Die Aspekte des Nordens Teil 1

Asthesa ist ein gewöhnliches Mädchen dass in einen Kloster lebt. Ihr Leben ändert sich um 180 Grad als ein Junge, scheinbar in ihren Alter, buchstäblich aus dem Himmel fällt. Dieser Junge scheint etwas ungewöhnliches an sich zu haben und schon bald wird es verwirrend.

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1. Kapitel 1

Asthesa ging durch die Straßen der Stadt. Sie ging wie immer Barfuß und es roch wie eine Stadt nun einmal roch: nach Abfall und Scheiße. Sie trug nichts als das graue Leinenhemd, welches sie als Novizin des Glaubens auszeichnete. Dadurch konnte man jedoch ihre jugendlichen Rundungen, die bereits anfingen zu sprießen, mehr als nur undeutlich erkennen.

Sie ging dennoch weiter und ignorierte die Blicke und Rufe der Männer, schulterte den Sack mit den Besorgungen für Mutter Clarrisse im Kloster und ging geraden Schrittes weiter.

Sie erreichte das Stadttor und ging an den wachen vorbei, in Richtung Hügel auf dem das Kloster stand. Das Kloster das den Glauben des Aluhsirt, dem Eis-Gott des Nordens in dieser Gegend verbreitete.

Das Kloster war hellblau gestrichen, was das Eis Aluhsirts darstellen sollte. Ansonsten war es schmucklos. Es war aus Fichtenholz und eher klein gebaut. Auf dem Dach der Kapelle war ein umgedrehter Dreizack, aus den ewigen Eis des Nordens gehauen, das Symbol des Aluhsirt.

Sie erreichte das Tor, wo Mutter Clarrisse bereits auf sie wartete:

„Asthesa“, sagte sie: „pünktlich genug wie immer“, sie nahm die Besorgungen von Asthesa entgegen und ging ins Hauptgebäude. Asthesa folgte ihr nicht. Man erhält seine Aufgaben jeden Tag von den höher gestellten Mitgliedern des Glaubens direkt. Wenn man diese Aufgaben erledigt hatte, hatte man den Rest des Tages frei, es sei denn man erhält eine weitere Aufgabe von der Mutter selbst.

Sie hatte keine weiteren aufgaben erhalten, also ging sie in den Obstgarten des Klosters, kletterte einen der Apfelbäume hinauf und setzte sich auch einen der Äste, die dick genug waren um einen Menschen zu halten. Sie lehnte sich gegen den Stamm und schloss die Augen.

Sie war gerade dabei weg zu dösen als ein Knall wie von einer Kanone sie aufschrecken ließ. Sie sprang vom Ast und sah sich in die Richtung des Geräusches um. Sie sah auf den benachbarten Hügel eine Art Krater von dem, so dachte sie es, Rauch aufstieg.

Sie rannte hinüber, um sicher zu gehen dass niemand verletzt wurde als sie näher kam, stand sie am Rand. Sie sah die Rauchschwaden und bemerkte etwas. Ihre Augen weiteten sich. Der Rauch war kein rauch, sondern Schatten, vom Krater aufsteigend. Und in der Mitte des Kraters lag kein Himmelskörper, wie es manchmal geschah, sondern ein Junge etwa in ihren Alter gekleidet in eine fremdartige Kleidung.

Sie erschrak als seine Augenlieder kurz flimmerten und er sie direkt ansah. Sein Gesicht zeigte eine kurz aufzuckende zufriedene Miene, bevor seine Augen erneut zu fielen und sein Körper erschlaffte. Hinter Ihr waren die Rufe von Mutter Clarrisse und den höheren Schwestern bereits zu hören, doch sie konnte die Augen nicht von den Jungen nehmen der eben aus dem Himmel gefallen und noch am Leben war.

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