Warum Er?!

Rin Mazuoka ist ein siebzehn jähriges Mädchen, dass in der Nähe von Kyoto in Japan lebt. Sie möchte in Ruhe ihre Schule beenden und in die Welt der Erwachsenen starten. Doch die Ruhe wird durch den beliebtesten Jungen der Schule gestört. Haru Tanaka versucht unermüdlich mit ihr befreundet zu sein, was Rin überhaupt nicht passt. Sie hat viel mehr mit anderen Problemen zu tun...

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2. Hat er keine anderen Probleme?

Blinzelnd wacht Rin am Morgen auf. Sie schaut sich in ihrem noch dunklen Zimmer um und klappt ihre weiche Bettdecke zur Seite. Obwohl sie ihr Bett lieber nicht verlassen möchte, schiebt Rin die Vorhänge an ihrem Fenster bei Seite und die Sonne erleuchtet den Raum. Von dem grellen Licht geblendet, hält Rin ihre Arme vors Gesicht und rollt sich dann in ihrem Bett. Leider bemerkt sie die Bettkante zu spät und fällt mit einem Rums auf den Boden. Nach kurzer Zeit sucht eine Hand nach der Bettdecke. Als die Hand die Decke ergreift, wird sie vom Bett gezogen. Zusammen gerollt und mit Bettdecke liegt Rin, vor ihrem Bett, auf dem Boden. Nach einer Weile schaut sie dann auf ihren Wecker. Der hat noch nicht mal geklingelt und zeigt, dass Rin eigentlich noch sehr viel Zeit hat. Jedoch beschließt Rin aufzustehen. Sie macht ihr Bett und schlürft dann im Schlafanzug die Treppe runter.

In der Küche hetzt schon ihre Mutter von einer Seite zur anderen. ,,Ah Rin! Du bist aber früh wach.“, bemerkt ihre Mutter sie :,,Dein Essen steht im Kühlschrank und heute Abend komme ich später nachhause.“ Sie bleibt stehen und schiebt den Ärmel ihrer Bluse hoch. Zum Vorschein kommt eine Armbanduhr :,, Ich bin schon spät dran! Bis dann mein Schatz!“ Sie eilt aus dem Raum und nach einigen Sekunden hört man die Tür ins Schloss fallen. Rin ist wieder alleine zuhause. Sie macht sich fertig für die Schule und stellt sie vor das Gartentor, um auf ihre Freundinnen zu warten. ,,Man! Kann Mama nicht einmal keinen Stress haben und mit mir ein bisschen reden?“, murmelt Rin und schaut in den Himmel. ,,Rin!“, ruft eine Stimme :,,Guten Morgen!“ Rin dreht sich zu der Stimme um. Ihre Freundinnen kommen auf sie zugelaufen. ,,Du bist aber schon früh wach!“, lächelt Kagura. Beleidigt dreht Rin ihren Kopf zu Seite :,,Na klar! Ich hab doch gesagt, dass ich nicht mehr verschlafen möchte.“ Hiyorin legt lachend einen Arm um ihre Schultern und sie marschieren zur Bahnstation.

 

Am Eingangstor der Schule steht Haru und sein Freund. Die Beiden sind umringt von einer Gruppe Mädchen. ,,Morgen Tollpatsch!“, ruft er Rin zu, als er sie entdeckt. ,,Will er mich verarschen!“, flüstert Rin und ballt ihre Faust. Doch plötzlich muss sie grinsen. ,,Guten Morgen Vollpfosten!“, lacht sie und geht an ihm vorbei. Ihre Freundinnen müssen sich das Lachen verkneifen und gehen auch weiter. Haru schaut der lachenden Gruppe verdutzt nach. ,,Sie ist etwas Besonderes!“, flüstert er und ein lächeln bildet sich auf seinen Lippen. ,,Tanaka-senpai (-senpai ist eine Abkürzung für jemanden der älter ist), du darfst dir das nicht gefallen lassen.“, bemerkt eines der Mädchen. ,,Ja, sie hat gar keinen Respekt vor dir.“, bemängelt ein anderes Mädchen. ,,Mädels beruhigt euch!“, greift Harus Freund ein :,,Tanaka wir das schon Regeln. Nicht wahr, Tanaka?“ Wendet er sich an Haru. Doch der starrt immer noch geistesabwesend Rin hinterher. ,,Hallo! Erde an Tanaka! Alles in Ordnung?“, winkt sein Freund mit einer Hand vor seinem Gesicht. Haru erwacht aus seiner starre :,,Was hast du gesagt?“ ,,Ach komm schon! Nie hörst du mir zu!“, beschwert er sich. Haru kratzt sich lächelnd am Hinterkopf :,,Entschuldigung, kommt nicht mehr vor!“

