Das Geheimnis der Heiligen Quelle

Nach dem großen Krieg von vor 20 Jahren mit einem nicht erklärbaren Beben endete, blickt die Menschheit nun voller Hoffnung der Zukunft entgegen. Dieses Trugbild löst sich immer weiter in Wollgefallen auf und verschwandt gänzlich als sie merken das, dass alte Volk der Yoro getötet wurde und die Heilige Quelle nur noch von einem Schutzzauber umgeben war. Die Sondereinheit um Samuel Eldon, welche mit besonderen Fähigkeiten ausgesattet ist, ist nun ausgesandt worden um herauszufinden wie es dazu kommen konnte und wer hinter all diesem steckt.

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2. Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende?!

20 Jahre nach dem großen Beben wurde eine Einheit nach Tatomaya – die Insel auf der die Yoro lebten entsandt, um von diesen einen Rat einzuholen. Doch die Insel war Menschenleer, das einzige was die Einheit fand waren die Überbleibsel einer Zivilisation und einen Berg voller Knochen. Sofort drangen sie ins innere des Dorfes vor um nach der Heiligen Quelle zu sehen. Doch diese fanden Sie unberührt und von einem Schutzschild umgeben vor. Augenblicklich wurde eine Konferenz aller Herrscher der 5 Nationen zusammen gerufen. Jeder beschuldigte den andern dieses Verbrechen begangen zu haben und so kam es wie es kommen musste – es endete in einem großen Streit und die Friedensverträge wurden aufgehoben. Niemand glaubte dem anderen, den jeder wollte die Quelle höchstwahrscheinlich für sich, da ihr eine ungeheure Macht zugesagt wurde. Aus diesem Grund stellte auch jede Nation Soldaten zur Bewachung der Quelle ab um die anderen daran zu hindern diese für sich zu beanspruchen. Natürlich war es auch wichtig zu wissen wer letztendlich hinter dem Völkermord der Yoro steckte. Dem Hauptgeneral der Galdanier – Kholger Xander gab dieses enorm zu denken und deshalb schickte er eine Spezialeinheit der Galdanischen Armee los um das Geschehene aufzuklären.




Ein paar Tage nach der großen Konferenz...


„Ich hasse diese verdammte Wüste, warum muss es hier immer so heiß sein?!“ Die junge Frau, welche mit ihren 4 Begleitern vor kurzer Zeit das Land Valcan betreten hatte und nun auf dem Weg zu ihrem Ziel war, bekam von ihrem Kommandanten eine Kopfnuss verpasst. „Weniger meckern, mehr laufen Zwerg“, grinste dieser sie hämisch an, da er wusste wie sehr sie ihren Spitznamen hasste. „Außerdem sind wir fast da“. „Ich verstehe aber immer noch nicht warum wir ausgerechnet hier eine Basis aufgeschlagen haben, das ist doch vollkommener Bullshit!“ Der großgewachsene Mann mit dem genervten Gesichtsausdruck schielte zu der kleinen Brünetten herunter als wenn er sich von ihr eine Antwort erhoffte. „ Gaff mich nicht so an Val! Ich weiß es doch auch nicht.“ Der angesprochene schnaufte nur und überholte sie mit zügigen Schritten.

Ein paar Sand Dünnen später konnten die fünf Soldaten aus der Ferne schon die Umrisse der Basis erkennen, wie Samuel es vorausgesagt hatte. Kurz bevor sie das Lager erreichten blieb dieser allerdings stehen und wurde verwundert von den andern angesehen, bis ihnen auch auf viel das hier etwas ganz und gar nicht stimmte. „Für eine Basis ist das hier aber ganz schön still“, meldete sich Nils zu Wort und zog gleichzeitig seine Waffe aus dem Holster um diese zu entsichern, was die andern ihm gleich taten. Samuel dirigierte die Gruppe in die Basis hinein, sie schlichen von außen an den ersten Zelten vorbei, welche auffallend leer waren. Keine Unterlagen, Möbel oder sonst dergleichen und keine Menschenseele weit und breit. Es standen hier auch nirgends Fahrzeuge. Samuel gefiel das hier ganz und gar nicht. Wurden die Männer etwa entführt?! Diesen Gedanken verwarf er aber schnell wieder da sonst immerhin hier mehr außer die Zelte stehen würden. War das ganze etwa eine Falle? Aber von wem?! Nur die Hochrangigen wussten das sie hier waren. Sie mussten jetzt verdammt vorsichtig sein.

