He is just a player

"Gefällt dir was du gerade siehst und vorhin bestimmt gehört hast? Wir können genau dasselbe machen du musst nur Bescheid sagen " sagte er selbstbewusst und arrogant wie eh und je und zwinkerte mich an. Der Grinser verließ dabei nie seine Lippen. ~
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Wegen des Jobs von Emmas Tante Sandy, bei der sie lebte, mussten beide Deutschland für einige Monate verlassen und zogen derweil bei Pattie und deren Sohn Justin ein. Pattie war eine sehr gute Freundin von Sandy und da sich die beiden immer selten sahen war das die perfekte Gelegenheit um wieder etwas Zeit mit einander zu verbringen. Emma hingegen war alles andere als glücklich, den sie musste jetzt mit dem größten Player und Macho zusammen wohnen. Auf ängsten Raum. Macht euch auf ein Gefühlschaos der Superlative gespannt!

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5. "Die Hauptdarstellerin in einem Teeniefilm"

Nach jedem Getränk, das ich getrunken hatte, wurde der Abend immer lustiger und lustiger. Zu meinem Wunder hatte ich Justin noch kein einziges Mal gesehen seitdem er die Gäste in unser Haus eintreten lies. Und um ehrlich zu sein war ich schon froh, denn wenn er schon aus nüchterner so anmachender Macho war, wollte ich nicht wissen wie er als betrunkener sein müsste. 

"Noch ne Runde" hörte ich den Jungen neben mir schreien. Wir tranken ein "Stamperl" nach dem anderen. Jake und ich machten sicher schon seit 8 Runden mit und langsam aber doch spürte ich wie mir der Alkoholpegel zu Kopf stieg. Mein Magen begann sich zu drehen, mein Kopf begann zu dröhnen und meine Sicht wurde immer schlechter und verschwamm leicht.

"Hey gehts dir gut?" hörte ich Jakes besorgte Stimme in meinen Kopf dröhnen. Er zog mich ins Wohnzimmer und wir setzen uns auf die Couch. "Ich hol dir ein Glas Wasser"meinte Jake und machte sich auf den Weg zur Küche. Mein Blick wanderte über den gesamten Raum. Inzwischen konnte man schon sehen das sich unsere Gäste eine Tanzfläche gemacht hatten. Der große Esstisch, der eigentlich mitten im Raum stand, stand jetzt ganz am Rand an deiner Mauer und auch die Couch war verschoben worden. Überall standen und lagen rote Becher und leere Flaschen. Was für ein Saustall! 

Mein Kopf schmerzte immer mehr und Jake war auch noch immer nicht zurück mit dem Glas Wasser das er mir holen wollte. Wo bleibt der denn dachte ich mir. Ich fasste mir mit meiner Hand an den Kopf und legte meine Elbogen auf meine Oberschenkel. Ich hatte eindeutig zu viel getrunken, das wird sicher einen schrecklichen Kater morgen geben. 

"Hier" sage Jake als er zurück kam und mir das Glas unter die Nase hielt. Ich bedankte mich kurz bei ihm und trank das ganze Wasser aus. "Geht es dir jetzt besser?" fragte er mich und ich nickte. Ich glaube es war mal notwendig einfach ein bisschen Wasser zu trinken. "Ich muss noch kurz war erledigen. Ich komme gleich wieder" informierte mich Jake und ging in Richtung Küche zurück. 

 

"Wie gefällt dir die Party" wurde ich von der Seite angeredet und wusste sofort an der Stimme wer es war. Diese raue tiefe Stimme konnte man einfach nicht verwechseln. Ich drehte mich zur Seite uns sah Justin der neben mir saß und gerade einen schluck von seinen Bier nahm. Er stellte die Dose danach auf den Tisch vor uns und und lächelte mich an. OMG lächelt der mich gerade wirklich an oder spinn ich jetzt total?

"Ähh.. j-ja.. und dir?" antwortete ich noch immer darüber schockiert das er mich anlächelte und nicht, so wie immer, blöd angrinste. 

"Ja klar. Ist doch auch meine Party" sagte er mich so einer freundlichen Stimme. Diese hatte ich noch nie von ihm gehört und wie seinen Augen dabei strahlen, als wäre es ernst gemeint. Er sag gerade ziemlich süß aus aber diese Bemerkung schob ich natürlich auf den Alkohol. Erinnerung an mich: Weniger Alkohol und mehr verstand!

"Flaschendrehen!!" und mit diesen Wort wurde ich aus der Welt der Gedanken gerissen. Justin nahm mich und wir ging bzw. taumelten zu den Anderen Mädels und Jungs die sich bereits versammelt hatten. Wir setzten und alles in einen Kreis um eine leere Bierflasche. Was tat ich hier eigentlich? Ich hatte doch nicht mal lust weder hatte ich eingewilligt mitzumachen!? Einige Runden vergingen und ich hatte das Glück noch nie an der Reihe gewesen zu sein. ZUM GLÜCK! "Der oder die..-" begann Chaz gerade als er im Begriff war die Flasche wieder zu drehen "..auf den die Flasche zeigt der knutscht unseren Gastgeber" grinste er. Als ich Justin ansah sah der nicht gerade begeistert von der Idee aus. Er starrte Chaz ein wenig finster an. Wenn Blicke töten könnten. Die Flasche drehte sich und mir kam es wie eine Ewigkeit vor. ".. mit Zunge" fügte Chaz in den Augenblick noch hinzu als die Flasche auf mir stehen blieb.

Mir stockte sofort der Atem. Keiner von uns beiden bewegte sich auch nur einen cm. Das war echt das letzte das ich wollte. "Küssen, küssen, küssen!!" schrie jetzt die Masse. Unter all dem Gebrüll stand Justin auf und reichte mir seine Hand und zog mich hoch. Wir standen ganz nah aneinander. Er hatte seine Hände auf meine Hüfte gelegt und meine lagen auf seiner Brust. Ich blieb einfach ruhig stehen da ich mich nicht bewegen konnte. Meine Augen waren auf meine Hände gerichtet da ich mich einfach nicht traute ihm ins Gesicht zu sehen. Ich spürte als er seine rechte Hand unter mein Kinn legte und mein Gesicht nach oben zog. Sein blick war einfach nur unbeschreiblich, ich konnte nicht sagen ober er es wollte oder nicht. Langsam kam er mir mit seinem Gesicht immer näher. Ich konnte seinen Atem schon auf meinen Lippen fühlen. Er roch leicht nach Alkohol. OK nicht leicht sehr stark sogar. Ganz sanft drückte er mir seine Lippen auf und küsste mich. Der Kuss fühlte sich so leidenschaftlich an und noch dazu war er ein guter Küsser. 

Ich fühlte als er mit seiner Zunge an meiner Oberlippen für Eingang bat und ich lies es zu. Es gehört ja auch dazu - zum Spiel versteht sich. Langsam aber doch wanderten meine Hände hinauf und ich legte sie um seinen Nacken. Justin zog mich daraufhin näher an sich. Unser Kuss war einfach perfekt. Ich fühlte mich gerade wie in so einem viel zu übertriebenen Teeniefilm, als hätte ich die Hauptrolle, und endlich den Jungen den ich von beginn an wollte.

Schließlich mussten wir unseren Kuss wegen Luftmangels beenden. Die Menge jubelte während wir uns nicht mal trauten den anderen in die Augen zu sehen. 

"Ich braucht jetzt was" hörte ich Justin murmeln und sah ihn nach als er durch die nächste Tür verschwand.

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