My last day on Earth

Finn steht an der Schwelle seines Todes unbemerkt und alleine gelassen auf dem riesigen Kirchturm seiner Stadt. Kurz vor dem Ende erinnert er sich zurück an seine Missetaten und die grausige Vergangenheit die er geführt hat.

Wie seine Entscheidungen und Fehler ihm zu diesem Punkt führen konnten.

Die Frage die er sich bis zu seinem Ende stellt, ist er ein guter Mensch? hat er trotz seine Missetaten vor dem Ende noch etwas gutes tuen können? Waren die Morde gerechtfertigt? Hat er es aufhalten können? geplagt von den Schmerzen und der qualvollen Vergangenheit erzählt er in seinen letzten Atemzügen wie alles begann..

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1. Prolog

 

Wieder einmal ging  die Sonne in den verdreckten Straßen der Stadt auf. Während sie langsam und Sorglos hinter dem dunklen See, der schon so lange ich mich zurückerinnere pechschwarz vom Müll der Straßen der verschmutzten Stadt schimmerte, auftaucht und langsam Ihre warmen und hellen Strahlen in die kalten und verlassenen Straßen der Stadt ausbreitet  und sie ach so friedlich erscheinen lässt, betrachtete ich sie von so unschätzbarem Wert. Jeden  Augenblick dieses Phänomens betrachte ich genau und versuche mir diese für immer in meiner Erinnerung einzubrennen, ebenso wie die Stadt, die langsam zum Leben erwacht.

 

So viele Male habe ich mir schon den Sonnenaufgang angesehen, so oft habe ich die Strahlen betrachtet, wie sie langsam aber sicher, Stück für Stück, die Straßen beleuchten. Aber heute fühlt es sich so anders an. Während ich hinauf zum Himmel sah und die Färbung des Himmels verfolgte schossen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Erst ganz langsam und dann ganz schnell färbte sich der Hintergrund von einem dunklen und trüben blau in einen helles rot, bis hin zu dem hellen blau an dem ich täglich hinaufblickte. Doch heute war etwas anders. Anstatt den klaren blauen Himmel zu sehen hing über der Stadt eine dunkle Schwarze Wolke.

 

Die Stadt, übersät von vielen kleinen und eckigen Häusern schien Heute wie an jedem anderen Tag Menschenleer zu sein. Ein jeder Fremde der diese Stadt betritt, betrachtet diese als eine Geisterstadt. Nicht weil die  Einwohner der Stadt ihre Häuser nur zum Einkaufen oder für die Arbeit verlassen, jeder Einwohner geht Fremden und sogar Ihren eigenen Nachbarn aus dem Weg. Sie ignorieren einander und Erschrecken wenn sie von der Seite angesprochen werden. Ja, dies ist meine Stadt, eine Stadt worin ich Geboren und Aufgewachsen bin. Eine Stadt  in der ich sogar Sterben werde. 

 

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