He is just a player

"Gefällt dir was du gerade siehst und vorhin bestimmt gehört hast? Wir können genau dasselbe machen du musst nur Bescheid sagen " sagte er selbstbewusst und arrogant wie eh und je und zwinkerte mich an. Der Grinser verließ dabei nie seine Lippen. ~
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Wegen des Jobs von Emmas Tante Sandy, bei der sie lebte, mussten beide Deutschland für einige Monate verlassen und zogen derweil bei Pattie und deren Sohn Justin ein. Pattie war eine sehr gute Freundin von Sandy und da sich die beiden immer selten sahen war das die perfekte Gelegenheit um wieder etwas Zeit mit einander zu verbringen. Emma hingegen war alles andere als glücklich, den sie musste jetzt mit dem größten Player und Macho zusammen wohnen. Auf ängsten Raum. Macht euch auf ein Gefühlschaos der Superlative gespannt!

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7. Sonntage, einfach nicht sehr spannend

Nachdem wir das Haus wieder gesäubert hatten kamen auch schon Pattie und meine Tante nach Hause. Beide rochen nach Alkohol, dass würde dann bedeuten das sie unseren stark nach Alkohol riechenden Atem nicht riechen könnten. Uns erzählen sie dass es doch etwas später als erwartet wurde uns sie einfach gleich bei ihren bekannten im Gästezimmer übernachteten. Ja'ne klar als ob wir ihnen das abkaufen würden, die müssen uns doch für komplett bescheuert halten. 

Die beiden verschwanden dann in ihre Zimmer, Justin nahm seinen Autoschlüssel und verschwand und ich, ich war mal wieder ganz alleine. Ich lies mich einfach auf die Couch fallen und nahm die Wolldecke die darauf lag und decke mich bis zum Hals hinauf zu. Heute war Sonntag da konnte man nicht viel machen und wenn man irgendwo neu ist, ist der Tag noch langweiliger als wenn man in seiner gewohnten Umgebung ist. Das schlimmste am allen war jedoch das morgen der erste Schultag war und ich hatte keinen Bock auf eine neue Schule zu gehen, neue Lehrer, neue Leute, neue Tussis,... . Das kann ja heiter werden.

„Aaaahhh" gähnte ich und hielt mir die Hand vor den Mund, man ich war noch immer total müde. Am liebsten würde ich mich jetzt in mein Bett kuscheln jedoch wollte ich mich nicht bewegen ich war einfach zu faul und außerdem fühlte sich mein Körper so schwer an. Langsam aber doch merkte ich als ich langsam die Augen schloss.

Gelächter dröhnte durch das Vorzimmer, ich fühlte den kalten Wind von draußen und zog die Decke noch enger an mich. „ Ja das war ja nur glück man!" brüllte eine Stimme laut. „Du kannst einfach nicht verlieren!" hörte ich Justins Stimme ebenfalls. Kann man hier nicht einmal in Ruhe und Frieden ein Nickerchen machen? 

„Könnt ihr mal leiser sein?!" meldete ich mich dann zu Wort. „Oh haben wir dich den geweckt? Das tut mir aber leid" sagte Justin als er seinen Kopf um die Ecke streckte und seine Hand auf sein Herz legte und danach zum Lachen anfing. Chaz stand dann neben ihn und lachte auch mit. Ich nahm die Decke stand auf und ging zu ihnen noch bevor ich an ihnen vorbei ging konnte ich mir ein „ Ich hasse dich!" nicht ersparen. Justin sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an und grinste. „Aso? Das ist mir aber dann was ganz neues, wenn man den jenigen den man hasst, die Zunge in den Hals schiebt und es nebenbei noch genießt" .

