The House

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  • Jugendschutz:
  • Veröffentlicht: 10 Jan 2018
  • Aktualisiert: 18 Jan 2018
  • Status: Fertig
Frank und Rita Greenwood konnten ja nicht ahnen, das mit dem neuen Haus - in das sie 1975 einzogen - etwas nicht stimmte. Aus Idylle wurde urplötzlich eine wahre Hölle. Und dann tauchte auch noch Pete Glover auf.

Nach 29 Jahren, will die Polizei den Fall von damals wieder aufrollen. Kommissar Jenkins will Frank zu dem damaligen Horror befragen. Wird er seine Erfahrungen wieder preisgeben oder sich in tiefes Schweigen hineinversetzen ...?

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3. KAPITEL 2 - Albtraum

Albträume hat doch jeder Mensch? Sogar ein gottverdammter alter Scheißhaufen, der sich über Nigger und anderes Gesindel lustig macht, hat auch den einen oder anderen Nachtschocker. Eine Woche bevor wir dieses Haus an der Grenze von Alabama kaufen wollen, hatte ich einen Altraum. Wollen Sie wissen wie dieser Albtraum zustatten ging? Wirklich nicht, es könnte für den Fall und für das Protokoll gefährlich ... äh, von Wichtigkeit sein, Jenkins, okay?

Okay, dann fang ich mal an, denn es ist ja schon spät, oder? Sie möchten wahrscheinlich schnell, dieses unangenehme Gespräch hinter sich bringen, oder?

Es war vier Monate vor dem Umzug und Rita fühlte sich richtig super. Wie dachten seit einigen Wochen schon, nach einer künstlichen Befruchtung nach, denn ... als Rita – in die Ports Smith County Junior High ging und ihr besoffener Daddy, sie immer drangsalierte – wurde sie auch immer von den örtlichen coolen Boys belästigt. Nicht nur physisch, sondern auch psychisch. Nicht nur geschlagen, sondern auch – wenn keiner von den Erwachsenen hinsah – mal unter den Rock gespielt.

Jenkins, Sie brauchen mich nicht so, wie ein gottverdammtes Ufo anzuschauen. Müssen Sie wirklich nicht.

Also, deswegen konnte sie keine Kinder gebären und deswegen, hatte sie manchmal noch ihre Periode? Ich bin ehrlich, ich hatte mich nie, für die Anatomie interessier. Besonders nicht für die, der weiblichen Gattung.

Also gut, und als ich da nun so lag und über unseren Kinderwunsch nachdachte, fielen mir tatsächlich die Scheißaugen zu. Kacke, heh?

Wenn man auf einmal im Bett an etwas Schönes denkt und dann in den Schlaf gesogen wird! Das ist wie unser Leben und unser Tod. Das Leben ist der Gedanke und der Tod ist der Schlaf, der uns endschlafen lassen möchte. Nun aber, ich bin nicht hier um philosophische Thesen, Ihnen aufzusagen, Mr Jenkins. Fangen wir an ...

Ich träumte. Es war ein sehr fieser und gemeiner Albtraum. Bis jetzt, der Schlimmste, den ich gottverdammt je hatte. Ich soll also beschreiben, was ich sehe? Okay, Jenkins ... okay.
Ich gehe einen alten, verwilderten Pfad entlang. Der Pfad sah dem Pfad ähnlich, den man manchmal auf einer Landstraße sah und den man auch öfters mal befuhr. Doch dieser war zwar verwildert und alt, doch sah er sehr schön aus und ... es war mir wirklich der Anschein, dass der Pfad von Jemandem gepflegt wurde.

Gott, wo bin ich? Nun diese Frage, die mir da durch den Schädel rumging, konnte mir nicht einmal der gute, alte Herr selbst sagen.

Ich ging langsam den Pfad entlang und ein wahrer Sturm, blies mir meine Haare fast weg. Ich kämpfte förmlich mit diesem Hurrikane, doch er war zu stark und ich wurde von der Kraft des Windes zurück zum Anfang geschleudert. Müssen Sie sich mal vorstellen, die ganze Scheiße fühlte ich. Ich war im vollen Bewusstsein, doch ich schlief. Wahnsinn!

Nach zwei weiteren – gescheiterten – Anläufe, wurde ich in ein schwarzes Loch zurück katapultiert. Keine Chance zu entfliehen.

Ich fiel und fiel. Hatte kein Ende. Bis ich auf einmal sah, auf was ich fiel. Es war ein altes und verfallenes ... Sie wissen, was ich meine, Jenkins, oder ...?

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