A new year...

Durch ein Schulprojekt neue Leute kennenlernen?
Das kommt der absolut unbekannten Sophia gerade recht.
Doch als sich ihre Partner als Lars, einer der bekanntesten Schüler, und der ruhige, aber nicht weniger gut aussehende Oliver herausstellen, ist sie sich nicht mehr so sicher.
Wird sie es schaffen die beiden zu ihren Freunden machen zu können?
Oder vielleicht auch mehr?
Oder wird sie weiterhin unglücklich über ihre wenigen "Freunde" sein?
Das neue Schuljahr startet auf jeden Fall turbulent.

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4. 3

Als die letzte -nein vorletzte- Stunde endlich herum war, suchten alle aufgeregt ihre Gruppenpartner. Ich blieb erstmal sitzen, um den großen Schwall abzuwarten.
"Tschühüss, Sophia!", rief Emely, "Viel Spaß dir!" Die anderen 2 winkten nur noch ehe sie aus der Tür waren. Ich ging in den 3.Stock. Ich war allein, da Eileen und Phillipp beide in Gruppe b waren und die sich vorläufig wo anders trafen. Ich war sehr nervös. Wer waren die anderen? Wie waren die anderen? Ich war so in meine Gedanken vertieft, dass ich plötzlich gegen jemanden lief.
Wir sagten beide gleichzeitig sorry und mussten beide lachen. Es war ein Junge aus der 11. Klasse. Er war nicht sehr viel größer als ich, hatte dunkelbraune Haare und ein strahlendes Lächeln. Ich kannte ihn nur vom Sehen, hatte vorher also noch nie mit ihm gesprochen. Ich wusste nur, dass er Oliver hieß. Er schien jedoch nett zu sein.
Wir beide gingen in dieselbe Richtung und als er vor der Tür zum Raum 320 stehen blieb, vermutete ich, dass er wohl dieselbe Nummer hatte wie ich.
"Bist du auch in dieser Gruppe?", fragte er mich.
Ich nickte, woraufhin er lächelte. Ich hatte das Gefühl, dass wir uns gut verstehen würden.
"Ich bin Oliver."
"Sophia."
Plötzlich ging die Tür auf. "Ach, ihr seid ja schon da! Dann kommt mal rein. Ich muss nur noch schnell meine Tasche aus dem Lehrerzimmer holen. Auf den anderen müssen wir wohl noch warten. Er hat mir Bescheid gegeben, dass er sich etwas verspätet." Frau Fuchs lachte und ging dann in Richtung der Treppen.
Ich freute mich bei ihrem Anblick. Ich mochte sie sehr gerne, denn sie war immer total nett und sie lachte sehr oft und viel.
Oliver ging in den Raum und ich folgte ihm. Wir setzten uns auf Stühle, die ziemlich genau in der Mitte vom Raum standen.
"Weißt du zufällig, wer noch kommt?", fragte ich ihn neugierig.
Er schüttelte den Kopf: "Nein, hoffentlich jemand cooles. Die Fuchs meinte nämlich schon vorher zu mir, dass wir viel Zeit miteinander verbringen müssen und das wär echt blöd, wenn der nicht nett wäre."
In diesem Moment kam sie zurück: "So! Und schon bin ich wieder da! Ihr könnt euch ja noch ein bisschen unterhalten, bis der andere kommt, dann kann ich noch arbeiten."
Wir sahen uns etwas unsicher an. Während Frau Fuchs einen Ordner auf ihren Tisch hievte, schwiegen wir uns nur an. Ich hatte keine Ahnung über was ich mit ihm reden sollte und ihm ging es anscheinend genauso.
Nach einer gefühlten Ewigkeit schlug plötzlich die Tür zu. Ich zuckte vor Schreck zusammen. Darauf ertönte von hinten eine sehr tiefe Stimme: "Entschuldigung! Ich bin jetzt da!"
Noch bevor ich mich umdrehen konnte, hörte ich Oliver flüstern: "Na super! Der hat uns gerade noch gefehlt!"

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