Zügig und fast lautlos kundschaftete die Gruppe das Militärlager aus, konnten aber weiterhin niemanden entdecken. Grade als sie am Hauptplatz angekommen waren kam ihnen ein nur zu bekanntes Gesicht entgegen. „Stan! Was zum Teufel ist hier los?“ , die junge Frau ließ achtlos ihre Haltung fallen und lief zu dem Mann welcher ihnen entgegen kam. Dieser nahm sie herzlich in den Arm, strich ihr über die Wange und küsst sie. „ Es ist alles in Ordnung Jungs. „ richtete er das Wort an den Leiter der Gruppe. „Die Basis hier ist nur zur Tarnung“. Trotz des leichten Misstrauens ließen die Männer auf Anordnung vom Samuel die Waffen sinken. Als der hochdekorierte Kommandant Nibley Anstalten machte zur anderen Seite der Basis zu gehen, sahen sich Darius und Nils an, ihr innerer Instinkt sagte ihnen das hier etwas vorging was bestimmt nichts gutes für sie zu bedeuten hatte. Die Männer trauten dem Kommandanten der 3. Einheit nicht, nur Livy war vollkommen blind dem gegenüber. Genaugenommen durfte Stan gar nicht wissen das sie hier waren, selbst solche Informationen gab Livy niemals weiter. Weshalb er dann hier war, konnten sie sich allerdings nicht genau erklären, außerdem wollten sie nicht den Verlobten ihrer Kameradin fälschlich beschuldigen, das würde die junge Frau ihnen sicher übel nehmen. Es blieb ihnen also vorerst nichts anderes übrig als das zu tun was der Kommandant der 3. Einheit von ihnen verlangte.

Stan führte die Gruppe aus der Basis hinaus und in Richtung Süden. Achtsam hielten die Männer ihre Umgebung im Auge. Nach dem sie ein paar Minuten gelaufen waren, blieb Stan stehen und zog eine Waffe aus seiner Jacke, was Samuel dazu alarmierte ebenfalls seine Waffe zu ziehen. „Ach Eldon, mach dir mal nicht ins Hemd, das ist nur eine Leuchtpistole“, grinste er ihn an und schoss die Munition im selben Atemzug in die Luft. Mit einem lauten Knall, war nun wie bei einem Feuerwerk die rote Leuchtmunition am Himmel zu sehen. Immer noch misstrauisch fragte Sam ihn: „ Und nun?!“ „ Jetzt warten wir auf unser Taxi“ antwortete Stan ihm und zeigte demonstrativ in die Luft wo grade ein Hubschrauber zu sehen war. Der Hubschrauber ging in den Landeanflug, wobei der Sand der Wüste aufgewirbelt wurde und kaum jemand noch etwas sehen konnte, so auch nicht das fiese grinsen von Stan. „Dieser verfluchte Sand“ , schimpfte die Soldatin erneut. Als sich der Wirbel gelegt hatte forderte Stan die Gruppe auf in den Hubschrauber zu steigen. Livy folgte diesem Befehl natürlich ohne zu Zögern. Darius und den anderen hielten dies für keine gute Idee. „Boss meinst du wirklich wir sollten mit fliegen ich meine..“ „ Na los auf was wartet ihr noch, wir haben nicht den ganzen Tag zeit.“ funkte Stan den beiden dazwischen. „Wir kommen sofort!,“, rief der Kommandant ihm zu. „Mir behagt das genauso wenig wie euch, aber wir haben im Moment keine andere Wahl, also seid wachsam und passt auf den Zwerg auf.“ Nickend gaben die Männer zu verstehen das sie den Befehl verstanden hatten und stiegen in den Hubschrauber. Mit einem Ohrenbetäubenden Lärm ging dieser wieder in die Luft und flog weiter gen Süden.

Keiner der Männer sagte auch nur ein Wort was Livy wirklich komisch vorkam. Allerdings merkte sie auch wie sie immer müder und müder wurde, wollte sich aber nichts anmerken lassen. Sie wüsste gerne wo sie jetzt waren, aber dann bekäme sie eh nur ein sarkastischen Spruch zu hören da sie eh kein Fünkchen Orientierungssinn besaß, also ließ sie es doch lieber bleiben. Langsam aber sicher machte ihr die Müdigkeit aber wirklich zu schaffen. Kurz schreckte sie hoch als sie ein Geräusch vernahm, das daher rührte, dass Nils seine Waffe fallen gelassen hatte und scheinbar schlief. „Nils was ist los?“, schüttelte ihn Val. Doch keine Reaktion von dem Soldaten. „Jungs, ich fühle mich auch so komisch“, gestand die brünette ihren Kameraden. Der nächste der der sich nun nicht mehr rührte war Darius. „Scheiße, was geht hier vor Stan?!“ schrie Sam den Mann an. „Das kann ich dir sagen mein Guter“, dieser trat aus dem Cockpit des Hubschraubers mit einer Atemmaske. „ Ihr atmet schon die ganze Zeit ein Gas ein was euch alle nach einander Bewusstlos werden lässt. Aber keine Sorge wir sind bald da.“ lachte dieser. „Du elender Bastard!“ Samuel griff zu seiner Waffe, konnte diese aber noch kaum oben halten. Stan war aber schneller und griff nach Livys Arm um sie auf die Beine zu ziehen und vor sich zu stellen. „Na na Samuel, du willst doch nicht der lieben Livy weh tun. Hab ich nicht recht mein Schatz?!“ In diesem Moment verloren auch Samuel und Val ihr Bewusstsein. „Warum tust du das ?“, fragte Livy ihren Verlobten. „Warum? Ganz einfach weil ihr mir im Weg seid du kleines Miststück!“, Livy war schockiert dies von ihm zu hören, ihr kullerte noch eine Träne von der Wange ehe auch sie ihr Bewusstsein verlor.



