. Im Wagen tat sie so einiges um mich nicht zu langweilen doch Interesse an ihr hatte ich eindeutig nicht. Zuhause angekommen ließ ich das Gesehen einfach in sich treiben. Ohne ein Gedanken an morgen ging ich wie einer von zu vielen Abenden nicht alleine ins Bett, das letzte was ich höre ist wie meine Zimmertür laut ins Schloss fällt und in Gedanken ihre Stimme „William.“.

 

 

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