Gedankenspiel

Gedankenspiel beschreibt das Leben eines normalen Teenagers das jedoch von Ups und Downs gebregt ist.

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1. Der Anfang

Ich bin mit sicher jeder von euch hatte schon mal einen sehr eigenartigen Gedanken und meistens sind diese Gedanken auch schon nach kurzer Zeit wieder vergessen, aber eben nicht immer. Ein Gedanke den ich schon lange habe ist, dass ich wissen will wie es ist tot zu sein. Ich bin mir sicher einige von euch sind jetzt total schockiert und vielleicht sogar um mein psychisches Wohl besorgt aber so ist es nicht. Es ist nicht so als würde ich mein Leben hassen und lieber heute als morgen sterben aber ich möchte eben wissen wie es ist tot zu sein. Ich möchte einfach wissen was mich nach dem langen hoffentlich glücklichen und ereignisreichem Leben das ich führen werde erwartet. Und vor allem möchte ich wissen ob und wenn ja wem ich nach dem Tot wiederbegegne. Aber bis dahin wird hoffentlich noch viel Zeit vergehen und bis dahin halte ich euch am laufenden.

Aber um euch zu erzählen wer ich bin woher ich komme und wohin ich gehen will werde ich euch jetzt mal etwas über meine Vergangenheit erzählen und wie mein derzeitiges Verhältnis zu Tot ist.

Mein Name ist Tara ich komme aus einer kleinen Stadt aus der Nähe von Berlin. Ich werde in 2 Tagen (also am 15.10.) 16 und hab einen kleineren Bruder Namens Jul (ich was das ist ein ausgefallener Name aber er passt zu ihm). Meine Eltern leben zusammen sind jedoch nicht verheiratet, nicht aber weil sie sich geschieden haben aber mir und meinem Bruder zu Liebe zusammen wohnen, nein, sie waren nie verheiratet und werden es wahrscheinlich auch nie sein. Mein Vater ist künstlerisch sehr begabt (ich hab auch ein bisschen was von seinem Talent geerbt) und meine Mutter ein wahrer Engel. Und um ehrlich zu sein ich versteh mich ganz gut mit ihnen und das obwohl die Pubertät mich ja eigentlich total beherrschen sollte. Meine schulischen Leistungen sind ein 2er Schnitt aber nicht weil ich keinen 1er schaffen würde sondern weil mir ein 2er Schnitt genügt. Ich liebe es zu reisen und wenn es nach mir ginge würde ich die Schule abbrechen mir ein Sponsor suchen und meinen Freunden von einem Land ins nächste reisen. Reisen ist wie Freiheit. Du kannst einfach so wohin fahren wo du niemanden kennst und du bist irgendwie trotzdem nie ganz fremd. Wenn ich nur an das Meer denke. Ich sehe es und fühle mich wohl am Meer verändere ich mich auch irgendwie. Ich bin lockerer aufgeschlossener und entspannter. Ich liebe das Meer einfach. 

Ich glab ihr habt euch jetzt schon ungefähr ein Bild von mir gemacht deshalb möchte ich euch nun von meiner Geschichte mit dem Tot erzählen. Vor ca. 5 Jahren ist mein Opa gestorben und obwohl es nicht der erste Sterbefall in der Familie war war es doch der erste der mich sehr mitgenommen hat. An dem Tag an dem er starb waren meine Familie alle Geschwister meiner Mutter (es war auch ihr Vater) im Haus meiner Großeltern. Er hatte sich den Tot verdient. Er war jahrelang krank und könnte kein normales Leben mehr führen. Er lag im Nebenzimmer als er starb. Ich war im Geografisch so nah und doch hab ich das Gefühl, dass ich mich nicht verabschieden konnte. Damals war der Gedanke, sich irgendwann wieder zusehen sehr tröstlich aber heute....

Heute nicht mehr so ich bin teilweise so erschöpft vom Leben all den kleinen Problemen die einem das Leben erschweren das ich hoffe oder denke das man wenn man stirbt einfach nur friedlich schläft ohne Alpträume und all die schönen Momente seines Lebens im Traum immer und immer wieder erlebt.

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