Memories Last Forever

Fαιтн υɴd Hαrry.
Hαrry υɴd Fαιтн.

Zᴜ Zᴡᴇɪᴛ ɢᴇɢᴇɴ ᴅᴇɴ Rᴇsᴛ ᴅᴇʀ Wᴇʟᴛ.


Unterschiedlicher könnte das Leben von Zwillingen nicht sein.

Nach der schockierenden Diagnose Leukämie ihrer Mutter Jenette, kommen die eineinhalb Jährigen Zwillinge, Faith und Harry ins Heim.

Mit drei Jahren werden sie erneut aus ihrer Umgebung gerissen und von zwei unterschiedlichen Familien adoptiert.

Faith bleibt in Kalifornien in der Obhut eines Tyrannen und seiner Frau.

Harry bekommt dagegen die Chance auf ein neues Leben in England ...

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4. Kαριтєℓ 3. Fαяєωєℓℓ

-Zwei Wochen später-

Endlich war der Tag gekommen, auf den ich mich gemischten Gefühlen freute. Einerseits konnte ich es kaum abwarten mein persönliches Abenteuer endlich starten zu können, andererseits würde Jade und meine anderen Freunde riesig vermissen und auch meine Mum.

In England würde mir zwar mein Studium, eine kleine Wohnung und die wichtigsten Ausgaben vom Stipendium gedeckt sein, jedoch war ich fest entschlossen mir einen Job zu suchen, um auf meinen eigenen Beinen zu stehen und auch einmal, wie andere Mädchen in meinem Alter shoppen, ins Kino oder auf ein Konzert zu gehen. Vor sieben Jahren war ich das letzte Mal im Kino gewesen und das auch nur weil ich meine Mutter im Schlepptau hatte. In letzter Zeit hatte ich meine gesamte Lebensfreude verloren und wäre nicht Jade jede Sekunde für mich da gewesen, hätte ich mich vermutlich schon von irgendeiner Brücke in die die Tiefe gestürzt. Doch sie war diejenige die mir halt gab und dich ich nicht wegen mir leiden sehen wollte.

Endlich hatte ich auch meinen zweiten Koffer gepackt. Ich nehme wirklich nur das Nötigste mit und einige persönliche Gegenstände, ohne die ich Amerika auf keinen Fall verlassen will, darunter ein Armband und einen großen Plüschteddy, denn ich auf einem Jahrmarkt gewonnen hatte als ich fünf Jahre alt war.

„Bist du bereit?“

Alison stand mit verweinten Augen in meiner Türe und richtete ihre Augen auf meine beiden Koffer, die sie mir extra gekauft hatte.

„Ich denke schon!“

Nun bildete sich auch eine Träne in meinen Augen.

„Darf ich dich noch einmal in den Arm nehmen?“

Zaghaft bewegte sie sich auf mich zu und ich sah ihren Augen an, dass es sie Überwindung gekostet hatte und das erste Mal in den ganzen Jahren verspürte ich eine Art von Mutterliebe. Diese Liebe hatte ich all die Jahre über vermisst. Doch noch nun war es zu spät, mein Entschluss stand fest, in zwei Stunden würde ich mein gesamtes Leben hinter mir lassen und ein neues beginnen. Ein hoffentlich sorgenloses Leben ohne Probleme.

Als ich meine beiden Koffer im Kofferraum verstaut hatte und Alison bereits im Wagen saß, hielt ich noch kurz vor unserem Haus inne. Doch nun war ich noch mehr in meinem Vorhaben bestärkt, mein Leben neu zu beginnen.

Während der Fahrt lehnte ich mich an die Scheibe des Autos, wie man das von so vielen Schnulzen kennt. Tausend Gedanken durchkämpften meinen Kopf. Wie würde London sein? Würde ich Anschluss finden? Wie wird das Studienleben sein? Würde ich Heimweh bekommen.

Heimweh würde ich bestimmt das ein oder andere Mal bekommen, aber nur nach Alison, Jade und meinen anderen Freundinnen. Leider konnte ich sie heute nicht mehr sehen, aber sie hatten sich liebevoll gestern von mir verabschiedet und ich versprach ihnen, sofort mit ihnen nach meiner Ankunft zu skypen.

In der Ferne konnte ich bereits die Aufschrift „LAX“ erkennen und das ein oder andere Flugzeug kreuzte auch den Himmel. Mein Herz sprang auf und ab und ich war so aufgeregt wie noch nie in meinem Leben.

Alison packte das Auto ein bisschen abseits, da sie Angst hatte vor dem Einpacken und dabei nicht so gerne beobachtet werden wollte. Sie war mir mit meinen Koffern behilflich und hob sie mir dieses Mal aus dem Kofferraum.

„So ab jetzt bist du auf dich alleine gestellt, aber ich bin mir sicher, du wirst deinen Weg machen. Melde dich und hab eine schöne Zeit.“

 

Sie fiel mir um den Hals und diesmal konnte auch ich meine Tränen nicht zurückhalten. Doch bevor ich noch weiter losweinen musste, packte ich meine Koffer und ging in Richtung Terminal. Ich wollte nicht, dass sie mich begleitet, denn ich musste nun alleine zu Recht kommen. Bevor ich das Terminal betrat, blieb ich noch einmal kurz stehen und warf ihr einen Blick zu und drehte mich danach um und schloss endgültig mit meinem alten Leben ab…

 

>>Every Ending is a New Beginnig<<

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