Woods of Blood

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  • Veröffentlicht: 28 Dez 2017
  • Aktualisiert: 9 Jan 2018
  • Status: Fertig
George McVan ist ein sehr beschäftigter Mann. Jeder der ihn kennt sagt, dass er doch mal Ferien machen sollte. Doch daran denkt der - mit italiänischen Wurzeln - angehende Psychologe gar nicht. Bis eines Tages, zu seinem 22. Geburtstag, sein Freund Tom ihm ein Wochenendhaus schenkt. Nun kann er da endlich entspannen.

Doch die wundersöne Idylle trügt. In Wirklichkeit ist der Ort ein einziges Höllenparadies ...

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1. Alltag

Bitterkalt und dunkel. Das waren die beiden ersten Dinge, die ich beim Erwachen gefühlt hatte. Wenn ich heute über die Situation nachdachte, konnte ich mit Gewissheit sagen, dass das wohl der schlimmste Albtraum meines ganzen Lebens war.

Ich studierte an der Alabama First University. Ich konnte da vieles über die menschlichen Verhaltensstränge erfahren. Ja, man konnte mit Gewissheit sagen, dass ich auf gutem Weg war, ein echter Psychologe zu werden.

Mein bester Freund Thomas Harding war aus Kansas und wir kannten uns schon seit der Grabbelgruppe. Er wollte Kinderpsychologe und oder Therapeut für Kinder werden. Er mochte Kinder und konnte es partout nicht ausstehen, wenn böse Menschen etwas ihnen antun wollte.

Es war Juli 1976 und ich war gerade im vierten Studienjahr, als Tommy zu mir kam und einen Prospekt von Wochenendhäusern auf meinen Fichtenholzschreibtisch.
»Hier«, sprach er und setzte sich auf den Rand des Tisches. »Hab was für dich«
Ich konnte ja nicht ahnen, was der Wahnsinnige wieder vor hatte. Ich schrieb gerade an einem Gedicht. Ich schrieb und las auch gerne Poesie, wenn es Gute war. Er Mussterte mich wieder von oben bis unten ab und sprach dann: »Willst du es dir nicht einmal ansehen? Habe ich dir extra aus dem Kiosk mitgebracht!«

»Schön das du mal an mich gedacht hast, Mr. Baby-Face.«, sagte ich und schob die alte Erica Schreibmaschine weg. Ich sah mir den Prospekt an und gab dann mein Feedback wieder. »Sag mal, wurdest du öfters Mal mit einem Schwamm gewaschen oder warum bist du so fröhlich Heute?« Er zückte eine Zigarette und dampfte ein bisschen.

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