He is just a player

"Gefällt dir was du gerade siehst und vorhin bestimmt gehört hast? Wir können genau dasselbe machen du musst nur Bescheid sagen " sagte er selbstbewusst und arrogant wie eh und je und zwinkerte mich an. Der Grinser verließ dabei nie seine Lippen. ~
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Wegen des Jobs von Emmas Tante Sandy, bei der sie lebte, mussten beide Deutschland für einige Monate verlassen und zogen derweil bei Pattie und deren Sohn Justin ein. Pattie war eine sehr gute Freundin von Sandy und da sich die beiden immer selten sahen war das die perfekte Gelegenheit um wieder etwas Zeit mit einander zu verbringen. Emma hingegen war alles andere als glücklich, den sie musste jetzt mit dem größten Player und Macho zusammen wohnen. Auf ängsten Raum. Macht euch auf ein Gefühlschaos der Superlative gespannt!

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8. "Was sich liebt, das neckt sich!"

Die Stimmung war nicht gerade sehr gut als wir die Straßen entlang fuhren in Richtung Schule.  Justin sagte kein Wort und so tat ich. Unbehaglich rutsche ich auf meinen Sitz auf und ab als mir gewisse Erinnerung in den Sinn kamen von der Party.

Ich lehnte meinen Kopf an der Fensterscheibe an und betrachte die Häuser an den wir vorbei fuhren. Es waren ganz gewöhnliche Familien Häuser, die meisten klein und bescheiden, andere mit großen Garagen und Garten.  Wie lange wir wohl noch so fahren werden?

Gerade als ich meinen Kopf in Justins Richtung drehte konnte ich für einen kurzen Moment Justins Blick an mir ausmachen, jedoch sah er gleich wieder auf die Straße um uns sicher an unser  Ziel zu bringen. „Wie lange fahren wir noch?" fragte ich ihn und öffnete mein Fenster ein wenig. „Wir sind da wenn wir da sind" antwortete er mir genervt und schloss mein Fenster mit seinen Knopf wieder.

„Wieso machst du es wieder zu?"

„Wieso hast du es überhaupt aufgemacht?" äffte er mich nach.

„Naja wieso wird man wohl ein Fenster aufmachen? Die Luft hier drinnen ist auch nicht gerade die frischste" gab ich ihm zur Antwort  als ich gerade wieder mein Fenster öffnen wollte.

„Ey auf das hab ich jetzt echt keinen Bock. Du kannst gleich zu Fuß gehen" fauchte er mich von der Seite an. „Das glaub ich dir nicht. Du wirst mich nicht einfach irgendwo absetzten." Sagte ich im selben Ton wie er zuvor mit mir geredet hatte.

„Ach glaubst du?" Justin sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an und fuhr an die Seite. Als der Wagen zum Stand kam rutschte mir das Herz in die Hose. Hoffentlich ist das jetzt nur ein blöder Scherz, den ich kenn mich hier überhaupt nicht aus.

„Raus!" sagte er und sah weiterhin auf die Straße.

„Was?!" Das ist jetzt aber nicht sein ernst.

„Du hast mich richtig gehört. Verpiss dich aus meinen Wagen."

„Aber ich... ich... ich kenn mich hier ja gar nicht aus!" stotterte ich mir bewusst wurde das er das alles ernst meinte.

„Nicht mein Problem!" er zuckte mit den Schultern und öffnete seine Tür. Ich hörte einen lauten Knall als er seine Tür schloss und zu meiner kam. Er machte sie auf, packte mich an den Armen und zog mich heraus. Meine Tasche warf er neben mich auf den Boden und stieg wieder in sein Auto ein und fuhr weiter.

Das ist jetzt alles nicht wahr!

Justins Sicht

Endlich bin ich diese Bitch los. Ja schon klar sie einfach so irgendwo rauszuwerfen ist nicht Gentleman like aber sie ging mir schon so auf die Nerven. Ich konnte ihre Anwesenheit einfach nicht mehr ertragen.

Ich hatte sowieso vor sie vor der Schule irgendwo aussteigen zu lassen. Mit ihr gesehen werden war echt das letzte was ich wollte. Wegen diesen scheiß Flaschendrehen ist Carly nicht gut auf mich zu sprechen.  Sie hat mich heute und gestern sogar die ganze Zeit weggedrückt.

Als ich endlich auf den Schulparkplatz ankam parkte ich meinen Wagen ein, zog den Schlüssel heraus und stieg aus. Sofort hörte ich das laute lachen der verschiedenen Schüler, andere redeten irgendwas und die üblichen Gruppen bildeten sich: Sportler, Nerds, Gruftis,....

