Wahre Liebe?

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  • Veröffentlicht: 7 Mär 2018
  • Aktualisiert: 2 Aug 2018
  • Status: Fertig
Jemanden zu verlieren kann sehr weh tun. Ich habe diese Gefühle schon fast 2 Jahre in mir und ich muss sie mir von der Seele schreiben.

Eine wahre "Geschichte", die mir mein Leben täglich erschwert und von der ich trotzdem nicht los komme.


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7. The Day after

Ja, unsere Trennung hat mich sehr mitgenommen.

Einen Tag nachdem du dich trenntest schrieb ich eine Englischklausur. Deswegen wolltest du dich erst gar nicht am 12.05 trennen, sondern erst ein paar Tage später. So sagtest du es mir gegenüber jedenfalls.

Es war ziemlich schlimm für mich zur Schule zu gehen und dann auch noch eine wichtige Arbeit zu schreiben. Erst um 05:19 am 13.05.2016 schrieb ich meiner besten Freundin diese Neuigkeiten und sie konnte gar nicht verstehen wie du dich von mir trennen konntest.

Die Gründe die du mir zu aller erst nanntest waren ja auch unglaubwürdig:

       - Ich bin zu eifersüchtig

       - Du hast dich noch in eine andere verliebt

Im Zusammenhang kamen diese beiden Gründe echt mies, denn es ist ja wohl normal eifersüchtig zu sein und du hast mir ja mit deinem zweiten Grund gezeigt, dass ich alles Recht der Welt hatte eifersüchtig zu sein.

 

Naja, auf jedenfall war der Tag wirklich grauenhaft für mich, denn ich konnte kaum aufhören zu weinen, konzentrierte mich nicht wirklich auf meine Klausur weil ich nur an dich denken konnte und noch dazu musste ich in der Schule sitzen anstatt in meinem Bett zu liegen und mich einfach nur auszuheulen.

In der Klausur habe ich komischerweise 9 Punkte, also eine 3, bekommen. Für die Umstände echt gut.

Weil ich nicht aufhören konnte dauernd zu weinen, wurde ich von vielen angesprochen, wie auch von einer meiner Lehrerinnen. Sie sagte, ich würde schon jemand neuen finden.

Für mich war es zu dem Zeitpunkt jedoch ein Weltuntergang.

 

Ich liebe dich immer noch, aber weiß jetzt wenigstens, dass es kein Weltuntergang war. Wir sehen uns immer noch. Zwar nur alle paar Monate und auch nur für wenige Stunden, aber das muss mir erst mal reichen.

Jedoch weiß ich nicht, was passieren wird, wenn ich nach meinem Abitur ende des Jahres wegziehe. Die Wahrscheinlichkeit, dass du mich besuchst ist zwar nicht sonderlich hoch, aber ich werde noch nicht aufgeben und vielleicht habe ich bis dahin auch jemand neuen kennengelernt und denke kaum noch an dich.

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