Vampire Dreams

In dieser Geschichte geht es um das Vampirmädchen Julie, das in eine neue Schule gehen wird, die extra für Vampire gemacht ist. Dort trifft sie einen Reinblüter, den sie anfängt zu mögen und findet einige Dinge heraus (vor allem über sich selbst).

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3. Die neue Schule

Als meine Zähne nun sauber waren stürmte ich mit meinem vollen Koffer zur Tür hinaus und sah die prachtvolle Kutsche, die mir echt die Worte raubte. Die große Kutsche war in einem eleganten schwarzen Stoff gedeckt und 4 weiße Pferde würden mich bis zur Schule ziehen. "Julie!", rief mir meine Mutter zu. Ich zuckte kurz zusammen und drehte mich noch schnell um. "Hier! Ich will, dass du das hier behältst!" In ihrer Hand hielt sie Vaters Kette. Eilig rannte ich zu ihr und gab Ana und Mutter noch einen letzten Kuss. Daraufhin nahm ich die Kette und rannte zurück zur Kutsche. Ein letztes Mal winkte ich ihnen, “ Ich werde euch vermissen !”, schrie ich ihnen zu. Jetzt würde ich sie erst in fünf Jahren wieder sehen. Das war eine sehr lange Zeit für mich. Ich war noch nie länger als eine Woche von ihnen entfernt gewesen. Ich setzte mich in die prachtvolle Kutsche. Ich fühlte mich schon fast wie eine vornehme Lady oder sogar wie ein Vampir von höherer Klasse als die meiner. Bei den Vampiren gab es verschieden Klassen oder auch Ränge. Von dem A-Level Vampiren, der einmal ein Mensch war und erst durch einen Vampirbiss selber zu einen Vampiren wurde, bis zu den Reinblütern, die Vampire der höchsten existierenden Klasse, dessen Vorfahren schon immer Vampire gewesen waren und die sich seit Generationen nur mit ihresgleichen paarten. Die Kutschensitze waren mit einem schwarzen Stoff ausgepolstert. Ich strich mit meiner Hand kurz über den Stoff: "Ist das etwa... Seide?". Sie war so weich! Es fühlte sich an, als ob man über ein Kaninchen streichen würde! Ich blickte kurz in meine rechte Hand, in der Vaters kostbare Kette lag. An der silbernen Kette hing ein ebenfalls silbernes Kreuz. In den Ecken des Kreuzes waren kleine Rubinsteine eingesetzt worden. ~Warum mir Mutter wohl die Kette gab?~ Während ich auf die glänzenden Rubinen schaute wurden meine Augen auf einmal immer schwerer, bis sie schließlich zufielen und ich einschlief. 

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