Rose

Maria erzählt über ihr tägliches Leben als 16 jährige. Ihre Gedanken erwachsen und sie beschreibt alles mögliche, das einem im Leben begegnet. Der Alltag steht im Fokus und sie geht auf viele Schichten im Leben ein.

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4. The water

Dieses Gefühl von Wasser auf der Haut. Es fließt über dich. Es reinigt und macht einen sauber. Wasser lässt deinen ganzen Stress weg fließen. Dein Leben geht mit dem Wasser wo anders hin. Wasser ist so viel. Etwas was einen abkühlt an einem schwülen, sonnigen Tag. Es ist etwas was wir trinken. Wir brauchen es für viele Sachen die wir kochen oder backen. Es nährt alle Lebewesen auf dieser Erde. Wir tragen Wasser in unserem Körper.

 

Unter der Dusche. Man steht nach einem stressigen Tag unter dem heißen Wasser. Es ist etwas was man genießt. Die Augen geschlossen. Den Kopf in den Nacken. Alles ist nass. Angenehm und ruhig. Das einzige was man hört ist das Wasser, das auf die nackte Haut und auf den Boden praselt. Die Wärme wird vom Körper aufgenommen und alles dampft. Man riecht das Shampoo und Duschgel. Es ist angenehm stickig. Alles um einen rum verschwindet. Nur man selbst und das Wasser. Die Haut sieht aus wie ein Schwam an den Fingerkuppen. Es breitet sich eine angenehme Gänsehaut aus und man sieht wie der Stress zusammen mit Wasser in den Abfluss abfließt. Man steigt aus. Es ist angenehm kalt. Alles sauber. Gereinigt. Ein Wohlfühlgefühl steigt in den Bauch und ins Herz. Die Haut ist feucht und nimmt die Kälte, den Sauerstoff auf. Das Spiegelbild hat sich geändert. Kein gestresster Mensch steht vor dem Spiegel, sondern ein Mensch der gefühlt wie neugeboren ist. Eine gewisses Gefühl der Freiheit läuft durch den Körper. Das Gefühl von neuer Kleidung auf dem Körper ist angenehm. Die Kleidung nimmt leicht die Feuchtigkeit auf. Man liegt im Bett. Wohlduftend. Frisch gewaschen. Es ist angenehm. Man schläft. Tiefschlaf. Schöne Träume. Guter Schlaf. Alles ist beim rechtem und man hat perfekt geschlafen. Gutes Aufwachen. Gutes Aufstehen. Der frühe Morgen. Gut gelaunt, trotz des schlechten Wetters.

 

Der Regen. Viele vermeiden ihn. Durch Regenschirme. Die Schirme fangen das gute Wasser auf. Der Himmel grau. Alles voller grauer Wolken. Selbst der Horizont zeigt keine Rettung mehr. Ich habe keinen Regenschirm. Mutter Natur nehme ich mit dankenden Armen auf. Genauso wie die Blumen. Sie sind dankbar für das Wasser, das ihnen gegeben wird. Sie lieben es. So wie ich. Regen ist schön. Regen ist angenehm. Die Haare nass. Das Gesicht voll mit Regentropfen. Die Kleidung komplett durchnässt. Alleine auf einem Feld. Freiheit. Kraft. Hass. Alles. Komplettes Gefühlschaos. Ein kompletter Gefühlsausbruch. Ich schreie und weine. Schreie meinen herrlichen Vater an. Wieso? Wieso das alles? Wieso all die Dinge? Meine Tränen mischen sich mit dem Regen. Ich zittere. Mir ist kalt. Irgendwann wird mir warm und ich weiß, dass Gott mich in den Arm nimmt. Er hält mich fest. Mir geht es besser. Ich stehe auf und bin glücklich. Mein Innerstes lächelt. Mein Herz hüpft freudig. Ich tanze im Regen. Glücklich. Fühle Lebenslust. Voll Kraft und Ausdauer.

 

Sport. Ich renne mit Kraft und Ausdauer. Mit allem zusammen. Mein Herz schlägt schnell und pumpt das Blut in meine Adern. Ich renne schneller. Meine Muskeln tun schon weh. Ich mache trotzdem weiter. Der Wind lässt meine Haare im Wind fliegen. Die Luft schlägt mir ins Gesicht. Ich atme schnell. Meine Lunge arbeit streng. Meine Beine krampfen. Ich liebe es. Die ganze Kraft. Das Adrenalin. Ich fühle mich gut. Ich renne um mein Leben. Als würde ich weglaufen. Als hätte ich Angst. So schnell laufe ich. Ich renne. Renne. Renne. An meinem Ziel angekommen, falle ich glücklich auf den Boden zusammen. Ich trinke einen Schluck kaltes Wasser. Das Wasser läuft kühl meine Kehle runter. Ich spühre die Kühle die sich in mir breit macht. Es ist angenehm. Es ist entspannend. Ich liebe dieses Gefühl. Mein Herz beruhigt sich langsam. Mein Puls wird ruhiger. Ich entspanne. Ich falle in das noch feuchte Gras. Die Feuchtigkeit wird von meiner Haut aufgenommen. Sie erfreut sich über das kühle Gras. Der Duft der Wiese und der Duft der Blüten. Der Geruch nach Rosen. Ich trinke immer wieder einen Schluck. Bin dankbar für das kühle Wasser, das ich habe. Ich bin glücklich. Mehr als alle anderen. Ich lebe und atme.

 

Schwimmen. Im Wasser. Man fühlt sich wie als würde man fliegen. Von der einen zur anderen Seite. Das Wasser fließt an einem vorbei, wie der Wind beim Laufen. Es ist kühl und passt sich meinem Körper an. Beim Tauchen sieht man das blaue, durchsichtige Wasser. Das Wasser leitet mich und führt mich. Wie eine Hand, die mich trägt. Es entsteht eine enge Verbindung zwischen meinem Körper und dem Wasser. Wie etwas das einen liebt. Es gibt einen Stärke und ein Gefühl der Geborgenheit. Ich bin sicher hier. Niemand ist da. Nur das Wasser und ich. Es hält mich. Es trägt mich.

 

Wir vergessen es jeden Tag und wir danken dafür nicht oft genug.Wasser. Die wichtigste Nahrung auf dieser Welt für uns. Ohne Wasser könnten wir nicht leben. Wasser rettet uns. Wir brauchen es und benötigen es. Von Anfang an bis zum Ende. Jetzt. Immer. Verrückt zu wissen, dass es ein Gegenstand ist den wir brauchen um zu überleben. Keinen Menschen. Keine Schokolade. Sondern Wasser. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir Wasser direkt einen Raum weiter haben. Im Badezimmer in der Küche. Dass wir den Regen haben. Dass wir immer etwas zu trinken haben. Dass wir immer das Wasser zum Kochen haben. Dass wir das Wasser zum Schwimmen haben. Dass wir Wasser zum Duschen haben. Wir leben. Wasser ist unser Alltag. Unser Leben.

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