Als Livy durch die stechenden Schmerzen in ihrer Lunge wieder zu sich kam, hatte sie das Gefühl keine Luft zu bekommen und musste furchtbar Husten. Sie merkte allerdings auch das sie Gefesselt war was das husten nicht grade angenehmer machte. Als sie ihren Atem halbwegs unter Kontrolle hatte versuchte sie sich aufzuraffen. Sie war alleine, wo waren die anderen? Und warum hatte Stan sie verraten? Bei dem Gedanken an ihn zog ihr ein unangenehmes Gefühl durch die Brust, das musste sie aber auf später verschieben, immerhin musste sie erstmal die andern finden und mit ihnen von hier fliehen - wo auch immer hier war. Der Stoff des Zeltes wurde zur Seite geschoben und Livy starte den Mann der mit einem selbstgefälligem grinsen auf zu ging finster an. „Warum siehst du mich den so böse an mein Liebling?“, „Spar dir das du widerlicher Dreckskerl, wo sind die andern?“ Ohne eines weiteren Wortes ging er auf die Junge Frau zu, zog sie auf die Beine und schmiss sie sich über die Schulter und setze sich in Bewegung. Livy versuchte natürlich sich zu währen, was allerdings durch die Fessel an Armen und Beinen die Sache unmöglich machte.

„General Vince wir sind soweit fertig, wir rücken jetzt ab.“ Livy konnte den Mann nicht sehen dessen stimme sie grade gehört hatte aber er konnte doch nicht mit Stan gesprochen haben. „In Ordnung, ich regle den Rest“, „Ja Sir!“ Die Schritte des Soldaten entfernten sich und Livy wurde allmählich klar das ihr sogenannter Verlobter ein falsches Spiel spielte, nicht nur mit ihr sondern mit der ganzen Armee. Unterdessen fragte sich warum sie noch am leben war, immerhin sollte Stan oder Vince – wie er sich nun nannte – klar sein das sie wusste was er hier trieb. „Du fragst dich sicher warum ich dich am leben lasse was?! Nun ganz einfach, ich brauche hierfür einen Sündenbock meine Liebe.“, damit ließ er sie wie einen nassen Sack fallen.

Das Bild was sich ihr bot war furchtbar, eine Turm voller Leichen an der Uniform erkannte sie das es Galdanier waren. Und nicht nur die Soldaten lagen dort sondern auch Samuel, Val, Nils und Darius. „Nein! Was hast du getan Stan?!“, sie versuchte verzweifelt zu ihnen zu gelangen wurde aber von dem Verräter nach hinten geschleudert. „Wie ich schon sagte ihr seid im Weg, also mussten sie sterben.“, lachte dieser. Völlig verzweifelt saß Livy im Sand und schrie ihre Trauer aus sich hinaus, ihre Tränen rangen von ihren Wangen hinunter als wenn sie nie verebben würden. „Halt endlich deine Klappe das ist ja nicht auszuhalten“, er beugte sich zu ihr runter und hielt ihr den Mund zu. „Du solltest deine Kräfte besser sparen immerhin blüht dir das schlimmste Schicksal von allem, du wirst dir  bald wünschen zu sterben.“ Stan schlug sie mit seiner Faust nieder und Livy knallte mit dem Kopf auf dem Boden auf. Sie versuchte sich von ihren Fesseln zu befreien Stan war allerdings schneller und drückte sie flach auf den Boden und zog eine Spritze aus seiner Tasche hervor. Es half alles nichts sie konnte sich nicht befreien, er zog indessen die Kappe von der Spritze ab und Livy warf einen letzten Blick auf die leblosen Körper ihrer Kameraden, ehe sie den Schmerz an ihrem Hals spürte und erneut das Bewusstsein verlor.

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