 

Im Klassenraum versammeln sich die Schüler für die erste Stunde. Frau Sonoko kommt in den Raum und breitet ihre Sachen aus. Der Unterricht beginnt. Doch Rin starrt nur aus dem Fenster und beobachtet die vorbeiziehenden Wolken. ,,Rin?“, fragt Frau Sonoko nach einer Weile. Rin springt von ihrem Platz auf :,,Ja?“ ,,Kannst du mal bitte das Fenster aufmachen?“, befehlt Frau Sonoko. Rin schiebt langsam das Fenster an ihrem Platz auf. Als plötzlich ein Baseball in ihre Richtung fliegt. Der kleine Ball klatscht mit voller Wucht in ihr Gesicht. Die ganze Klasse erstarrt. Der Baseball gleitet langsam an ihrem Gesicht hinunter und fällt mit einem kleinen Hüpfer zu Boden. Rin greift nach dem Ball am Boden. Sie guckt mit ein knallroten Gesicht aus dem Fenster :,,Wer von euch Vollpfosten hat diesen beschissenen Ball geschlagen?!“ Rin schreit dies zu der Gruppe Jungs hinüber, die in Sportsachen auf dem Sportplatz stehen Da läuft Haru auf das Gebäude zu. In der Hand hält er einen Baseballschläger. ,,Ah, da ist der Ball!“, ruft er zu Rin hoch :,,Warum musstest du ausgerechnet jetzt das Fenster aufmachen Tollpatsch ?“ Rin ärgert sich grün und blau :,,Das ist nicht meine Schuld! Du hast den Ball geschlagen, du Vollpfosten!“ Sie holt aus und wirft den Ball. Der Baseball fliegt auf Haru zu und trift ihn in den Bauch. Der Wurf war jedoch so stark, dass Haru den Schläger fallen lässt und verkrampft sich den Bauch hält. ,,Außerdem habe ich einen Namen, ich heiße Rin Mazuoka, verstanden?“, Rin schiebt mit Wucht das Fenster wieder zu. Alle im Klassenraum starren sie an. ,,Was ist?“, fragt sie gereizt und setzt sich. ,,Nun denn!“, sagt Frau Sonoko :,,Wir fahren mit dem Unterricht fort.“

Den Vormittag versucht Rin sich auf den Unterricht zu konzentrieren und sich nicht über Haru zu ärgern.

In der Mittagspause geht sie ausnahmsweise mal zum Kiosk, um sich ein paar Brötchen zu kaufen. Sie will gerade bezahlen, als jemand sie von hinten an tippt. Rin dreht sich um und erblickt Haru. ,,Schön dich zusehen!“, lächelt er. ,,Was möchtest du?“, fragt Rin leicht genervt. ,,Ich möchte mich für den fantastischen Wurf von heute Morgen revanchieren.“, erklärt Haru. Rin zieht eine Augenbraue hoch :,,Möchtest du irgendeinen Wettkampf oder so etwas?“ Haru lächelt :,,Nein, ich möchte nur, dass du nach der Schule in den Park kommst.“ Rin lacht, bezahlt die Brötchen und will den Kiosk verlassen. Doch Haru hält sie am Handgelenk fest. ,,Ich möchte eine Antwort.“, fordert er und lässt dann Rin los. Sie dreht sich von Haru weg :,,Wenn sie einen Termin haben wollen, dann fragen sie meinen Sekretär.“ Rin lacht und geht zu ihrem Klassenraum zurück.

