In Love with a falling Star

Als Arthas eines Tages durch den Wald streift, findet er eine verwundete junge Frau deren Schönheit ihn in ihren Bann zieht. Er kümmert sich um sie als fremde Männer sie suchen und sie den 'gefallenen Stern' nennen. Was hat es damit auf sich?
Er ist sich sicher dass er sie beschützen muss , koste es ihn auch sein Leben.
Ist sie vielleicht sein Schicksal?


Bild von pinterest.de

0Likes
0Kommentare
5Views
AA

1. I. Eine schicksalshafte Begegnung

Es ist ein Tag wie jeder andere als Arthas durch die Weiten des Prismeawaldes streift um ein paar Beeren zu sammeln. Doch irgendetwas war heute anders. Er nahm eine sehr starke Präsenz wahr und sie kam vermutlich auch aus dem Wald. Seine unbändige Neugier verleitete ihn zu dem Gedanken dass er sich das mal aus der Nähe anschauen sollte und so eilte er in die Richtung aus der er die Präsenz wahrnahm.

Angekommen an einer Lichtung glaubte er seinen Augen kaum, die ganze Lichtung war gepflaster mit Blut und den dazugehörigen Opfern. Sie schienen ihrer Kleidung nach zu urteilen aus dem Nachbardorf zu kommen. Auf den ersten Blick schien keiner mehr am Leben zu sein doch Arthas hörte ein leises, schweres Atmen und konnte dessen Herkunft bestimmen. Es kam von einer Frau welche inmitten der Leichen lag. Ihr weißes, bodenlanges Satinkleid war blutüberströmt und augenscheinlich war sie sehr schwer verletzt. Arthras hastete zu ihr, kniete sich nieder und hielt ihren Kopf in seinen Armen. "Geht es dir gut? Kannst du mich hören?" fragte er.

Er betrachtete sie nun genauer. Ihr Haar war lang und glänzte in einem wunderschönen, kühlen Fliederton. Die Haut war blass und schimmerte Perlmutt wie die reinste Perle in den Lichtstrahlen die durch das Dickicht drangen. Ihre Lippen zartrosa wie ein Kirschblütenblatt im warmen Sommerwind.

Plötzlich zuckten ihre Augenlider, er besann sich und fragte noch einmal "Kannst du mich hören? Bitte sprich mit mir." Da öffnete die Frau ihre Augen und Arthas kam es vor als wäre die Zeit stehen geblieben. Er vernahm weder den Wind noch das Gezwitscher der Vögel, nicht einmal seinen eigenen Atem bermerkte er noch. Er war wie gebannt von ihren Augen welche ihn so voller Wärme anblickten. Die Augen der jungen Frau waren grüner als jedes Grün was sein Blick je eingefangen hatte und strahlender als jeder Smaragd. Er konnte nicht einmal bestimmen welcher Grünton es war denn es schien beinahe so als würden ihre Augen in allen Grüntönen schimmern die ihm bekannt waren.

"Wer bist du? Willst auch du mich verletzen?" ihre Stimme war so zärtlich und lieblich als stammte sie von einem Singvogel der sein Gezwitscher über eine warme Brise hinweg getragen hätte. "Hab keine Angst, ich bin Arthas und ich will dir nichts tun du musst nicht besorgt sein. Wie lautet dein Name und was ist mit dir passiert?" erwiderte er.

Sie hob behutsam ihre Hand und zog sein Halstuch herunter was die Narbe auf seiner rechten Wange zum Vorschein brachte. Normalerweise wäre Arthas das unangenehm gewesen, versuchte er doch stets sie zu verbergen. Doch sie hatte etwas an sich was in ihm ein wohlig warmes Kribbeln auslöste. Sie strich über seine Narbe und hauchte "Arthas... Mein Name ist Sarina." sie lächelte dabei so voller Freude und Wärme, obwohl sie doch so schwere Wunden davon getragen hatte, dass Arthas Gänsehaut bekam und im selben Moment wurde Sarina in seinen Armen bewusstlos und ihre Hand fiel zurück auf den Boden.

Melde dich bei Movellas anFinde heraus worüber alle reden. Registriere dich jetzt bei Movellas und teile deine Kreativität und deine Passion
Lade ...