A new year...

Durch ein Schulprojekt neue Leute kennenlernen?
Das kommt der absolut unbekannten Sophia gerade recht.
Doch als sich ihre Partner als Lars, einer der bekanntesten Schüler, und der ruhige, aber nicht weniger gut aussehende Oliver herausstellen, ist sie sich nicht mehr so sicher.
Wird sie es schaffen die beiden zu ihren Freunden machen zu können?
Oder vielleicht auch mehr?
Oder wird sie weiterhin unglücklich über ihre wenigen "Freunde" sein?
Das neue Schuljahr startet auf jeden Fall turbulent.

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3. 2

"Hey, na wie waren eure Ferien?", rief Emily sofort, nachdem wir durch die Tür traten. "Schön, aber viel zu kurz wie immer halt", Kathi setzte sich und legte ihren Kopf auf der Tischplatte ab.
"Na, ihr seht ja fertig aus! Habt ihr die ganze Nacht durchgelästert oder was?", grinste Lara. Ich streckte ihr die Zunge raus:" Danke! Natürlich nur über dich!"
Ich setzte mich neben Kathi.
Sofort wurde die Tür aufgerissen.
"Was macht der denn schon da?! Die 1.Stunde hat noch nicht mal angefangen!", meinte Emily. Ich zuckte mit den Schultern und verdrehte die Augen.
"Der hatte jetzt solange Ferien, dass er es einfach nicht mehr ausgehalten hat", sagte Lara genervt.
"Guten Morgen!", kam es vom Pult, "Guten Morgen, Katharina! Du hattest doch gerade erst Ferien zum Schlafen!"
Kathi hob ihren Kopf an, der inzwischen knallrot war.
Ich konnte es mir nicht verkneifen und musste lachen.
"Das fängt ja gut an!", murmelte sie.
"Ich bin deshalb schon so früh da, um euch noch ein paar Informationen zu überbringen", Herr Weiß stand von seinem Platz auf, "In diesem Jahr wird es ein paar kleine Änderungen geben. Unser Schulleiter will ab sofort den Zusammenhalt in der Schule fördern. Dafür müsst ihr jeden 2.Montag eine Stunde länger in der Schule bleiben. Ihr werdet in dieser Zeit einer Gruppe von 3 oder 4 Leuten zugeordnet. Diese Gruppen werden gelost. Jeder von euch und die aus der Stufe über euch werden eine Raumnummer ziehen. In jedem Raum befindet sich eine Lehrkraft, die sich jeweils um 2 Gruppen kümmert. Es kann natürlich sein, dass sie ihr die gleiche Nummer zieht wie euer bester Freund, aber das eigentliche Ziel ist es neue Bekanntschaften zu schließen. Hat noch jemand Fragen?"
Ohne auf die weiteren Fragen zu achten, drehten Kathi und ich uns gleichzeitig um. "Ich hoffe, dass wir alle in eine Gruppe kommen oder zumindest in einen Raum", meinte Emily sofort. "Das ist so unwahrscheinlich!" "Ja hoffentlich!" Wir redeten alle durcheinander. "Jetzt dürfen wir extra für diesen Müll eine Stunde länger in der Schule bleiben!" "Ja voll blöd!"
Ich fand die Idee eigentlich gar nicht so schlecht. So hatte ich mal die Möglichkeit andere Leute kennenzulernen. Ich mochte meine jetzigen Freunde, keine Frage. Aber wir machten immer nur etwas zu viert. Andere Leute kannte ich so gut wie gar nicht.
Auch die anderen redeten wie wild durcheinander.
"Ruhe! Ich verstehe die Fragen sonst nicht! Also Lennard", schrie Herr Weiß irgendwann. "Wann dürfen wir unsere Nummer ziehen?", fragte er.
"Genau! Hat sonst noch jemand eine Frage? Dann machen wir das sofort."
Er holte einen Sack aus seiner Tasche:"Ich gehe herum und jeder nimmt sich einen."
Es war angespannt. Jeder wartete gebannt, wie der erste seinen zog. Danach verfielen alle wieder in Schwätzereien.
Als er bei uns ankam, streckte Kathi sofort ihren Arm aus.
Sie öffnete ihn:"114b!" Dann sah sie uns abwartend an. Wir sahen uns verunsichert an. Emily traute sich als nächste:"116a!"
Sie lächelte Kathi traurig an. Als nächste streckte ich meinen Arm aus. Ich wünschte mir irgendwie, dass ich auf keinen Fall mit meinen Freunden zusammenkam. Ich fühlte mich zwar schlecht, aber als ich ihn öffnete, war ich erleichtert:"320a!"
"Ach nein! Das ist ja voll weit weg!", meinte Emily traurig. Ich zuckte mit meine Schultern.
"Das ist ein Projekt, damit man andere kennenlernen kann, nicht um mit seinen bisherigen Freunden Unsinn zu machen!", mischte sich Herr Weiß ein. Kathi verdrehte hinter seinem Rücken die Augen. Wir alle begannen zu grinsen.
Dann war Lara an der Reihe. Ich hielt den Atem an. Würde sie bei mir in der Gruppe sein?
"114b!" Ich atmete auf. "Jaa! Das ist auch meine!", freute sich Kathi.
Dann begannen alle aufzustehen und jeden zu fragen, welche Nummer er denn hätte. Nur Vereinzelte blieben sitzen so wie ich. Die anderen aus meiner Gruppe zwar auch, aber Emily hatte anscheinend jemand gefunden, der in ihre Gruppe war, nämlich Rene. Auch Kathi und Lara redeten ganz aufgeregt miteinander.
Ich saß daneben und kam mir irgendwie dumm vor. Was ist denn, wenn ich jetzt mit irgendwelchen Idioten in die Gruppe komme?
"Was habt ihr so für Nummern? Irgendwer 114a?", kam es plötzlich von Lenny. "Wir haben 114b!", rief Kathi und winkte hektisch.
Sofort kam Lenny mit Hannes und Alisa im Schlepptau an unseren Tisch. Na ganz toll! Es schien als hätten alle Partner außer ich!
"Was hast du für eine Nummer?", ertönte hinter mir eine etwas schüchternere Stimme. Ich drehte mich um und erblickte Eileen.
Sofort musste ich lächeln:"320a. Du?" Ich sah sie abwartend an.
Ihre Augen begannen zu strahlen:"Wirklich? Ich habe 320b!"
"Echt jetzt? Das ist ja cool!" Und das meinte ich auch so wie ich es gesagt hatte. Es freute mich richtig, denn ich mochte Eileen richtig gerne, kannte sie bis jetzt aber noch nicht so gut.
Sie nickte mit einem Lächeln.
"Habe ich da gerade 320 gehört? Wer ist in der Gruppe?", kam es von weiter hinten. Ich drehte mich um und erkannte Phillipp.
"Ja wir haben beide 320. Du auch?", antwortete Eileen.
Er nickte:"Dann bin ich ja mal gespannt, was die mit uns vorhaben."
"Setzt euch bitte alle wieder auf eure Plätze! Es geht weiter mit Unterricht!", rief plötzlich Herr Weiß. Alle stöhnten und machten sich zu ihren Plätzen auf.

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