Wahre Liebe?

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  • Jugendschutz:
  • Veröffentlicht: 7 Mär 2018
  • Aktualisiert: 2 Aug 2018
  • Status: Fertig
Jemanden zu verlieren kann sehr weh tun. Ich habe diese Gefühle schon fast 2 Jahre in mir und ich muss sie mir von der Seele schreiben.

Eine wahre "Geschichte", die mir mein Leben täglich erschwert und von der ich trotzdem nicht los komme.


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6. 12. Mai 2016

Ein neuer Junge würde mir gut tun.
An dem Tag, an dem du dich trenntest, kam ich nur zu dir um „Hi“ zu sagen und dir einen Kuss zu geben, da ich eigentlich gleich weiter musste zu Lara. Schon komisch wie das Leben läuft. Wäre ich einen anderen Weg gegangen oder du schon beim Klavierunterricht gewesen hätten wir uns vielleicht nicht getrennt. Vielleicht hättest du dich umentschieden und mir noch eine Chance gegeben.
Aber ich bin an dem Tag eben noch kurz bei dir ran gekommen und du hast dich merkwürdig verhalten. Die Umarmung war eher hart und mich küssen wolltest du auch nicht wirklich. Hätte ich nicht nachgehakt, was denn los sein wäre auch alles anders verlaufen. Jedoch achte ich mir damals zu viele Gedanken und stellte dich zu Rede und als du nicht wirklich mit mir reden wolltest fragte ich dich direkt: „Willst du etwa mit mir Schluss machen?“. Eigentlich habe ich nicht erwartet das du ja sagst und bei dem „Ja“ brach alles zusammen. Ich war sauer und am Boden zerstört und das gleichzeitig. Ich wollte dich anschreien, dir an die Gurgel springen, aber ich wollte auch am liebsten sterben.
Ich rannte schon förmlich zu Lara, die nur eine Straße weiter wohnte. Keine 2 Minuten später brach ich in ihrem Flur zusammen, heulte und wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören.
Ich weiß sie machte sich damals sorgen um mich, denn nicht viele Menschen hatten mich bis dahin weinen sehen. Ich war immer die starke und habe alle Gefühle vor den anderen verheimlicht um ihnen nicht zur Last zu fallen. Doch an diesem Tag ging das einfach nicht.
Es schmerzte ihr von deiner plötzlichen Trennung zu berichten und ich erzählte dies auch alles nur unter Tränen.
Wir entschieden uns deine Sachen von mir zu holen und sie dir zu bringen um mir nicht noch mehr Schmerzen zuzufügen, wenn ich das beispielsweise eine Woche später hätte tun müssen. Bei mir zu Hause angekommen hatte ich die Tränen unterdrückt, damit mein Vater nichts mitbekam und ich mit ihm darüber reden hätte müssen. Dafür war ich nicht bereit und ich schaffte es auch unbemerkt wieder loszukommen und mit Lara deine Sachen zu eurem Haus zu bringen. Wer öffnete de Tür? Du nicht, du warst jetzt endlich bei deinem Klavierunterricht und nur deine Mutter war zu Hause. Sie sah wie verheult ich aussah und fragte mich ganz besorgt was denn los sei. Du hattest ihr noch nicht gesagt, dass du dich getrennt hast. Wieso eigentlich nicht? Naja auch egal, auf jeden Fall sagte ich ihr alles und sie sprach mir Mut zu. Auch machte sie einen Witz der mich sogar zum lächeln brachte, obwohl ich gar nicht in dieser Stimmung war, was eigentlich jeder verstehen sollte. Sie sagte „Was habe ich denn da groß gezogen?!“.
Ich gab ihr all deine Sachen, da ich sie nicht mehr wollte. Ich wollte nicht an dich erinnert werden, wenn ich nach Hause kam und ich wollte dich auch eigentlich nie wieder sehen.
Ein wirklich sehr guter Freund von mir erfuhr als nächstes von unserer Trennung, denn ich ging nach dem Gespräch mit deiner Mutter zu ihm. Dann saßen wir zu dritt, also Lara, Alfi und ich, auf der Bank vor dem Haus in dem er wohnte und ich betrank mich mit einem Likör. Ich war zuvor nie betrunken gewesen und eigentlich habe ich auch zuvor nie wirklich Alkohol getrunken. Jedoch betäubte es den Schmerz den ich in meinem Inneren verspürte.
~ „Liebe ist ausverkauft. Aber wir hätten noch Vodka im Angebot“
Als nächstes erfuhr ein Klassenkamerad von unserer Trennung. Du wärst erstaunt, das er es überhaupt erfuhr, da wir ihn alle hassen. Er wollte Lara und mir erst nicht glauben, jedoch können betrunkene und verheulte Nachrichten wirklich sehr überzeugend sein. So saßen wir dann zu viert auf dieser Bank und ich mit dem Likör in der Hand und manchmal am Mund.
Die Anderen denken, ich würde mich nicht an diesen Tag erinnern, aber das tuh ich sehr gut. Ich weiß, wie viel ich unter dem Einfluss von Alkohol gelacht habe und das ich für einige Stunden den starken Schmerz in mir vergessen hatte.
Aber das hielt leider nicht an: Auf dem Weg nach Hause, den alle drei mit mir gingen, da sie sich wirklich Sorgen um mich gemacht haben, rannte ich vor und klingelte bei dir. Dein Vater kam an die Tür und ich fragte nach dir. Damals log er mich an und behauptete du seist nicht da. Ich weiß nicht ob er mir damit helfen wollte oder einfach nur keinen Streit zwischen dir und mir entfachen wollte. Ich saß noch einige Minuten betrunken vor eurer Tür als die anderen endlich ankamen. Sie brachten mich nach Hause und somit weg von dir.
Da ich immer noch angetrunken war und mein Dad nichts von allem mitbekommen sollte sagte ich ihm weinend, dass du dich getrennt hast. „Du findest einen besseren.“, behauptete er.

Ich warte noch!

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