Kartoffel Winter

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  • Jugendschutz:
  • Veröffentlicht: 20 Jan 2018
  • Aktualisiert: 2 Feb 2018
  • Status: Fertig
Jick, Dick und Matt sind die besten Freunde, die man je haben kann. Doch der verschneite Winter 1957, war für sie einige harte Wochen. Nicht nur, weil Jick's Freundin bei einem Brand ums Leben kam, auch das Matt's Vater und Dick's Onkel, sich Tag für Tag bekriegten. Die Freundschaft zerbrach und später fanden sich die besten Freunde in Philadelphia, bei einem Mordfall wieder ...

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8. Old Friends

Jick rauchte eine Chesterfield und trank dazu gekühlten Whiskey. Es war schön und angenehm und diese Ruhe. Schön.

Vor ihm war sein Notizbuch und ein Bleistift ausgebreitet, wenn er mal etwas für seine neuste Story hatte. Der Barkeeper machte die Jukebox an und es wurde Ace of Spades von Motörhead gespielt.

Neben Jick saß ein schon älteres Ehepaar mit einem südländischen Akzent. Waren wahrscheinlich alle beide Mexikaner oder so n Schrott.

Er versuchte die einzelnen Worte des Ehepaars rauszuhören, um etwas Neues zukreieren. Dies schaffte er dennoch nicht ganz, denn das Ehepaar zahlte und verschwnden.

Plötzlich wurde der bekannte (oder auch nicht so bekannte) Autor von Hinten angetippt. Von wem? Ritchie Valens.

"Hey Jicky!", begrüßte der nun standhafte und forsche Fettsack Dickson. "Das ist ja n Wunder, dass wir uns hier treffen. Ich bin nämlich wegen des Urlaubs hier, verstehst du?"

"Dicky, na! Schön dich mal wiederzusehen. Matty ist auch hier.", sagte Jick und drückte die Chesterfield im Aschenbecher aus.

Er erzählte dem netten und sympathischen Dick Alles, über sein berufliches und privates Leben, dass er zur zeit führte. Er erzählte ihm auch, von der Autopanne mit Mathew. Jick und er laberten noch den ganzen Abend. Die Drinks bezahlte jeder ... seinen eigenen.

"Und du hast nun Kinder?", fragte Jick und der Aschenbecher füllte sich langsam. Aber nur langsam ...

"Ooh ja, Vier. Zwei Mädels und zwei Jungs.", sagte er und trank einen Schluck aus seinem nun schon fünften Whiskeyglas und dann fügte er hinzu: "Helfen mir immer beim Handwerken, wenn du verstehst, Jicky?"

"Ooh ja, du warst ja immer schon der beste in Technik, Dicky. Und deine Frau?", fragte Jick und zündete sich eine weitere Zigarette an. Gott, das musste doch schon die Vierte oder sogar schon die Sechste sein. "Arbeitet die auch, oder ..."

Dick sagte auf Anhieb: "Ach sie ist Verkäuferin im örtlichen Kiosk. Aber sie kümmert sich viel um die Erziehung der Kleinen."

Er trug ein starkes After Shave, das man nicht gerade aus dem texanischen Kiosk bekommen konnte. Jick tippte auf Jolene.

Das war wohl der schönste und der beruhigste Moment an diesem Tag., dachte sich Jicky und drückte den Chesterfieldstummel aus.

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