He is just a player

"Gefällt dir was du gerade siehst und vorhin bestimmt gehört hast? Wir können genau dasselbe machen du musst nur Bescheid sagen " sagte er selbstbewusst und arrogant wie eh und je und zwinkerte mich an. Der Grinser verließ dabei nie seine Lippen. ~
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Wegen des Jobs von Emmas Tante Sandy, bei der sie lebte, mussten beide Deutschland für einige Monate verlassen und zogen derweil bei Pattie und deren Sohn Justin ein. Pattie war eine sehr gute Freundin von Sandy und da sich die beiden immer selten sahen war das die perfekte Gelegenheit um wieder etwas Zeit mit einander zu verbringen. Emma hingegen war alles andere als glücklich, den sie musste jetzt mit dem größten Player und Macho zusammen wohnen. Auf ängsten Raum. Macht euch auf ein Gefühlschaos der Superlative gespannt!

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6. "Gentleman"

Verwirrt sah ich Justin nach. War war das den gerade? War ich so ein schlechter Küsser oder wieso lies er mich einfach im Regen stehen? Ich wollte seine Lippen wieder auf meinen fühlen, diese Leidenschaft die zwischen uns war und auch diese Explosion in meinen Magen sollte wieder hier sein, ich hatte einfach das Bedürfnis danach. Morgen werde ich mich für diesen Gedanken noch hassen dachte ich mir und drehte mich um dabei lief stieß ich gegen etwas bzw jemanden und fiel fast zu Boden. Als ich Arme um mich fühlte, die mich vor dem fallen bewahrt hatten, sah ich hoch und erkannte meinen Retter. "Danke" bedankte ich mich und stelle mich wieder so gut es ging gerade hin. 

"Kein ding" hörte ich Ryan über die laute Musik brüllen. "Wann bist du den gekommen? Ich habe dich heute noch gar nicht gesehen?" frage ich ihn als mir aufgefallen war das ich ihn jetzt zum ersten Mal heute sah. "Ich war bei einer Familienfeier und konnte erst jetzt kommen" lächelte mich mein gegenüber an und ich erwiderte es ebenfalls mit einen lächeln.

"Sag mal hast du Justin gesehen?" wollte ich dann wissen. Es konnte doch gut möglich sein, dass er wusste wo sein Freund steckte. "Ohh.. ähh.. ne sorry" sagte er und sah mich entschuldigend an. Ein versuch war es doch wert. Ich wollte unbedingt mit ihm reden. Irgendetwas von mir wollte auch einfach nur in seiner nähe zu sein, die andere wollte das ich mich für diesen Gedanken einfach bestrafe und etwas anderes wollte einfach nur mit ihm rummachen. Gott streicht das! Das ist einfach nur peinlich!

Die Musik wechselte gerade auf ruhiges und langsames Lied. "Darf ich bitten?" fragte mich Ryan und hielt mir seine Hand hin. So wie in den alten Filmen wenn ein Mann eine Frau zum Tanz aufforderte. Na wieso den nicht, und mit diesem Gedanken nach ich seine Hand und wir ging zur Tanzfläche. Wir tanzten nah aneinander aber es war noch genügend Freiraum zwischen uns und nicht so wie bei Justin und meinen Kuss. Seine Hände waren auf meiner Hüfte und meine Arme lagen auf seiner Schulter. Aus meinen Augenwinkel sah ich Justin, er starrte uns emotionslos an und lehnte sich an den Türrahmen an während er einen Schluck von seinen roten Plastik Becher nahm den er in der Hand hatte. 

Als der Song endete lies ich von Ryan los jedoch blieben seine Hände auf meiner Hüfte liegen. Er beugte sich zu mir vor sein Gesicht war schon ganz nah an meinen - zu nah für meinen Geschmack.Hatte er gerade vor mich zu küssen? Ich wollte ihn nicht küssen er war doch noch nicht mal mein Freund - und das mit Justin war was komplett anderes. Plötzlich merkte ich wie ich zurückgestoßen wurde und Justin mir den Rücken zu mir stand. Er packte Ryan am Oberarm und zog ihn mir sich. Was war das den? Ich hätte mich auch selber befreien können! Den Rest der Party verbrachte ich alleine da ich Jake, Justin oder Ryan nicht mehr sah. Es war schon irgendwie komisch so alleine zu sein aber sie waren alle wie vom Erdboden verschwunden.

 

Mit einem Kater wachte ich am nächsten Morgen in meinen Bett auf. Ich hatte noch immer die gleichen Klamotten wie am vorrigen Tag an. Das Licht der Sonne blendete mich also zog ich mir die Decke über mein Gesicht. Irgendwann entschloss ich mich dann doch aufzustehen weil die Kopf schmerzen immer schlimmer wurden. Wackelig ging ich die Treppen hinunter 13:19 Uhr stand auf einer großen Digital Uhr. Ich erschrak als ich das ganze Chaos sah, was wir und unsere Gäste hinterlassen hatten. In der Küche angekommen nahm ich mir ein Glas Wasser und Aspirin. Die letzten Schlucke waren immer am schrecklichsten. Es schmeckte einfach furchtbar. Ich hörte ein Geräusch von neben an kommen. Kaum hatte ich meinen Kopf um die Ecke gesteckt sah ich Justin mit einem Sack und Handschuhe bewaffnet als er versuchte das Chaos zu beseitigen. Es wunderte mich ein wenig das er es ganz alleine machte und sich nicht irgendeinen Putzdienst holte oder mich nicht aufgeweckt hatte ihm zu helfen. Alleine würde er doch eine Ewigkeit brauchen und wenn Pattie nach hause kommen würde bevor wieder alles sauber ist sind wir beide dran.

"Morgen" hörte ich ihn murmeln als er mit dem Rücken zu mir stand und weiter den Müll wegräumte. Ein schöner Rücken kann ebenfalls entzücken. "Guten morgen" erwiderte ich. Er sah mich nicht mal an! Ich nahm mir einen leeren Müllsack und begann Justin zu helfen. Der glaub doch nicht im ernst das er hier jemals fertig wird bevor Pattie und meine Tante wieder hier sind. Und außerdem wäre das doch der perfekt Zeitpunkt mit ihm zu reden. Mich würde es schon interessieren wo die alle gestern gesteckt hatten.

"Was machst du da?" hörte ich Justin fragen der mich verwirrst ansah als er merkte das ich jetzt ebenfalls anfing den Müll wegzuschaffen. "Nach was sieht es den aus? Ich hatte gestern auch Spaß also kann ich auch den Müll wegräumen denn wir gemacht haben!" erzählte ich ihn und es war nicht gelogen, ich hatte Spaß! Grinsend sah er mich an und machte dann wieder weiter. "Meine Partys sind eben am besten!" sagte er selbstbewusst und mit einer Spur Arroganz in der Stimme. "Und außerdem bin ich sicher der beste Küsser und schärfste Typ mit dem du jemals rummachen durftest" sagte er eingebildete wie eh und je. 

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