Rose

Maria erzählt über ihr tägliches Leben als 16 jährige. Ihre Gedanken erwachsen und sie beschreibt alles mögliche, das einem im Leben begegnet. Der Alltag steht im Fokus und sie geht auf viele Schichten im Leben ein.

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6. The dreams

Träume. Wieso träumt man überhaupt? Sei es Tagträumerei oder nachts, wenn man versucht einzuschlafen. Man beschäftigt sich mit Dingen, die einem im Alltag beschäftigt haben. Man träumt von Dingen, die man sich wünscht oder von Dingen, die einem Angst machen. Manchmal auch Dinge, die man schön in Erinnerung behalten hat. Träumen ist so viel mehr als man denkt. Ein Traum kann auch ein Lebensmotto sein. Etwas was man sich schon immer erhofft hat. In der Grundschule gibt es immer diese Steckbriefe in denen man rein schreiben soll, was man für einen Traumberuf hat.

Der Traumberuf. Wir erwünschen uns immer einen bestimmten Beruf auszuleben und in unserer Schullaufbahn versuchen wir alles Mögliche um das Ziel zu erreichen. Oftmals scheitert man auch, aber man versucht immer weiter diesen Traum zu verfolgen, weil es wie ein Ziel geworden ist. Ziele verfolgt man und man erträumt sich dieses Ziel zu erreichen. Ein Traum wirkt so leicht und ohne Schwierigkeiten. Man kann einen Traum auch lenken und alles einbauen, was einem etwas bringt und alles rausstreichen, was einen nur das Leben schwer macht. Genau das ist hier der Punkt. Man versucht einen Traum zu verfolgen, nur ist hier der Grund weswegen es oft nicht so klappt wie man will, denn wenn ein Traum nur auf den positiven Gedanken und Wünschen aufgebaut ist geht die Rechnung einfach nicht auf. Das Leben ist unser größtes Geschenk und unser größter Feind. Wir bekommen so viel, jedoch werden wir auch so oft einfach nur hintergangen, aber wer hat gesagt, dass das Leben einfach ist? Niemand! Wir haben unsern Beschützer und Begleiter. Ihm können wir alles in die Hände legen, aber trotzdem müssen wir unser bestes probieren. Er leitet uns nur. Wieso hätten wir dann den Verstand bekommen? Er wollte, dass wir uns verselbstständigen, aber mit seiner Hand als Leitung. Wir kennen unsere Träume, aber er ist der Einzige, der weiß wie es mit uns weiter geht. Unsere Träume werden irgendwann zu unseren Zielen, die wir versuchen, so bequem wie möglich, zu erreichen. Ob wir die Ziele erreichen um unsere Träume zu erfüllen, können wir nicht wissen, aber wir können alles dafür machen, so dass es unserem Traum näher kommt. Unsere Traumberufe sind oftmals kindische, süße Kinderwünsche gewesen. Es gab immer die Mädchen, die Tierärztin werden wollten und jetzt sind sie eher an dem technischem Bereich interessiert. Andere träumten schon immer Sängerin oder Tänzerin zu werden. Ist es nicht grauenvoll als Künstler in dieser Welt zu leben? Die Menschen, die Musik oder Filme produzieren haben überhaupt keine Privatsphäre. Das ist doch kein Leben oder etwa doch? Privatsphäre ist doch das was dem Menschen am wichtigsten ist. Immer gibt es Vorfälle in Schulen, wo Schüler andere Schüler wegen Geheimnissen, die irgendwie ans Licht gekommen sind, fertig machen. Das ist doch auch nichts anderes als Privatsphäre. Diese süßen Jungs damals noch, die die immer Fußballer oder Feuerwehrmänner werden wollten, sind heutzutage mit ihren Träumen überfordert. Wie lange muss man spielen um ein so guter Fußballer zu werden, so dass man eine Familie ernähren kann? Da klingt Feuerwehrmann irgendwie realistischer. Wenn die Kinder älter werden, sieht das Ganze anders aus. Sie überlegen sich dann, was möchte ich studieren oder was brauche ich um das und das studieren zu können. Die Kinder heutzutage kämpfen um ihre Abschlüsse. Egal von welcher Schule. Hauptsache es stimmt alles perfekt mit den benötigten Unterlagen überein, so dass man das studieren kann was man will.

Tagträumerei. Man sitzt in der Schule und träumt. Träumt vor sich hin. Manchmal bekommt man nicht einmal mit, wenn der Lehrer mit einem redet. So geschieht es schnell, dass der Lehrer einen in peinliche Situationen bringt. Dabei gelingt einem das Tagträumen schnell. Man sitzt einfach da und guckt durch die Gegend. Gedanken schwirren im Kopf und irgendwann blendet man die Außenwelt einfach aus. Nur die paar Gedanken bestimmen was man gerade denkt. Man muss nur aufpassen, dass man nicht einschläft. Der Unterricht vergeht dann wie im Flug. Man bekommt zwar nichts mit, aber die Hauptsache erstmal: Anwesenheit. Es wurde nie gesagt ob körperliche oder geistige Anwesenheit. Oftmals hört man sogar zu und weiß nicht mal, dass man gerade an was anderes denkt. Man träumt schon ohne es mit zubekommen. Es ist so faszinierend. Besonders interessant ist es doch, wenn man träumt und man sich Gedanken darüber macht wieso. Ich habe mich dies oft gefragt. Wieso habe ich von dem Tod meiner Freunde geträumt? Wieso habe ich davon geträumt Stunden lang an Haltestellen zu sitzen und die Bahnen zu beobachten? Was machen diese Personen in meinem Traum? Wieso kommen Personen in meinem Traum vor mit denen ich so gut wie gar nichts zu tun habe? Es ist merkwürdig. Es gibt zehntausend Fragen, die man sich stellt. Am Ende findet man jedoch die Antwort, die einem am plausibelsten vorkommt. Sei sie richtig oder falsch, aber unser Gewissen ist beruhigt und unsere Gedanken handeln sich um andere Sachen.

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