Arschloch. Er wusste genau dass diese Version nicht so stimmte. Es war nur Flaschendrehen. Ich zeigte ihm den Mittelfinger und ging die Treppen hoch in mein Zimmer ohne ein weiteres Wort zu sagen. Ich hatte keinen Bock mit ihm jetzt zu diskutieren. Mit ihm zu sprechen ist genau das gleiche, als wenn man einen Hund dazu bringen wollte „Miau" zu sagen. Es klappt einfach nicht. Gestern musste es einfach am Alkohol gelegen haben, dass wir uns nicht gleich in die Haare bekamen. Alkohol verändert doch alle, wieso sollte es dann bei ihm nicht so sein.

20:45 Uhr sah ich auf meinem Display. Ich stelle mir meinen Wecker für 6:00 Uhr, da ich an meinen ersten Schultag nicht zu spät kommen wollte. Danach legte ich es auf mein Bett und ging in mein Badezimmer. Ich zog meine Klamotten aus und warf sie in den Wäschekorb und stellte mich unter die Dusche. Ich liebe es einfach das warme Wasser auf meiner Haut zu spüren wenn ich könnte würde ich den ganzen Tag hier stehen bleiben. Man konnte super nachdenken und sich über einiges klar werden. Nachdem ich fertig war stieg ich aus der Dusche und trocknete mich ab und zog mir frische bequeme Klamotten zum Schlafen an. Müde und erledigt noch immer von der Party kuschelte ich mich unter meine Decke. Nur zu blöd das Justin und sein Freund einfach nicht die Klappe halten konnten. Die ganze Zeit musste ich ihr Gelächter und die Musik die sie sich gerade anhörten mit anhören. Ich nahm einfach mein Handy und mein Headset und schaltete die Musik an. 

KLING KLING KLING KLING

Hörte ich mein Handy. Oh man es ist schon 6??? Wieso vergeht die Zeit nur immer so schnell wenn man schläft, das ist ja nicht zu ertragen. Langsam kroch ich aus meinen Bett, den aufstehen konnte man es nicht wirklich nennen. Ich nahm mir schwarze Leggins, einen weißen gürten, ein schwarzes Top und meine helle Jeans Jacke aus meinen Kleiderschrank und machte mich auf den Weg in mein Bad. Dort angekommen zog ich mich um, putze meine Zähne und schminkte mich dezent da ich ja nicht wie „Made in China" aussehen wollte. Der erste Eindruck zählt doch immer am meisten und ich wollte nicht wie eine Bitch rüberkommen. 

Langsam aber doch machte ich mich dann auf den Weg mit meiner Tasche hinunter zu den anderen um etwas zu Frühstücken. Die erste die ich sah war Pattie sie machte gerade Pancakes und meine Tante trank gerade ihren Kaffee und blätterte in einer Zeitung. „Morgen" grüßte ich die beiden und sie grüßten mich ebenfalls. Pattie reichte mir, nach dem ich mich zu Tisch gesetzt hatte, ein Teller mit einem Pancake und stellte eine Schokosauce auf den Tisch. Wo war den eigentlich Mr. Macho abgeblieben hatte der vor den ersten Schultag zu verschlafen?

„Wo ist Ju-". „Ich weiß das du mich vermisst, aber du musst es doch nicht noch der ganzen Welt erzählen" unterbrach mich Justin als er plötzlich um die Ecke schoss. 

„Ja klar und wie" bemerkte ich mit Sarkasmus. „Ich will keine Streitigkeiten am Tisch" mischte sich dann Pattie in das Geschehen ein. „Niemals Mom das weißt du doch" sagte Justin und nahm sich auch etwas zu essen. „Wir werden uns dann mal auf den Weg machen" hörte ich Justin sagen als er gerade einen Blick auf sein Handy warf.

„Seid ja artig in der Schule und denk immer positiv Em" hörte ich meine Tante als sie mir zum Abschied winkte als ich gerade in Justins Auto einstieg. Wohl bei dem Gedanken das ich jetzt auch noch mit ihm in die gleiche Schule ging war mir nicht besonders. 

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