Woods of Blood

  • von
  • Jugendschutz:
  • Veröffentlicht: 28 Dez 2017
  • Aktualisiert: 9 Jan 2018
  • Status: Fertig
George McVan ist ein sehr beschäftigter Mann. Jeder der ihn kennt sagt, dass er doch mal Ferien machen sollte. Doch daran denkt der - mit italiänischen Wurzeln - angehende Psychologe gar nicht. Bis eines Tages, zu seinem 22. Geburtstag, sein Freund Tom ihm ein Wochenendhaus schenkt. Nun kann er da endlich entspannen.

Doch die wundersöne Idylle trügt. In Wirklichkeit ist der Ort ein einziges Höllenparadies ...

0Likes
0Kommentare
398Views
AA

7. Dunkle Geschäfte

Ich zündete mir nach diesem leckern Abendmahl, eine Peter Stuyvesant. Ich trank den letzten Schluck Wein weg und war glücklich, dass es so etwas wie Kopien gab. Ich hatte meine Poesiealben oder eben diese Kurzgeschichten immer zweimal abgetippt; um später nicht dumm dazustehen.

Ich lief eilig in mein Arbeitszimmer und sah im untersten Schubfach, meines Schreibtisches nach. Gott und verfluchte Kacke, dass zweite Manuskript war weg ... SHIT!

Ich ließ mich auf meinen 1967 hergestellten Schreibtischstuhl fallen und überlegte wo diese Kacke gewesen war. Ich hatte mir eingeredet, dass ich die Story in den Müll geworfen hatte; weswegen auch immer ... doch dadrin war sie auch nicht.

Wahrscheinlich irgendwie an einem anderen Ort mitgenommen und dann an diesem Ort liegen lassen. Na ja, war ja auch egal. Ich musste mich ausruhen. Ich legte mich in mein Bett und schlief sofort ein. Problem, umso schneller ich einschlief, umso schneller erwachte ich und musste, Mitten in der Nacht aufs Klo.

Der kleine Schluck Wein war wohl ein Schluck zuviel., dachte ich mir so und ließ mich auf die Schüssel fallen. Ich erledigte mein Geschäft, dass dieses Mal nichts mit dem kreativen Schreiben zutun hatte und schlief dann weiter.

Resultat, meines nächtlichen Ganges: Ich wachte um sechs Uhr morgens auf und rupfte mir die gottverdammte Nase. Mein Vater, der immer einen weisen Rat parat hatte, sagte Einst: »Nur Säufer rupfen sich an der Scheißnase! George, hol mir ein gottverdammtes Bier!«

Ja, das waren die wunderschönsten Kindheitstage, eines angehenden Poeten. Und Gott, ich war stolz auf diese Tage. Verdammt stolz.

Melde dich bei Movellas anFinde heraus worüber alle reden. Registriere dich jetzt bei Movellas und teile deine Kreativität und deine Passion
Lade ...