 

Im Klassenraum unterhalten sich die Freundinnen darüber, was sie zusammen am Wochenende machen wollen. ,,Lasst uns shoppen gehen!“, schlägt Hiyorin vor. ,,Eine tolle Idee! Ich bräuchte noch ein paar Dinge!“, meint Hanabi. ,,Gut, dann ist es beschlossen.“, sagt Kagura :,,Rin, kommst du auch mit?“ Rin will sich gerade genüsslich ihr Brötchen in den Mund schieben :,,Ich bin dabei. Ich habe sowieso nichts vor.“ Den Rest der Mittagspause grübelt Rin darüber nach, was Haru von ihr wollen würde.

Nach dem Unterricht begeben sich die Schüler entweder zu ihren Klubs oder gehen nachhause. Rin begibt sich zum zweiten Mal zum Kunstraum, mit der Hoffnung, dass die Klubmitglieder diesmal da sind. Doch wieder steht sie alleine in dem großem Raum. Betrübt trottet sie hinüber zu einem Fenster und schiebt es, wie beim letzten Mal, auf. Quietschend zieht sie einen Stuhl falsch herum vor das geöffnete Fenster und setzt sich breitbeinig darauf. Verträumt schaut sie den fallenden Kirschblüten zu, wie sie langsam zu Boden segeln. Dabei merkt sie nicht wie die Zeit vergeht. Erst als der Himmel sich schon rot färbt, da die Sonne untergeht, erwacht sie aus ihren Gedanken. ,,Oh nein! Es ist schon so spät!“, starrt sie auf die Uhr an der Wand. Eilig schließt Rin das Fenster und rennt mit ihrer Tasche aus dem Raum.

Auf dem Weg zum Schultor bemerkt Rin, dass alle Schüler schon nachhause gegangen sind. Kaum ist sie durch das noch offene Schultor, als jemand Rin am Arm packt. Rin erschrickt und tritt aus Reflex auf die Person ein. ,,Halt, warte!“, wert sich die Person. Erst jetzt bemerkt Rin, dass Haru vor ihr steht. ,,Sag mal spinnst du?!“, schreit sie ihn an :,,Du kannst doch nicht einfach meinen Arm greifen. Ist doch klar, dass ich mich wehre.“ ,,Ich habe nicht erwartet, dass du auf mich eintrittst.“, beschwert sich Haru und reibt dabei sein Schienbein. ,,Das ist nicht meine Schult!“, meint Rin störrisch. Haru seufzt. ,,Außerdem, warum bist du noch hier?“, fragt Rin neugierig. ,,Ich habe mir gedacht, dass du garantiert nicht in den Park kommen wirst. Es war schon eine recht seltsame Einladung. Also habe ich mich entschieden auf dich zuwarten.“, erklärt Haru. ,,Stimmt! Ich hatte nicht vor in den Park zugehen. Du hättest sonst was mit mir machen können.“, erläutert sie :,,Also, was willst du von mir?“ Haru ist erstaunt darüber, dass Rin trotzdem noch mit ihm reden möchte :,,Nun Tollpatsch i...“ ,,Könntest du mich bitte bei meinem richtigen Namen nennen?“, unterbricht Rin ihn knurrend. ,,Ja schon gut Rin-chan.“, meint Haru. Doch Rin verschränkt patzig ihre Arme :,,Ich habe dir nicht erlaubt, mich bei meinem Vornamen anzusprechen.“ ,,Ist ja schon gut.“, verteidigt er sich :,,Dann Mazuoka-san. Ich wollte dir nur sagen, dass du mich beeindruckst. Du bist das erste Mädchen, dass nicht hinter mir herläuft und tut was ich will.“ ,,Tzz, eingebildeter Schnösel!“, schnalzt Rin mit ihrer Zunge :,,Du wirst von Minute zu Minute immer unsympathischer.“ ,,Das verstehst du falsch. Ich meine du bist anders als andere Mädchen.“, versucht Haru sie umzustimmen. ,,Du weißt schon, dass 'anders' nicht gleich besser heißt, oder? Es könnte auch in die andere Richtung gehen.“, verzieht sie wütend das Gesicht. Doch Haru greift nur in seine Hosentasche und holt sein Handy hervor. Er hält es ihr vor die Nase. ,,Was willst du?“, schaut sie am Handy vorbei. ,,Ich möchte mit dir Nummern austauschen. Rin schaut ihn entgeistert an und murmelt etwas vor sich hin. ,,Was hast du gesagt?“, erkundigt er sich. ,,Ich habe kein Handy!“, schreit Rin ihn an. ,,Oh, ähm. Dann gib mir die Nummer von eurem Haustelefon.“, versucht Haru. Sie schaut ihn nur fragend an. Man kann förmlich das Fragezeichen über ihrem Kopf sehen :,,Warum sollte ich das tun?“ Haru stutzt und kratzt sich mit dem Zeigefinger an der Wange, während eine kleine Schweißperle von seiner Stirn gleitet :,,Damit...wir...telefonieren...können?“ Der fragende Ausdruck auf Rins Gesicht verschwindet :,,Na klar! Als ob ich mit einem Vollpfosten und eingebildeten Schnösel wie dir telefoniere. Willst du sonst noch etwas, oder kann ich gehen?“ ,,Warum hast du es so eilig?“, erkundigt sich Haru neugierig. ,,Entschuldige, dass ich eine Leben habe, in dem ich auch Dinge zu tun habe. Ich muss noch einkaufen gehen.“, schnaubt Rin :,,Wenn es sonst nichts ist, gehe ich jetzt. Auf Nimmerwiedersehen!“ Rin stapft aufgebracht davon. Kurz vor dem nächsten Supermarkt lässt sie ihrer Wut freien Lauf :,,Eingebildeter Vollpfosten!“ ,,Meinst du mich?“, meldet sich jemand hinter ihr. Rin stößt einen Schrei aus und dreht sich um. Vor ihr steht Haru. ,,Was willst du noch?“, fragt sie erschrocken. ,,Ich kann doch kein Mädchen alleine im dunkeln nachhause gehen lassen.“, erläutert er. Erst jetzt bemerkt Rin, dass der Himmel schon schwarz ist und einige Sterne am Himmel prangen. ,,Ich kann auf mich selbst aufpassen!“, schnaubt sie :,,Geh nachhause!“

