Am Ende sind alle Einzelkämpfer, oder doch nicht?

Annabell muss in ein Internat, sie hat keine andere Wahl, ihre Eltern stecken sie dort hinein!
Dort trifft sie auf einen ganz besonderen Jungen...

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4. Kapitel

Ich öffne die Tür, drehe mich noch einmal um und betrachte Melissa.  Ihre braunen Haare fallen ihr in sanften Wellen über den Rücken, als sie den Kopf schief legt, bewegen sich diese leicht nach rechts.

Ich drehe mich um und gehe schnell aus der Tür.

Plötzlich steht ein Typ vor mir und ich kann nicht mehr stehen bleiben als ich ihn bemerke, er aber anscheinend auch nicht. Wir sehen uns tief in die Augen, als wir gegeneinander krachen.

Bevor das passiert, bemerke ich seine wunderschönen braunen Augen. Er hat lange dichte Wimpern und braune Haare, die nicht einmal so Aussehen, als würde er eine Bürste besitzen, aber genau das macht ihn so schön.

 

Ich spüre einen Schmerz in der Schulter und lande wieder in der Gegenwart.

„Man, pass doch auf!“, schreie ich ihm entgegen.

„Du hast auch Augen, also schau das nächste mal vorher nach, ob gerade jemand an dir vorbei will!“

„Ich bin aus meinem Zimmer gekommen, du hättest mich sehen müssen!“

Ich sehe ihn mit hochgezogener Augenbraue an, verdrehe die Augen und drehe mich währenddessen um.

Ich gehe den Gang entlang, als er seine Schritte beschleunigt und plötzlich neben mir her geht.

„Was? Willst du mich nochmal umrennen?!“

„Wie heißt du?“

„Versuchst du jetzt nett zu sein oder was?“

„ja, aber du machst es einem nicht gerade leicht“

Ich ignoriere ihn und gehe weiter, aber er weicht einfach nicht von meiner Seite.

Was will der von mir, kann der sich nicht einfach verpissen?

„Du hast mir immer noch nicht verraten wie du heißt“

Er versucht es wirklich nochmal, ich glaub’s ja nicht!

„Ich sage es dir jetzt mal so, dass es auch dein Erbsenhirn versteht! Lass mich einfach in Ruhe!“

„Melissa tut mir jetzt schon leid, das ganze Jahr könnte ich so was wie dich nicht in meinem Zimmer ertragen“

„Dann sei froh, dass ich nicht in deinem Zimmer bin!“

Er bleibt stehen, sieht mich kurz nachdenklich an und biegt nach rechts ab.

Zum Glück bin ich ihn jetzt los!

 

Ich öffne die blau gestrichene Tür zum Aufenthaltsraum. In der Mitte steht ein Tischtennistisch, um den zehn Leute stehen und vermutlich Ringerl spielen. Auf der rechten Wand ist ein Flat Screen angebracht, gegenüber vom Fernseher befindet sich eine rote Couch.

Auf der linken Seite des Raumes entdecke ich einen Tischfußballtisch, auf welchen ich natürlich sofort zu gehe.

Ich stelle mich auf eine Seite und beginne zu Spielen. Paul entdeckt mich und kommt auf mich zu. Er stellt sich auf die andere Seite des Tisches.

„Ich bin der beste im Internat, das sollte ich dir der Fairness wegen sagen“

„Ich sollte dir der Fairness wegen sagen, dass ich dir den Titel wegnehmen werde“

Er sieht mich skeptisch an, wirft den Ball auf den Tisch und ich schieße sofort mein erstes Tor.

„Was habe ich gesagt?“

Jetzt haben wir die Aufmerksamkeit der Leute im Raum. Alle sehen uns an und stellen sich um den Tisch herum.

„Das war nur ein Glückstreffer“

Er wirft den Ball noch einmal ein. Diesmal spielen wir um einiges länger, aber am Ende ist es wieder mein Tor.

Paul wird langsam wütend und schießt immer stärker, aber dadurch kann er nicht mehr steuern, wo der Ball hin rollt.

Unser Spiel dauert lang, aber Paul schafft es doch noch aufzuholen.

Jetzt wird es spannend, es steht 9-9, wer das letzte Tor macht ist der beste Spieler im Internat.

Ich werfe den Ball ein und es wird sofort ein Tor geschossen.

Es gewinnt...

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