Entführt, Geküsst, Verliebt

Elena wird auf dem Nachhauseweg, von der Party ihrer besten Freundin, entführt und das Schicksal spielt ein übles Spiel mit ihr.

Wird sie jemals wieder nach Hause kommen oder für den Rest ihres Daseins eingesperrt bleiben?

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6. Die Nacht

Ich fiel erschöpft ins Bett. Was für eine Party! Kayls ganze Familie war da gewesen. Ich wurde allen vorgestellt, als sei ich ein Teil der Familie. Langsam fragte ich mich, was hier vorging. Kayl war schon längst gegangen ,auch wenn nur widerwillig, wie ich es in seinen traurigen Augen ablesen konnte. Tausend Gedanken spukten mir im Kopf rum. Plötzlich war dort ein leises Geräusch ,vielleicht so etwas wie ein Klicken. Die Tür würde langsam geöffnet. Doch ich konnte die Gestalt nicht erkennen. Ich wusste nur, dass er nicht Kayl war. Ich sah, da ich nach außen gedreht war, wie er um das Bett herum ging. Obwohl ich große Angst hatte, blieb ich ruhig liegen und stellte mich schlafend.

»Oh Süße, glaubst du wirklich ich nehme es dir ab, dass du schläfst ?«

Er hatte eine tiefe aber melodische Stimme. Ein Schaudern lief mir über den Rücken. Er lachte und drehte mich zu sich um. Ich versuchte mich zu wehren ,doch er drückte meine Hände seitlich meines Kopfes ans Bett. Die Kraft, mit der er das tat war enorm. Also lag ich jetzt auf dem Rücken, wehrlos und mit großer Angst. Dann holte er etwas aus seiner Tasche. Ein Messer ? Er ließ mich kurz ein wenig lockerer und befahl mir mich ein wenig aufzusetzen. Er stopfte mir ein Kissen in den Rücken, so dass ich jetzt halb saß halb lag. Er kniete sich über mich und begann mein Dekolleté zu küssen. Ich wollte ihn weg stoßen, doch er fing meine Arme ab.

»Du bist ja wilder, als ich dachte.«

Er nahm mich über die Schulter und trug mich aus dem Raum, irgendwelche Gänge entlang und dann in ein Zimmer. Sofort schloss er die Tür ab und dimmte das Licht, so dass ich mich im Raum ungefähr zurecht finden konnte. Er zeigte auf einen Hocker mit irgendwelchen Sachen drauf.

»Ich will dass du sie anziehst!«

Ich hob das eine Teil hoch. Es sah aus wie ein kurzes spitzen t-Shirt. Skeptisch schaute ich es an, dann sah ich zu ihm rüber. In seiner Hand war eine Klinge. Der wollte ich nicht gerade begegnen. Ich gab ihm zu verstehen, dass er sich umdrehen sollte. Ich versuchte das Ding anzuziehen. Es war unwahrscheinlich eng. Und oben erst! Er reichte gerade mal meine Brüste zu bedecken. Plötzlich war er hinter mir und fasste mir von Hinten an die Brüste.

»Du bist so wunderschön meine Süße.«

Er küsste zuerst meinen Rücken und meinen Hals. Dann drehte er mich um. Ich wich vor ihm zurück bis ich an der Wand ankam. Er begann nun mein Gesicht zu küssen. Nur den Mund nicht. Ich wollte etwas Abstand zwischen uns bringen, da packte er meinen Arm und zerrte ihn nach oben, dann schloss sich etwas kaltes um mein Handgelenk. Dann wurde es Schwarz um mich, weil das Licht anscheinend ausfiel.

 

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