Somit stürmt Rin mit schnellen Schritten auf den Supermarkt zu. Der Verkäufer begrüßt sie mit einem lächeln. Rin erwidert das Lächeln und nimmt sich einen Korb. Sie schlendert zwischen den Regalen hin und her, bis eine weitere Person den Laden betritt. Es ist Haru. Rin verzieht wieder das Gesicht, als sie ihn sieht und taucht zwischen den Regalen ab. Sie beobachtet, wie Haru zu den Kühlschränken läuft, worin sich allerlei Getränke befinden. Rin verdreht ihre Augen und widmet sich ihren Einkauf. Sie durchforstet sämtliches Gemüse und Obst. Jedoch packt Rin nur das Billigste und das Nötigste ein.

Nachdem sie alles auf ihrer Liste im Korb hat, fällt ihr ein Regal mit Heften und Büchern ins Auge. ,,Das ist doch...!“, murmelt Rin und tritt auf das Regal zu. Sie greift nach einem Mangaheft, welches neu zum verkauf steht. ,,Ich wusste gar nicht, dass die hier auch verkauft werden.“, wundert Rin sich. Auf dem Cover ist ein Mann, gekleidet in langen, teuren Gewändern. In der Hand hält er ein Langschwert. Rin freut sich :,,Das ist perfekt! Dann kann ich das neue Heft gleich hier kaufen.“ ,,Du magst also romantische Mangas?“, schaut Haru ihr über die Schulter. ,,Kannst du mal aufhören dich immer von hinten heranzuschleichen?!“,protestiert sie. Haru hebt lächelnd seine Hände :,,Ist ja gut! Ich gebe mein Bestes.“ Rin packt das Heft in Korb und geht an die Kasse.

