The House

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  • Jugendschutz:
  • Veröffentlicht: 10 Jan 2018
  • Aktualisiert: 18 Jan 2018
  • Status: Fertig
Frank und Rita Greenwood konnten ja nicht ahnen, das mit dem neuen Haus - in das sie 1975 einzogen - etwas nicht stimmte. Aus Idylle wurde urplötzlich eine wahre Hölle. Und dann tauchte auch noch Pete Glover auf.

Nach 29 Jahren, will die Polizei den Fall von damals wieder aufrollen. Kommissar Jenkins will Frank zu dem damaligen Horror befragen. Wird er seine Erfahrungen wieder preisgeben oder sich in tiefes Schweigen hineinversetzen ...?

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6. KAPITEL 5 - Böse Stunden

Nie hätte ich mir denken können, dass ich so etwas bewerkstellige, geschweige denn, es auch körperlich ausübe. Ich war damals sehr oft zu Hause und habe meine Arbeiten da aus getätigt. Dies war nicht nur deutlich flexibler und hatte mir auch nicht so geschadet, doch habe ich danach einige sehr große psychische Probleme von mir getragen.

Das Arbeitszimmer war im obersten Stock hinten, neben unserem ehemaligen Schlafzimmer. Die Tür brauchte neue Scharniere, die ich jedoch (etwa aus Faulheit oder aus Dummheit) nicht anbringen konnte.

Rita war immer unten im Keller auf dem Laufrad gewesen. Der Arzt – der auch zufällig ihr Mann war –, hatte etwas gegen dieses gewöhnliche Strampeln. Sie können gerne etwas lauter Lachen, Jenkins. Oder ist die Ihnen etwas unangenehm?

Auf jeden Fall machte sie das jeden Tag. Bis zu vier oder fünf Stunden, saß sie auf diesem beschissenen Rad und wedelte sich da einen ab. Das war richtig kacke. Ich wollte, immer etwas Gutes für meine Frau müssen sie wissen. Doch das war zuviel! Sie wurde mit einem halben Herzen geboren, wussten sie das? Der Kommissar, der den Fall damals untersucht hatte, der wusste es. Nein, bitte ... Mr Jenkins, ich weiß, dass Sie nach Hause wollen, aber bitte setzen Sie sich auf ihre vier blöden Buchstaben! Ich kann Menschen nicht leiden, die andauernd aufstehen und wie ein idiotisches Käfigkätzchen durch den Raum wandern. Das finde ich beschissen, Jenkins und nun setzen Sie sich!

Ich musste in meinen 15 Dienstjahren, wo ich im Krankenhaus tätig war, mir dauernd dumme Sprüche oder Beleidigungen anhören; und diese wurden nicht nur von meinen Patienten herausgeplärrt! Auch von meinen Kollegen aus Illinois wurde ich – wie nennt man das Heute? Verspottet?

Nun setzen Sie sich wieder und machen Sie den Mund zu, da wird nämlich was kalt!

Brauche nee Zigarette und n neuen Kommissar, den ich ärgern kann, danke! Bin ich nicht anstrengend, Jenkins? Das waren wohl für Sie ganz schön böse Stunden, was? Hahaha!

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