Neuanfang

Diese Fiktion handelt von zwei Menschen die sich auf einem Konzert kennen lernen. Im Laufe der Geschichte wird aus den beiden neuen besten Freunden schon bald mehr als nur Freundschaft. Wenn es euch interessiert, lest weiter.

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11. Mila´s Vergangenheit

Luca´s Sicht:

Als Mila seufzt schaue ich sie an. "Ich sollte es dir erzählen, immerhin hast du gesagt dass du dabei bist dich in mich zu verlieben." Sofort laufe ich Rot an. "Woher weißt du das?" "Ich war schon leicht bei Bewusstsein als du es gesagt hast... Es ist halt so, dass ich vor einem Jahr noch mit meinem Ex-Freund zusammen war. Ist ja alles schön und gut, aber er hatte mich da bereits 3 Monate Misshandelt. Als ich mich dann von ihm trennen wollte, ist er mit einem Küchenmesser auf mich losgegangen... Hätten unsere damaligen Nachbarn nicht die Polizei gerufen, würde ich heute wohl nicht mehr hier sitzen. Und momentan bin ich halt ziemlich aufgewühlt, wenn jemand an die Narben kommt, denn ich habe nächste Woche einen Gerichtstermin wegen ihm..." "Oh man Mila... Das tut mir so leid. Ich wusste ja nicht... Es tut mir leid." "Es ist schon okay, du konntest es nicht wissen." Tränen laufen ihr über die Wangen und ich ziehe sie sofort wieder an mich heran. "Du bist nass!", sagte sie leicht lachend. Ich drücke sie leicht von mir weg, ziehe mir mein Shirt und meine Hose aus und setze mich wieder zu ihr. Sofort kommt sie wieder zu mir und kuschelt sich an. "Wenn du möchtest, begleite ich dich.." "Wirklich?" "Ja." "Das wäre echt nett." Wie süß, sie ist bei mir im Arm eingeschlafen. Vorsichtig nehme ich Mila auf den Arm und trage sie um das Bett herum und lege sie sanft wieder ab. Ich will mich gerade umdrehen und wieder runter gehen, als Mila nach meinem Arm greift. "Bitte bleib bei mir..." Sanft lächle ich sie an. "Moment, ich gehe eben unten Licht ausmachen." Leicht nickt sie. Ich sprinte nach unten und mache alle Lichter aus und sprinte wieder hoch zu ihr. "Da bist du endlich wieder!" Ich lege mich mit zu Mila unter die Decke und bekomme erst mal einen Schock. "Verdammt Mila, warum bist du so kalt?" "Weiß nicht." Ich kuschle mich an sie und hoffe sie wärmen zu können.

 

Mila´s Sicht:

Nachdem ich Luca alles erzählt habe, geht es mir gleich viel besser. Als ich gesagt habe dass er nass ist, sollte es nur ein Spaß sein, klar war er nass aber es war okay. Das er sich Shirt und Hose auszieht, ist eigentlich nicht gewollt. Ich muss schwer schlucken, als ich seinen Körper sehe. What the Fuck ist Luca trainiert und heiß. Kaum liegt er hinter mir, wird mir sofort wärmer. Er kuschelt sich von hinten an mich und zieht mich an sich heran. "Danke." "Wofür?" "Für alles. Dass ich bei dir schlafen darf, dass du mir zuhörst, dass du für mich da bist, dass du mich wärmst und dass du mich beschützt. Für eben einfach alles." "Hey, das ist selbstverständlich." "Nicht für viele." "Aber für mich! Und jetzt versuch besser zu schlafen. Es ist schon spät." Das weiß ich doch auch, aber ich kann nicht schlafen. Die Aufregung sitzt mir noch tief in den Knochen. Ich muss viel darüber nachdenken, was Luca gesagt hat. 'Du kannst mich jetzt nicht alleine lassen! Nicht wenn ich anfange mich in dich zu verlieben.' Warum sollte er sich ausgerechnet in mich verlieben, ich bin doch nichts besonderes. Nur eine dumme und hässliche Frau, die auch noch Magersüchtig ist. Nein, dass hat Luca nun wirklich nicht verdient...

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