Meerestochter

Das schüchterne niedliche Mädchen, das von ihrem Helden gerettet wird - Das kann mir nicht passieren. Ich bin nicht schüchtern oder zurückhaltend. Ich weiß genau was ich will und hole es mir. Mein Name ist Evelyn Thompson - und das ist meine Geschichte.

Evelyn ist 18 Jahre alt und Vollweise. Ihre Mutter verstarb vor drei Jahren an einem schrecklichen Fieber. Um zu überleben arbeitet sie seit dem in einer schmuddeligen Schenke in ihrer Heimatstadt. Tortuga ist ein Loch. Doch wird sie es schaffen, trotz der miserablen Umstände ihr Schicksal zu erfüllen?


Diese Geschichte ist keine Fanfiction, sie würde allerdings von Fluch der Karibik inspiriert.

Alle Rechte liegen bei mir. Raubkopien, sowie Vervielfältigungen aller Art werden strafrechtlich verfolgt. 06.06.2017

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1. Prolog

«Mom?.. Mommy?» Evelyn saß am Krankenbett ihrer Mutter im Hospiz. Eine Schweißperle rann ihr über die Stirn und tropfte auf ihr Leinen-gewand. «Ich bin wach Evy» flüsterte ihre Mutter und drückte ihr die Hand. Das Strohbett auf dem sie gebettet war, war bereits sichtbar durchgelegen. Erleichtert atmete Evelyn aus und schloss die Augen. «Liebstes Kind, ich möchte dass du nun gut zuhörst. Halte dich bedeckt in Zukunft. Sammle Geld und verschwinde von der Insel. Mach nichts, was dich in Gefahr bringen könnte. Ich vermag es nicht mehr dich zu schützen.» Erschöpft stöhnte sie auf, das Fieber laugte sie aus. «Das werde ich, Mutter aber du wirst wieder gesund und wirst mit mir kommen!» Drängte Evy und versuchte ihrer Mutter Kraft zu schenken. In der stickigen Luft konnte man kaum Atmen, ganz zu schweigen von dem Gestank nach Exkrementen und... Krankheit. Der Arzt berührte leicht Evys Schulter, worauf hin sie erschrocken herum fuhr. «Kleines, du solltest deiner Mutter etwas Ruhe gönnen, sie muss sich erholen.» Morgen kannst du wieder kommen und sie besuchen. Evelyn erhob sich widerwillig und folgte dem Vorschlag des Arztes. Sie beugte sich zu ihrer Mutter herab, um ihr ein letztes mal die kalte Kompresse auf der Stirn zu erneuern und küsste sie auf den Scheitel. «Morgen komme ich wieder und bringe dir frische Erdbeeren mit...Die magst du doch so sehr.» sie lächelte sie an, obwohl sie wusste, dass sie sie kaum noch sehen konnte. Entschlossen wandte sie sich an den Arzt «Tun sie alles was nötig ist, sie ist alles was ich habe»

Das war der letzte Tag, an dem Evelyn ihre Mutter sah.

3 Jahre später ...

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