Suicidal Girl

Die Geschichte eines Depressiven Mädchens

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5. Der Selbstmoedversuch

Das Essen war köstlich aber ohne Mara wirkte das Haus so furchtbar leer. Gegen halb 10 ging ich nach Hause. In meiner Hand hatte ich eine Tüte. Darin befanden sich unter anderem Maras Tagebuch und Fotoalben. Ihre Mutter meinte sie hätte bestimmt gewollt dass ich diese Sachen bekomme. Weil ich ja ihre beste Freundin war. Als ich zuhause ankam fand ich einen Brief im Briefkasten. Er war für mich. Ich bekam ein mulmiges Gefühl und ging mit dem Brief in mein Zimmer. Dort öffnete ich ihn mit zitternden Händen den Brief. Und meine Sorge war berechtigt. In dem Brief waren ein Zettel und ein Bild von mir und der kleinen Katze. Auf dem Zettel steht: MAGST DU TIERE?

Plötzlich bemerke ich ein weiteres Bild in dem Umschlag langsam hole ich es heraus. Mit einen mal wird mir schlecht. Auf dem Bild ist die kleine Katze zu sehn aber sie ist tot. Sie wurde auf brutalste Art und Weise hingerichtet und über ihr der Schatten ihres Mörders. Ich werfe das Foto auf den Boden und drehe mich um. Mein ganzer Körper zittert. Wer war der Typ der diese Fotos gemacht hat? Mein Blick wandert durch den Raum zur Uhr. Gleich 11 Uhr. Ich sollte schlafen. Ich lege mich ins Bett aber bekomme kein Auge zu. Die ganze Nacht geistert die Bilder durch meinen Kopf und lassen mich nicht schlafen.

0 Uhr. Ein lauter Knall überall Scherben. Mein Fenster war zersprungen. Vorsichtig taste ich nach dem Lichtschalter meiner Nachttisch Lampe. Vorsichtig steige ich aus dem Bett und schlüpfe in meine Schuhe. Ich gehe zum Fenster und suche nach dem Grund für das zerbrechen der Scheibe. Vorsichtig streiche ich über die Scherben. Mein Blick wandert hoch zum Fenster. Mein Blick bleibt am Mond hängen. Es ist Vollmond. Ich weiß nicht warum aber der Mond wirkte wie verzaubert. Er faszinierte mich und zog mich in seinen Bann. Für einen Moment scheint alles um mich herum still zu stehn. Langsam greife ich nach einer großen Scherbe. Ich stehe auf und sehe mich um. Langsam gehe ich zum Bett und schalte das Licht aus und verlasse das Zimmer. leise gehe ich die Treppe runter. Das ganze Haus ist still meine Tante schläft. Ich ziehe meine Jacke über und verlasse das aus. Wie benommen laufe ich durch die menschenleeren Straßen. Überall hängt der Nebel und der Vollmond leuchtet mir den Weg. Mit der Scherbe fest in der rechten Hand gehe ich einen keinen Hügel mitten in einem Wald stück hinauf. hier waren Mara und ich immer gerne. Ich ließ mich ins Gras sinken und sah zum Mond hinauf. Langsam zog ich meine Jacke aus und schob den linken Ärmel meines Shirts hoch.

Ich sehe zum Mond hinauf und denke an Mara. Tränen laufen meine Wange hinunter. "Bald bin ich bei dir" flüstere ich und setze die Scherbe an meinem Arm an.

Langsam schneide ich mit der Scherben meinen Arm runter. warmes Blut läuft daran herunter und tränkt meine Kleidung und das Gras. Ich schneide immer mehr und tiefer in meinen Arm. mein Körper wird taub und die Scherbe fällt mir aus der Hand. langsam sinke ich ins Gras und hebe meinen Arm hoch zum Mond. Meine Sicht ist verschwommen und langsam schließe ich meine Augen und Falle in Dunkelheit.

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