En blutiges Tänzchen

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  • Veröffentlicht: 2 Jun 2018
  • Aktualisiert: 2 Jun 2018
  • Status: Fertig
Vampire: The Masquerade - Eine Toreador auf Abwegen

Die Neonatin Tara hat zu einem lockeren Abend eingeladen. Die Zusagen häufen sich und sogar der Prinz ließ anmerken, gegebenfalls vielleicht zu erscheinen. Ihre Nerven liegen blank. Den Abend vor der Feier zieht sie los, um sich abzulenken.

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5. Auf ein Wort

»Was wollen Sie hier?«
»Tara Kent. Man sagte mir, Sie wollen mich sprechen?«
Abschätzend musterte er sie, grunzte leise, lehnte die Tür an und zog die Kette weg. »Mumm haben Sie ja. Kommen Sie rein.«
»Danke«, sie betrat die auffallend aufgeräumte Wohnung und sah sich neugierig um. Sie hatte noch nie die Wohnung eines Drogendealers von innen gesehen. Nein, er war kein Dealer, er war der Boss von dem Dealer. Deswegen war sie hier. Die Wohnung war hell gehalten. Weiße Tapeten, helle Nussholzmöbel von einem schwedischen Einrichter, ein beigebraunes Ledersofa mit gläsernem Couchtisch. Ein großer LED Fernseher hing an der Wand und im Esszimmer stand ein großes Aquarium. Bilder sah sie kaum welche. Nur eine Schwarz/Weiß Aufnahme von einem Sportwagen, auf dessen Motorhaube ein Bikinigirl sich rekelte. Sie tippte darauf, das es ihm ehre um den Wagen ging, denn um das Klischeegirl. Wahrscheinlich hing es einfach nur so da.
Er zündete sich eine Zigarette an und ließ sich auf sein Sofa nieder. Breitbeinig, mittig, wie es sich für einen Boss gehört. »Sie sind also die feine Dame, die meine Bestände diese Woche geschröpft hat.«
»Ich habe dafür bezahlt, ganz wie es ihr Mitarbeiter gefordert hat.« Sie blieb stehen, da er ihr keinen Platz angeboten hatte. Man musste nicht immer so tun, als gehörte einem die Welt. Dies war immerhin seine, nicht ihre.
»Ja, aber für eine Frau allein, ist das schon ein immenser Bedarf. So schlecht ist kein Ehemann, das man sich Oxy in den Beinahetod schickt. Außerdem hab ich gehört, Sie haben das Zeug im Hof verteilt und sich mit denen ein wenig die Zeit totgeschlagen.«
»Ich habe dafür kein Geld genommen«, gelangweilt sah sie aus dem Fenster. Zu der Wohnung gehörte ein Balkon, den man vom Wohnzimmer aus betreten konnte. Sie entdeckte einen kleinen Kugelgrill sowie einen Klapptisch aus Holz mit zwei passenden Stühlen.
 

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