Während der Kassierer die Produkte scannt und sie danach in eine Tüte packt, beobachtet Haru neugierig hinter Rin, was sie alles gekauft hat. Rin bezahlt eilig und stürmt aus dem Laden. Sie denkt nur an eines: So schnell wie möglich weg von hier. Doch schon läuft Haru hinter ihr und versucht Rin einzuholen. ,,Warte!“, ruft er ihr nach :,,Jetzt warte doch mal!“ Jedoch zeigt sie keine Reaktion und somit bleibt ihm keine andere Wahl, als Rin wieder am Handgelenk festzuhalten. ,,Hast du ne Macke oder so?“, dreht Rin sich wütend um :,,Hältst du andere Leute immer fest oder was?“ ,,Wenn du nicht warten kannst! Was soll ich den sonst machen.“, meint Haru und hält ihr eine Dose mit Limonade hin :,,Hier!“ ,,Danke.“, murmelt Rin und nimmt das Getränk entgegen :,,Aber warum?“ ,,Ich wollte einfach nur freundlich sein.“, lächelt er.

Die Beiden setzen sich auf die Schräge eines Dammes, der an einen breiten Fluss grenzt. Still und dunkel fließt das, im Mondschein glitzernde, Wasser im Flussbett entlang. Haru und Rin trinke still die Getränke aus ihren Dosen. Nach einer ganzen Weile ergreift Rin das Wort :,,Was willst du jetzt eigentlich von mir.“ Haru schweigt, verschränkt seine Arme hinter seinem Kopf und legt sich ins Gras. ,,Ich möchte mich mit dir anfreunden. Ich finde dich sehr interessant und ich möchte dich besser kennenlernen.“, starrt er in den nächtlichen Himmel. In der Ferne kann man eine Brücke erkennen, von der Autolärm herüber getragen wird. Rin zögert. ,,Und was ist, wenn ich es nicht möchte?“, erkundigt sie sich. ,,Das steht nicht zur Debatte.“, seufzt Haru. ,,Ach so ist das! Ich darf noch nicht einmal für mich selber entscheiden.“, antwortet Rin entrüstet. Haru beobachtet die Sterne, welche hell am Himmelszelt funkeln :,,Die Sterne sehen heute wunderschön aus.“ ,,Lenke nicht vom Thema ab, Vollpfosten!“,stöhnt Rin. ,,Okay. Aber nur, wenn du mich ab jetzt bei meinem richtigen Namen nennst.“, stellt er die Bedingung :,,Und da wir jetzt Freunde sind, redest du mich mit -kun an (sagt man, wenn der Freund männlich ist).“ Rin sträubt sich erst davor und versucht ihn nochmal zu überreden nicht mit einander befreundet zu sein, doch sie gibt nach. ,,Okay, aber auch nur, wenn du mich nicht mehr festhältst.“, meint sie. ,,Abgemacht! Und jetzt möchte ich, dass du meinen Namen sagst.“, drängt Haru sie. ,,Na gut, Tanaka-kun!“, stottert Rin. ,,Das hast du gut gemacht!“, lächelt er und streichelt Rin über den Kopf. Rin merkt wie ihr Kopf warm wird und wendet sich von ihm ab. Erst versteht Haru nicht was er falsch gemacht hat. Doch als er Rins rot angelaufenes Gesicht sieht, stutzt er und schaut wieder in den Sternenhimmel hinauf. ,,Tanaka-kun ich...“, stammelt Rin :,,Ich muss jetzt nachhause.“ Sie erhebt sich von der Erde und wischt die Grashalme ab, die an ihrem Rock hängen. ,,Ich bringe dich!“, springt Haru auf. ,,Nein!“, meint Rin etwas lauter :,,Ich gehe alleine.“ ,,Dann warte noch kurz.“, hindert er sie und greift in seine Schultasche. Schnell zückt Haru einen kleinen Zettel und einen Stift und kritzelt hastig etwas auf das Zettelchen. ,,Hier, meine Handynummer. Wenn ich nicht deine haben kann, dann gebe ich dir meine.“, Haru lächelt und reicht ihr den Zettel. Rin nimmt den Zettel zögernd an und verabschiedet sich. Haru bleibt alleine am Fluss zurück.

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