Woods of Blood

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  • Jugendschutz:
  • Veröffentlicht: 28 Dez 2017
  • Aktualisiert: 9 Jan 2018
  • Status: Fertig
George McVan ist ein sehr beschäftigter Mann. Jeder der ihn kennt sagt, dass er doch mal Ferien machen sollte. Doch daran denkt der - mit italiänischen Wurzeln - angehende Psychologe gar nicht. Bis eines Tages, zu seinem 22. Geburtstag, sein Freund Tom ihm ein Wochenendhaus schenkt. Nun kann er da endlich entspannen.

Doch die wundersöne Idylle trügt. In Wirklichkeit ist der Ort ein einziges Höllenparadies ...

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2. Das Geschenk

Das Geschenk zum 22. Geburtsjahr. Das war eine wahre Überraschung. Da hatte mal Thomas ins Schwarze getroffen ... nicht.

Er sah mich erwartungsvoll und mit voller Gespanntheit an und fragte nach etwas einer guten halben Stunde (natürlich, war es eine gute halbe Stunde, warum denn nicht?): »Und was hältst du davon?« Herrgott, Thomas! Meine Blicke verrieten doch schon Alles oder etwa nicht? Ich knallte ihm die Zeitung wieder hin und wandte mich wieder an die Schreibmaschine.

Ich tippte schneller und schneller – lauter und lauter. Damit Tommy endlich mit diesem Schundbuch den Raum verlies.

Es war nicht mein Ding so etwas zu lesen. Ich hasste diese Blätter, die einem vorschrieben, sich ein schönes Wochenendhaus am See zuzlegen und damit anzugeben. Und dann kostete das Scheißhaus auch noch 230 Dollar pro Jahr. Nee, darauf konnte ich dankend verzichten.

Ich lehnte mich liebe zurück und hörte in meiner kleinen Wohnung die Beatles mit ›Hey Jude‹.

Das nannte man Leben und nicht so ein beschissenes Haus, wo man zufrieden und ohne Sorgen aufwachen und sich einen Kaffee runterhauen konnte. Dies konnte ich also nicht machen ...? Scheiße, ich will es! Gott, ich will meine Ruhe! Und wenn ich dafür töten müsste ...

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