Am Ende sind alle Einzelkämpfer, oder doch nicht?

Annabell muss in ein Internat, sie hat keine andere Wahl, ihre Eltern stecken sie dort hinein!
Dort trifft sie auf einen ganz besonderen Jungen...

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2. Kapitel

„Deine Mitbewohnerin heißt Melissa, sie kommt erst morgen aus dem Urlaub zurück, deshalb wirst du sie erst morgen kennenlernen“

„Mhm“, antworte ich Marie.

Kannst du nicht einfach gehen und mich allein lassen...

„Abendessen gibt es um sieben im Speisesaal, der ist bei Eingang rechts, dort sehen wir uns dann“, sagt sie zu mir „ich lass dich jetzt mal in Ruhe auspacken“

Mit diesen Worten öffnet sie die Zimmertür und geht.

Jetzt bin ich das erste Mal allein, seit ich in diesem Drecksloch gelandet bin!

Ich öffne meinen Kasten und beginne meine Sachen auszupacken, danach gehe ich ins Bad, öffne dort den Schrank und stelle fest, dass die obersten drei Fächer benutzt sind, also räume ich meine Sachen in die drei unteren.

Nachdem das erledigt ist setze ich mich auf das Bett und lasse den Blick durch das Zimmer schweifen. Ich schließe die Augen und atme einmal tief durch, dann lasse ich mich nach hinten fallen und beginne zu schlafen.

 

Um sieben gehe ich die Gänge entlang, um zum Speisesaal zu gelangen. Ich komme an der Eingangstür vorbei, gehe weiter gerade aus und öffne die weiße Tür.

Die Leute stehen alle in einer Schlange beim Buffet und stellen ihre gefüllten Teller auf die Tabletts.

Ich stelle mich in die Schlange, hinter einen großen Jungen mit braunen Haaren. Er redet mit den vier Jungen vor sich, beginnt zu lachen und dreht sich um. Er lässt den Blick über mich schweifen und winkt jemanden zu sich heran.

Ich konzentriere mich wieder auf den Teller, den ich mit Kartoffelpüree und faschiertem Braten fülle.

„Hey, bist du die Neue?“, fragt mich der Junge vor mir.

„Nee, ich bin schon seit zwei Jahren hier, nur hast du mich nie gesehen“, antworte ich augenverdrehend.

„Okay, du hast Recht, das war eine dumme Frage, sorry...also, wie heißt du?“

„Sag mir einen Grund, wieso ich dir das verraten sollte?“

„Weil du jetzt bei unserem Tisch sitzt oder?“, er sieht die drei Jungs vor sich an und alle antworten mit „Ja“

Kurz danach sagt der Junge, den er vorher zu sich gewinkt hatte ja.

„Komm mit!“

Er legt seinen Arm um mich und führt mich zu einem der Tische. Ich nehme seinen Arm von meinen Schultern, sehe ihn genervt an und sage ihm: „Erstens kann ich auch allein gehen, zweitens hat mich niemand gefragt, ob ich überhaupt bei euch sitzen will und drittens kenn ich euch nicht mal!“

„Also ich bin Paul, der vor uns mit den blonden Haaren ist Max , der vor Max ist Anton und der der gerade zu uns gekommen ist heißt Stefan, jetzt kennst du uns, deshalb wirst du dich jetzt zu uns setzen“, sagt er bestimmend.

Jetzt sehe ich mir Paul etwas genauer an. Er hat braune Haare und braune Augen, ein sehr schmales Gesicht und eine Stupsnase, was bei einem Jungen eigenartig aussieht.

Fesch ist er trotzdem!

„Von mir aus ich sitze bei euch, aber nur fürs Protokoll, ich sitze bei euch, weil ich bei euch sitzen will und nicht, weil ihr mich dazu gezwungen habt!“

„Ich werde es mir merken“

Paul setzt sich zu den anderen Jung, klopft auf den Sessel und sieht mich dabei an. Ich stelle mein Tablett neben seines und setze mich.

Wir verstehen uns gut und seine Freunde sind auch sehr nett zu mir. Wir reden über viele Dinge beim Essen, aber hauptsächlich darüber wo wir in den Sommerferien waren. Nach dem Essen holt Marie mich zu sich ins Büro, damit wir die Regeln und den Ablauf im Internat besprechen konnten.

„So, alles verstanden oder gibt es noch Fragen?“

„Alles klar“

„Dann kannst du jetzt in dein Zimmer gehen und vergiss nicht, morgen ist dein erster Schultag“

„Jaja, bis morgen“

Ich drehe mich um und verlasse den Raum. Ich gehe in mein Zimmer, dort stelle ich mir noch den Wecker, damit ich das Frühstück nicht verpasse und lege mich schlafen.

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