The House

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  • Jugendschutz:
  • Veröffentlicht: 10 Jan 2018
  • Aktualisiert: 18 Jan 2018
  • Status: Fertig
Frank und Rita Greenwood konnten ja nicht ahnen, das mit dem neuen Haus - in das sie 1975 einzogen - etwas nicht stimmte. Aus Idylle wurde urplötzlich eine wahre Hölle. Und dann tauchte auch noch Pete Glover auf.

Nach 29 Jahren, will die Polizei den Fall von damals wieder aufrollen. Kommissar Jenkins will Frank zu dem damaligen Horror befragen. Wird er seine Erfahrungen wieder preisgeben oder sich in tiefes Schweigen hineinversetzen ...?

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1. PROLOG - Gericht

Der erste Verhandlungstag war ein wahres Desaster. Angeklagter war betrunken, die erste Zeugin kam nicht. Ein Mann – der schon sehr alt war –, war bei den Zuschauern und bekam wehrend der Verhandlung einen epileptischen Anfall.

Ich saß drei Sitze neben ihm und achtete gar nicht drauf. Ich sah einfach bloß auf den Lederhocker und sah den Mann an, der uns diese Hölle geschenkt hatte. Ich mochte diesen Mann nicht. Er war zwar ein Freund, meines damaligen Schulfreundes, dennoch fand ich ihn abstoßend. Und das nicht nur was er uns 1975 in Alabama angetan hatte.

Ich sollte auch noch etwas sagen, zu dieser ganzen Geschichte. Doch ich kam erst später ... viel, viel später in den Zeugenstand.

Der Richter schrie als der ältere Herr, diesen Anfall bekam. Der Gesichtsausdruck erinnerte mich irgendwie an meinen Vater. Wollte schon rufen: »Na, Daddy! Bist jetzt Richter!«
Aber dies hätte nur noch mehr Wirbel und Verwirrung in den Saal reingebracht. Ich weiß nicht mehr wie der Richter hieß. Jordon ... McHannethon ... Bruckson ... ich wusste es – oder ich weiß – nicht mehr.

Als der Mann auf den Boden fiel und die gesamte Mannschaft von Zuschauern auf ihn starrten, rührte ich mich nicht. Ich war zu komplex von der ganzen Sache. Ich sah nur ihn an.
Doch unsere Blicke trafen sich nicht. Er erwiderte keines meiner bisherigen Zeichen. Er saß einfach nur neben seinen Anwalt und ließ sich beraten. Der Anwalt war natürlich auch sehr schockiert über sein Verhalten, denn welcher Mensch würde seinen Anwalt, in dieser Situation, nach dem Wetter fragen?

Vermutlich Keiner; dennoch ist es seltsam, dass der 1,89m große Mann, etwas derartiges fragte.

Er hatte mich bislang noch nicht bemerkt und ich sollte eigentlich froh sein. Doch ich war sehr verwundert deswegen. Nicht ein Blick, tauschten wir Rivalen uns gegenseitig aus. Nungut, der Hüne hatte nun sehr viele andere Probleme. Konnte ich tatsächlich verstehen, doch was er mir und meiner Frau im August 1975 antat, war fürchterlich.

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