Als mich genau umsah konnte ich endlich meinen Freundeskreis sehen und bewegte mich gleich auf sie zu. Mit lässigen schritten kam ich schließlich bei ihnen an. „Hey" grüßte ich alle und bekam en „Hey" von allen zur Antwort.

„Justin was war bei der Party?" fragte mich Chaz und verwirrten blick.

„Ja mann? Wir haben alle von den Streit zwischen dir und Ryan gehört, um was ist es gegangen?" meldete sich jetzt auch Nolen.

„Er musste alles Carly erzählen. Sie ist doch eh immer so misstrauisch."  Beantwortete ich seine Frage und stecke meine Hände in meine Hosentasche.  Chaz nickte, weil er genau wusste von was ich sprach, Nolen hingegen sah mich einfach verwirrt an weil er keinen Schimmer hatte von was wir gerade redeten. Verständlich -  weil er nicht auf der Party war und nicht sah dass ich Emma beim Flaschendrehen geküsste hatte.  Mir war es ja eigentlich egal aber was meine Freundin dachte war mich doch ein wenig wichtig, aber das würde ich vor meinen Freunden niemals so zugeben.

„Von was redet ihr?" fragte Nolen neugierig als er sein Handy wieder wegpackte nachdem er auf die Uhrzeit sah.  Nachdem Chaz ihm alles erklärt hatte läutete die Schulglocke.

„Hast du nicht letztens gesagt dass du heute Emma mit in die Schule nehmen musst, weil ich hab sie noch nicht gesehen?" fragte mich Chaz als wir den leeren Flur, da schon Unterricht war,  hinunter zu unseren Spinden gingen.

„Ja aber sie ging mir auf die Nerven da hab ich sie rausgeschmissen" erzählte ich ihm als wäre es nichts Schlimmes.

„Das hast du nicht wirklich getan"  sah mich Nolen an und musste sich ein Lachen verkneifen.

„Doch" gab ich ihm kurz zu Antwort und zuckte mit den Schultern.  Nachdem wir unsere Bücher geholt hatten gingen wir zu unseren Klassenzimmer und betraten es ohne zu klopfen. Unsere Lehrerin war nicht sehr überrascht dass wir wieder mal zu spät kamen. Während wir uns belehren lassen mussten setzten wir uns, wie immer, in die letzte Reihe.

An: Carly

Hey bist du sauer? Wieso beantwortest du nie meine Anrufe?

Xoxo 

Ich drückte auf senden und hoffte auf eine Antwort von ihr auch wenn ich schon wusste das sie sauer ist und wieso. Ryan hatte ihr einfach erzählt das ich Emma geküsste hatte, nur hätte er auch erwähnen könne das es nur Flaschendrehen war und ich total unschuldig war.

Ich sah meinen Display aufleuchten: 1 Neue Nachricht

Von: Carly

Ich glaube das weißt du genau.  Wie konntest du nur?!

Ich hasse dich

Ja ich wusste es.

An: Carly

Es tut mir leid es war nur Flaschendrehen.  Es hat nichts bedeutet wirklich!!

Und das meinte ich auch so.  Emma und ich waren nichts als naja Feinde, konnte man ab den heutigen Tage sicher sagen. Nach meiner Aktion heute, aber wenn kümmert es.

Von: Carly

Ah ja dann hättest du erst gar nicht mit machen sollen.

Gerade als ich zurückschreiben wollte klopfte es an der Tür und Emma trat ein.

„Ähmm wer bist den du?" fragte unsere Mathelehrerin verwirrt als sie Emma sah.

„Ich bin Emma Stone. Ich bin hier neu" man merkte wie nervös sie war als alle Blicke auf sie gerichtet waren.

„Der Unterricht hat vor fast einer Stunde begonnen. Wieso kommt du erst jetzt?" fragte Fr. Gram sie mit strenger miene.

„Es tut mir leid. Ich hab mich auf den Weg zur Schule...ein... ein wenig verlaufen" stotterte Emma.

„Verlaufen?" fragte Fr. Gram nach und Emma nickte. „Ich glaube dir das zwar nicht aber setzt dich doch" unsere Lehrerin zeigte auf einen freien Platz, zum Glück weit weg von mir, und Emma setzte sich. Als sie mich sah, sah sie mich mit einen Blick, der töten könnte, an. Ich hingegen grinste sie nur an winkte ihr woraufhin sie mir ihren Mittelfinger zeige und dann nach vor sah um den Unterricht zu folgen. 

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