Neuanfang

Diese Fiktion handelt von zwei Menschen die sich auf einem Konzert kennen lernen. Im Laufe der Geschichte wird aus den beiden neuen besten Freunden schon bald mehr als nur Freundschaft. Wenn es euch interessiert, lest weiter.

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13. Morgens

Luca´s Sicht:

Am nächsten Morgen wache ich allein auf und denke es war alles nur ein viel zu schöner Traum. Ich will mir meine Sachen von gestern anziehen, doch ich kann mein Shirt nicht finden. Also beschließe ich unten zu suchen. Doch als ich ins Wohnzimmer komme, sehe ich dass das alles kein Traum gewesen ist. Mila steht nämlich in meinem Shirt am Fenster und schaut in den Garten. Ich gehe leise zu ihr und lege sanft meine Arme um ihre Hüften, was sie leicht zusammen zucken lässt. "Sorry, ich wollte dich nicht erschrecken. Guten Morgen." Sie dreht sich in meinen Armen und sieht mir in die Augen. "Guten Morgen." "Das Shirt steht dir." "Danke. Bis auf dass es mir sicher zwei wenn nicht sogar drei Größen zu groß ist." "Es sieht toll aus." Ich ziehe sie leicht näher an mich und lege meine Lippen auf ihre. "So, lass uns erst mal Frühstücken." "Aber ich habe keinen Hunger." "Mila bitte... Für mich..." "Aber... Na schön..." "Danke süße. Das bedeutet mir wirklich viel." "Aber nur ein halbes Brot." "Ein ganzes. Bitte Mila, du kannst deswegen sterben! Tu mir das nicht schon an." "Wenn es denn sein muss..." "Warum isst du überhaupt so wenig?" "Hab einfach keinen Hunger." "Sicher? Für mich sieht es so aus als ob du Magersüchtig bist." "Ja mein Gott, ich bin Magersüchtig. Bist du jetzt zufrieden?!" "Ich will dir doch nichts böses. Ich will doch nur dass es dir gut geht."

 

Mila´s Sicht:

Wieso kann er es nicht einfach dabei belassen?! Ich weiß dass ich Magersüchtig bin! Na und? Ich komme so gut klar. "Süße, ich will dir doch nur helfen... Warum weißt du mich so ab?... Das tut echt weh..." Ich will das doch gar nicht, aber es passiert einfach... "Lass das Thema einfach beiseite..." "Versprich mir nur, immer etwas zu essen. Und wenn es nur ein Brot ist..." "Lass gut sein jetzt!", schreie ich ihn an. In meinen Augen haben sich bereits Tränen gesammelt. Ich springe auf und verlasse die Küche. "Mila, wo willst du denn hin?" Doch ich ignoriere ihn. Im Badezimmer angekommen, schließe ich mich ein und hoffe, dass er mich in Ruhe lässt. "Mila, mach die Tür auf. Bitte." "Verschwinde!" "Nein und jetzt mach die Tür auf!"

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