Aus Stein

Ich habe diese Geschichte schon seit einiger Zeit in meinem Kopf und jetzt endlich habe ich angefangen sie niederzuschreiben. Entschuldigt bitte die katastrophale Rechtschreibung bwz Grammatik. Aber das ist eine Art Rohfassung.

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1. Oktober

Das prasseln der Regentropfen an meinm Fenster lässt mich aus meiner Traumwelt in die Realität zurückkehren. Ich kann mich nur schwer von meinem Traum trennen und doch öffne ich blinzelnd meine Augen. Es ist Sonntag und halb acht am Morgen. Leider bin ich nicht mit dem Glück gesegnet ein Langschläfer zu sein, sowie Maja die den ganzen Tag durch schlafen könnte und nur zum essen aufstehen würde.
Nach dem ich mich aus meiner Bettdecke geschält und mir meine Laufsachen angezogen habe gehe ich in unsere Küche und gönne mir eine Tasse schwarzen Kaffee und eine Banane.

 Während ich so durch die Zeitung blättre fällt mein Blick auf einen Artikel mit einem großen Foto einer jungen Frau. "Vermisste nach fünf Jahren immer noch keine Spur!" Im Artikel steht, dass vor fünf Jahren eine junge Frau spurlos verschwunden ist. Sie hat als Kindermädchen bei der Familie Tirosh gearbeitet und ist dann von einer macht auf die andere verschwunden. Zu Anfang haben sie gedacht dass sie einfach ihre Sachen gepackt und nach Amerika abgehauen ist, aber ihre Eltern schwören dass sie noch ein Tag vor dem Verschwinden mit ihrer Tochter Layla telefoniert haben und sie einen verstörten Eindruck gemacht hatte. Sie habe sogar geweint und gesagt sie würde wieder nach Hause kommen. Es ist sogar die Rede von Selbstmord und die Frage wird gestellt warum nicht näher in diese Richtung ermittelt wurde. In dem Artikel wir auch heiß diskutiert ob die Polizei unfähig wahr den gegebenen Beweisen richtig nachgegangen zu sein. Ich schau mir das Foto der jungen Frau genauer an. Es ist eine Porträtaufnahme und sie lacht aus vollem Herzen in die Kamera. Ihre Haare um rahmen ihr Gesicht wie ein Gemälde und ihre kleine Spitznase verleiht ihr etwas Kindliches. Auf jedenfall sieht sie richtig lebensfroh aus. Ich kann mir nicht vorstellen dass sich ein Mädchen das so in die Kamera lacht sich das Leben nimmt. Leise höre ich wie die Zimmertür von Maja auf geht, gefolgt von schlürfenden Schritten kommt sie zu mir in die Küche. "Guten Morgen." als Antwort bekomme ich nur ein mürrisches Grunzen das in ein herzhaften Gähnen übergeht. Ich muss lachen, stelle meine Tasse in den Geschirrspüler. "Ich gehe eine Runde laufen, nur kurz zum Stausee. Dann können wir was Unternehmen wenn du möchtest." ich drücke ihr einen Kuss auf die Wange. "Es ist furchtbar wie gut Gelaut du schon so früh am Morgen bist." ich muss wieder lachen.
Draußen in der frischen Luft strecke ich mich in alle Richtungen und atme dreimal tief durch. Mein iPhone habe ich an meinem Oberarmbefestigt und die Kopfhörer habe ich um meinen Hals hängen. Langsam fange ich an Richtung Stausee zu laufen, die ersten Meter die Straße entlang, dann zweigt sich der Weg nach rechts ab in den Wald hinein. Nach 30 Minuten komme ich an der Kreuzung an, hier kann man entweder von rechts oder von links um den See herumlaufen. Der linke Weg liegt direkt an den Rebenfeldern. Ich entscheide mich für den rechten Weg der durch den Wald führt. Nach einigen Schritten stehe ich schon mitten im Wald. Der Duft von Nadeln und Baumharz steigt mir in die Nase. Das ist einer der schönsten Düfte der Welt. Nach 10 Minuten komme ich an ein Tor. Verdammt wieso ist hier das Tor geschlossen. Das steht doch immer offen. Links daneben ist an einem Pfosten ein Zettel befestigt. "Wegen Räumungsarbeiten geschlossen." das habe ich völlig vergessen. Der Stausee wurde komplett abgelassen um die ganzen angesammelten Schlammmassen abzutragen die sich über die Jahre angesammelt haben. Jetzt fanget es auch noch wieder an zu Regnen. Mist. Da ich die komplette strecke gelaufen bin, bin ich total außer Atem. Erschöpft lass ich mich kurz gegen das Eisentor sinken. Diese gibt mit einem leisen Quietschen nach und ich stürzte ins leere. Aua, mein Hintern. Die Schranke ist aufgesprungen und ich sitze nun im Schlamm. So ein Mist. Wütend stehe ich wider auf. Na wenn die Tür auf ist gehe ich auch zum See. Hinter mir lehne ich die Tür wieder so zu dass es aussieht als währe sie geschlossen. Der Weg wir etwas steiler und der Wald lichtet sich. Ich hole noch einmal tief Luft bevor ich aus dem Wald trete. Oh Gott, was ist das für ein Gestank. Angeekelt