My last day on Earth

Finn steht an der Schwelle seines Todes unbemerkt und alleine gelassen auf dem riesigen Kirchturm seiner Stadt. Kurz vor dem Ende erinnert er sich zurück an seine Missetaten und die grausige Vergangenheit die er geführt hat.

Wie seine Entscheidungen und Fehler ihm zu diesem Punkt führen konnten.

Die Frage die er sich bis zu seinem Ende stellt, ist er ein guter Mensch? hat er trotz seine Missetaten vor dem Ende noch etwas gutes tuen können? Waren die Morde gerechtfertigt? Hat er es aufhalten können? geplagt von den Schmerzen und der qualvollen Vergangenheit erzählt er in seinen letzten Atemzügen wie alles begann..

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5. IV.

Es heißt, dass kurz vor seinem Tod einem das Leben noch einmal vor Augen geführt wird, ein Zusammenschnitt der besten Momente im Leben, meine Best-off's oder wohl eher meine Größten Fehler und Niederlagen. In meinem Fall geschah jedoch nichts ich schloss zwar die Augen, betete zum ersten mal und bereitete mich auf meinen Tod vor, doch ich sah nichts außer Dunkelheit. Vielleicht war es ein Anzeichen dafür, das ich mein Leben sinnlos verbracht habe und Gott mir nicht den Einblick in meine Vergangenheit ermöglichte, da es kein nennenswertes Ereignis gab an dem ich Glücklich war, Freude empfand oder geliebt habe, ich empfand einfach immer nur Trauer und Schmerz. All die Tage die ich draußen verbrachte um mich auf den schmuddeligen Gassen mit irgendwelchen Typen zu prügeln die mich einfach nur schief ansahen, die Nächte an denen ich manchmal Stundenlang einen Unterschlupf suchte weil mich mein Vater wieder einmal Grün und Blau schlug und ich einfach nichtmehr dorthin zurück wollte. Die Tage und manchmal Wochen an denen ich nichts zu Essen bekam und mir Reste aus den Mülltonnen der verdreckten Straßen zusammensuchte. Meist waren diese so schlecht gewesen, das ich anschließend tagelang Brach. So verlief mein Leben, all die Jahre lang und es würde wahrscheinlich auch noch so weiterlaufen, wenn ich Aaron nicht begegnet wäre. Jetzt ist die Einzige Person die ich je vertraut habe und auch vertrauen würde Tod und ich folge Ihm. Bei diesem Gedanken Atmete mein Herz auf und ich fühlte Erleichterung mit Ihm gemeinsam mein Ende zu finden. 'Wenn ich schon in die Hölle komm dann gemeinsam mit dir,' dachte ich und ich merkte wie nach und nach meine Sicht schwand. Ich erkannte weder Aaron noch die Landschaft um mich herum. Diese schien sich in ein verschwommenes Gemälde zu verwandelten, deren Farben sich ineinander vermischten und zu einem ganz neuen Ton wurden, den ich noch nie in meinem Leben gesehen hab. Meine Sicht schwand, das war nur einer der Anzeichen das es gleich zu Ende sei und ich bemühte mich, ruhig zu atmen und die letzten Sekunden auf dieser Erde zu genießen und euch meine Geschichte zu erzählen…

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