A new year...

Durch ein Schulprojekt neue Leute kennenlernen?
Das kommt der absolut unbekannten Sophia gerade recht.
Doch als sich ihre Partner als Lars, einer der bekanntesten Schüler, und der ruhige, aber nicht weniger gut aussehende Oliver herausstellen, ist sie sich nicht mehr so sicher.
Wird sie es schaffen die beiden zu ihren Freunden machen zu können?
Oder vielleicht auch mehr?
Oder wird sie weiterhin unglücklich über ihre wenigen "Freunde" sein?
Das neue Schuljahr startet auf jeden Fall turbulent.

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1. Prolog

"Das ist doch komisch. Wir leben hier, erleben mehr oder weniger Abenteuer, dann sterben wir und alles, was wir je erlebt und dass wir überhaupt gelebt haben, wird vergessen."
Er überlegte, während er sich ein Pommes in den Mund stopfte. Dann sagte er nachdenklich: "Wir haben doch kein Leben, damit es vergessen wird. Wir müssten es schaffen, dass zumindest wenige Leute in der Zukunft uns noch kennen und damit meine ich nicht unsere Kinder und Enkel. Bis es die nämlich gibt, haben wir alles aus unserer jetzigen Zeit längst vergessen. Wir müssten das irgendwie aufschreiben oder sowas in der Art."
"Willst du jetzt ein Buch schreiben oder was? Dir ist schon klar, dass das nichts wird, wenn du das schreibst. Nein, Spaß. Ich weiß doch, dass du es hasst zu schreiben. Jedes Mal wenn wir einen Aufsatz in Deutsch schreiben müssen, beschwerst du dich darüber.
Aber an sich ist die Idee gar nicht so schlecht. Bloß wo willst du jemanden herkriegen, der das für uns schreibt?"
Er sah von ihm zu mir. Er sah mich fragend an. Ich wusste nicht, wie reagieren sollte. Denn einerseits freute ich mich, dass er an mich gedacht hatte. Außerdem war das schon eine mega Chance zu zeigen, was ich schreibtechnisch draufhatte. Aber andererseits hatte ich so gut wie keine Erfahrung. Ich hatte zwar schon ein paar Geschichten angefangen -die Betonung liegt auf angefangen-, aber die hatte ich noch nie jemandem gezeigt und wusste somit nicht, ob ich es überhaupt richtig konnte.
Ich streckte meine Hand nach dem Pommes-Teller aus. Jedoch wurde er mir weggezogen.
"Du kriegst erst welche, wenn du ja gesagt hast", er sah mich auffordernd an.
"Sag mal, bin ich im Kindergarten! Jetzt komm, gib schon her! Bitte! Ich überleg es mir", sagte ich wütend. Beim Essen hört bei mir der Spaß auf und leider wusste er genau, dass er mich damit aufziehen konnte.
"Erstens sind das meine und zweitens bekommst du welche, wenn du ja gesagt hast. 'Ich überleg es mir' ist zu wenig", er sah mich weiterhin auffordernd an. Ich zog meine Augen zu Schlitzen zusammen.
"Leute, das wollt ihr nicht verpassen! Ärger im Paradise!", wurden wir unterbrochen.
"Klappe!", sagten wir beide gleichzeitig. Wir mussten augenblicklich lachen und ich verstand nicht, warum ich mich gerade so gestellt hatte: "Ja, ich mach es. Aber nur unter zwei Bedingungen: Ihr helft! und Ich bekomme jetzt endlich Pommes!"
"Perfekt! Ich wusste, wir können auf dich zählen und ja, hier der Teller", sagte er sichtlich erfreut und schob mir den Teller mit Pommes hin. Dann lehnte er sich vor und gab mir einen Kuss auf die Wange
"Und ich dachte, hier gibt es Stress?
Was erzählst du denn bloß wieder für einen Müll? Mann, ich hab mich so auf Kino gefreut", lachte sie
Er zuckte schuldbewusst die Schultern hoch und grinste.
"Ah, ihr habt mir noch was übrig gelassen. Sehr gut!" Sie lehnte sich vor und nahm eine Hand voll. "Meine Pommes", rief er und zog den Teller näher zu sich. Wir alle lachten. Sie war genauso gefräßig wie ich, wenn sogar nicht ein bisschen mehr.
"Ach ja, Sophia, wir haben anscheinend voll was verpasst. Des glaube ich zwar eher nicht, aber Lenny schrieb, dass es so lustig gewesen ist, als sie ohne uns raufgegangen sind." "Das kann gar nicht lustig gewesen sein. Schließlich waren Alisa und Kim dabei", kam es von Hannes, der plötzlich hinter Eileen auftauchte.
Ich schüttelte lachend den Kopf: "Oke, dann können wir ja jetzt 'endlich' auch gehen. Das  wird zwar nicht halb so lustig wie bei den anderen, aber ich denke, wir werden es sicher überleben. Wir sehen uns dann nachher. Dann können wir genauer besprechen, was in die Story reinkommt und was nicht. Also, tschau dann."
Ich gab dem einen noch einen flüchtigen Kuss, winkte dem anderen nochmal zu und ging dann mit Eileen und Hannes zum Ausgang.

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