halte ich mir die Hand vor die Nase. Es riecht nach verrotteten Blättern und altem muffigem Wasser. Als ich aus dem Wald trete hat sich der Wind etwas verstärkt und somit hat auch der Gestank nach gelassen. Nach weiteren 5 Minuten komme ich endlich am Stausee an. Naja, Stausee stimmt nicht ganz denn es ist kein See mehr da sondern nur ein gigantisches Loch. Der Anblick ist atemberauben. In mitten des Loches fließt ein kleiner Bach hindurch am Himmel lichten sich einige Wolken und es fallen einige Sonnenstrahlen herunter auf das Wasser und den Schlamm. Eine Decke glitzernder Diamanten liegt sich darüber und ich komme mir vor wie in einem kitschigem Disneyfilm. Etwa in der Mitte des "Sees" steht ein großer gelber Bagger, von hier oben sieht er aussieht wie ein Kinderspielzeug. Ich gehe den Zaun entlang und nach wenigen Schritten sehe ich einen zweiten kleineren Bagger nicht weit von mir entfern. Daneben steht eine Person die im Schlamm herumgräbt. Verdammt. Die Person hat eine schwarze Regenjacke an und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Was macht den der hier, ist das ein Bauarbeiter. Aber heute ist doch Sonntag. Er scheint etwas in den gigantischen Schlammmassen zu suchen. Der Regen hat wieder zugenommen, ich sollte mich besser auf den Heimweg machen. Gerade als ich mich umdrehen will sehe ich wie die Person etwas aus dem Schlamm zieht. Was um Himmelswillen ist das? Sieht aus wie ein Schlammklumpen oder ein Felsen. Aber Felsen sind nicht in blaue Plastikfolie eingewickelt. Und dann sehe ich es. Ein Schauer durch zuckt meinen Körper und ich stolpere einen Schritt zurück. Das ist ein Mensch. Ich kann es genau erkennen. Zu minderst das was von ihm übrig geblieben ist. Die Arme und Beine und Haare. Oh mein Gott. Mein Frühstück kommt hoch und ich übergebe mich ins Gras. Verdammt ich muss was unternehmen. Mit zittrigen Händen versuche ich mein Handy aus der Befestigung vom Oberarm herunter zunehmen. Die Person zieht den leblosen Körper durch die Erde. Mit zittrigen fingern löse ich mein Handy vom Oberarm und versuche die Nummer der Polizei einzutippen. Allerdings muss ich nochmal von vorne beginnen. Meine Finger zittern so fest das ich mich andauernd vertippt habe. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor bis sich endlich jemand am andern Ende der Leitung meldet. "Notrufzentrale was kann ich für Sie tun?" Da. Daah." Meine Stimme versagt ich bekomme keinen Ton heraus. Es ist wie in einem Alptraum in dem man versucht zu Schreinen aber nichts passiert. "Hallo. Sie müssen lauter sprechen ich kann sie nicht verstehen." Lili jetzt reis dich zusammen, ermahne ich mich selbst." Ich bin am Stausee in Weinberg und da versucht jemand eine Leiche aus dem Schlamm zu ziehen." "Mit wem spreche ich?" "Mein Name ist Lili Bachmann. Bitte sie müssen kommen. Ich weis nicht was ich machen soll." "Versuchen sie ruhig zu bleiben, Lili ich habe einen Streifenwagen losgeschickt. Bleib auf alle Fälle in Deckung." doch das ist schon zu spät. Genau in dieser Sekunde hebt die Person die Leiche in die Schaufel des Baggers und blickt zu mir herauf. Sein Augen treffen eine und ich erstarre. Das Blut rausch in meinen Ohren und mein Herz hämmert wie wild. Alles um mich herum fängt sich an zudrehen. Ich muss hier weg. Aber meine Beine wollen macht. "Hallo, Lili bist du noch dran?" die Stimme in meinem Handy holt mich wieder in die Gegenwart. "Er hat mich gesehen." krächze ich. Gefühlt stehe ich schon eine Ewigkeit hier. Alles scheint still zustehen. Ich kann keine Vögel hören und der Wind raschelt auch nicht durch die Bäume. Als währe ich unter einer Glaskuppel. Wie in Zeitlupe sehe ich wie die Person in die rechte Tasche greift und etwas silbernen hervor holt. Eine Waffe. Die Person zielt mit einer Pistole auf mich. Ich habe das Gefühl jeden Moment in Ohnmacht zu fallen. Aber meine Beine scheinen mit dem Boden verschmolzen zu sein. Ein ohrenbetäubender Knall zieht durch die Luft, ich erschrecke zucke zusammen und werde nach hinten gerissen, kann aber das Gleichgewicht halten, nur mein Handy fällt zu Boden. Im ersten Moment denke ich mich hat jemand zur Seite gezogen. Benommen schaue ich nach rechts. Dort ist niemand. Auf dem Boden liegt ein Handy ich versuche meine Hand auszustrecken aber ein stechender Schmerz durchfährt meinen Arm und dann sehe ich wie an meinem rechten Oberarm Blut heraussickert. Ich wurde angeschossen.
 

 

 

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