Woods of Blood

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  • Jugendschutz:
  • Veröffentlicht: 28 Dez 2017
  • Aktualisiert: 9 Jan 2018
  • Status: Fertig
George McVan ist ein sehr beschäftigter Mann. Jeder der ihn kennt sagt, dass er doch mal Ferien machen sollte. Doch daran denkt der - mit italiänischen Wurzeln - angehende Psychologe gar nicht. Bis eines Tages, zu seinem 22. Geburtstag, sein Freund Tom ihm ein Wochenendhaus schenkt. Nun kann er da endlich entspannen.

Doch die wundersöne Idylle trügt. In Wirklichkeit ist der Ort ein einziges Höllenparadies ...

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9. Rachel

»Wed’sday just don’t go
Thursday goes too slow
I’ve got Friday on my mind«
    - The Esaybeats -

Einen meiner Lieblingssongs? Nun ja, ich hörte damals immer den Blue Öyster Cult-Song ›The Reaper‹. Das war einer meiner Highlights. Doch jeder hat einen anderen Geschmack, was die akustische Ader betraf.

Ich interessierte mich damals viel für den Ort, wo die Lodge drauf erbaut wurde. So kam es, dass ich den Hausmeister gefragt hatte, wer hier vor mir gelebt hatte. Er sagte, dass hier schon einige bekannte Stars hausten. Sogar Paul McCartney mit seiner Band Wings übernachtete hier, wegen einer Autopanne. Das konnte ich erst einmal gar nicht glauben und fragte noch mal nach, wer hier übernachtet haben soll? Es stimmte, denn der dickliche Hausmeister zeigte mir in seiner Hütte ein gerahmtes Bild, wo man Paul und Linda McCartney beim Fischen sah; und nun raten sie Mal, wer da den langen Aal mit Herrn McCartney in den Händen hielt: Genau, es war der Hausmeister! Na ja, aber über die Wings wollen wir jetzt nicht reden ... ich möchte, ehr über Rachel Jordon Peterson reden, die ein Jahr vor meinem Einzug, dieses Haus beherbergt hatte.

»Rachel war eine ganz schöne Presswurst, wenn sie mich so etwas fragen. War aber immer freundlich und immer sehr höflich.«, erzählte mir der Hausmeister und rauchte dabei eine Cher. Ich mochte Cher nicht, es schmeckte so herb.

Sie wollte, in dem Haus einfach bloß Ferien machen, doch einen Monat später, kam sie auf der Rückfahrt nach New York, bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Sehr tragisch. Doch dann kam noch etwas, was ich mir nie erhofft hätte ... die nächsten Gäste, die das Haus bezogen haben, behauptet eine fette (Verzeihung) Frau unten am See gesehen zuhaben.

»Glaube aber nicht, dass die Story wahr ist.«, so meinte es unser netter Hausmeister.

Sie hörte gerne die Easybeats. Sie mochte einfach den Beat, und ehrlich gesagt, mochte ich den auch. Doch als ich damals meine Kurzgeschichte verloren hatte und zweifelte, ob ich alleine in dieser alten Holzbude war, hatte ich nichts Besseres zutun und machte die gottverdammte Musikanlage an. Und was hörte ich? The Easybeats mit ›Friday On My Mind‹ ...

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