No Romeo (and) No Juliet

Meine erste Breaking Bad Fanfiktion mit Tuco Salamanca.

(Ich bin noch am lernen ;) )

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2. No Escape

~~Sie hatte es geschafft. Nun saß sie im Flieger Richtung Mexiko. Mit ihrem gesparten Geld hatte sie sich eine Flugkarte und etwas zu Essen und Trinken gekauft. Das sie erst siebzehn geworden war schien niemand zu interessieren, denn es war nun mal so das auch Minderjährige mal zu ihren Großeltern fuhren und auch vom Flughafen abgeholt wurden. Sie hatte auch noch Glück das sie ein hübsches Mädchen war und der Mann am Schalter ein junger Praktikant der zufällig scharf auf süße Blondinen war. Da sie von Natur aus große Augen hatte, erweckte sie den Anschein eines Rehs. So war es auch einfacher ind Clubs für Volljährige zu gelangen oder Alk zu kaufen. Sie wusste es und das nutzte sie.

Erst als Lisa im Flieger saß, fing ihr Herz an vor Aufregung zu rasen. Sie fragte sich ob ihre Eltern den Zettel schon entdeckt hatten und ob sie das Haus finden würde, indem ihre Schwester wohnte. Doch dann atmete sie tief durch und entschloss zu entspannen. Sie hörte ihren Ipod durch, zuckte zusammen als ihr jemand auf die Schulter klopfte. Genervt zog sie ihre Kopfhörer aus den Ohren. Doch als sie sah wer sie antippte, lächelte sie. Es war ein Junge, fast in ihrem Alter, vielleicht drei Jahre älter als sie. Er hatte ein zierliches Gesicht und wuscheliges schwarzes Haar. Er grinste breit und fragte sie mit einem schlechten Englisch ob er sich zu ihr setzen durfte. Lisa nickte und nahm ihren Sportbeutel auf ihren Schoß.

Sie sah aus dem Fenster und merkte das sie schon flogen und sperrte das brummen unter ihr. „Dein Name?... Wie heißt du?"

Lisa sah zu ihm und lächelte. Der Junge kratzte sich verlegen den Nacken. Sie empfand ihn eben unglaublich süß und ließ sich auf ein Gespräch ein. Es war gut einen Freund zu finden, der sich gut in Mexiko auskannte. Er erzählte das er von Freunden nun wieder heim flog und sie erzählte ihm das sie ihre Schwester besuchte.

„Weiß deine Schwester das du zu ihr kommst?"

Er rollte das „r" und kam ab und zu ins Spanische über. Dann entschuldigte er sich und sprach wieder auf Englisch.

Den ganzen Flug her, sah Max – so nannte er sich – ihr in die Augen und lächelte. Lisa war in diesem Moment sehr froh so einen hübschen Kerl bei sich zu haben.

„Ne. Es ist ja ein Überraschungsbesuch ... hab m bisschen Stress daheim und brauche Auszeit:"

„Ai Lisa, ich dich gut verstehen. Ich kann Auto fahren. Dich zu deiner Schwester bringen."

Ein Schwall von Freude überkam sie. Er war ein regelrechter Engel. Sie musste sich zwingen ihn nicht gleich zu umarmen.

„Das würdest du tun? Oh mein Gott, danke! Merci!"

Er nickte und deutete an, dass sie weiter Musik hören konnte. Sie grinste breit und schaltete den IPod wieder ein.

Als sie nun gelandet waren und Lisa wieder ihren Koffer hatte, gingen sie hinaus zum Eingang. „Ich hole kurz mein Onkel. Der bringt dann zum Auto."

„Okey."

Lisa biss sich auf die Unterlippe und strich sich eine blodne Haarsträhne hinters Ohr. Von der Ferne sah sie schon Max auf sie zukommen. In Begleitung mit einem etwas grätigeren Kern und einem ausgefallenen schwarzen Hemd mit Mustern darauf. Der Mann neben ihm schien ein ernster Kerl zu sein. Das schien ihr etwas unbehaglich. Doch als er vor ihr stand lächelte er schwach und gab ihr seine Hand. Er sagte kein Wort, sondern deutete an mit zukommen. Max nahm ihren Koffer und fragte seinen Onkel etwas auf Spanisch. Er nickte nur und sagte „Si."

Lisa setzte sich in die Rückbank des blauen Wagens – ihr gefiel das Auto schon vom weitem her - und hielt immer noch ihren Beutel an sich gedrückt. Während der Onkel ausparkte und los fuhr, schien ihr etwas mulmig zu sein. Es war sehr heiß und Max machte das Fenster etwas auf, so das kühle Luft hinein kam. Sie fuhren und fuhren und irgendwann sah sie nur Wüste. Max und sein Onkel unterhielten sich auf Spanisch. Manchmal sah der Junge zu ihr und grinste.

„Oh ich habe vergessen zu sagen wo sie wohnt!"

„No No, du hast es schon gesagt." Max antwortete etwas patzig und kühler Schweiß bildete sich in ihren Nacken. Ihr Herz fing an kurz stehn zu bleiben und ihre Hände wurden feucht. Sie wusste genau, das sie es nicht erwähnt hatte und bekam langsam aber sicher Panik.

Der Onkel schien sie im Rückspiegel zu beobachten.

Lisa sah rechts und links neben sich an den Türen und bemerkte, dass beide Türen verschlossen waren. Der Gurt an ihrem Körper schien enger zu werden und die Luft geringer.

„K-Können wir Musik .. hören?"

Der Onkel starrte sie wieder an und drehte an dem Rädchen neben dem Lenker. Neben dem Ruckeln des Wagens spürte sie ihr Herz in ihrer Brust hämmern. Die Musik die aus dem Radio kam, besänftigte sie keines Wegs. Lisa hatte nur Angst, dass man ihr Herz hörte oder ihren zittrigen Atem.

Sie schloss sie Augen und hoffte, das sie doch zu ihrer Schwester fuhren und das sie es nur vergessen hatte und es Max schon längst gesagt hat, wo sie wohnte. Vielleicht war es das, worüber sie redeten.

Nach einiger Zeit öffnete sie ihre Augen und Schauder durchlief ihren Körper.

Sie bogen ein. Doch nicht zu ihrer Schwester. Am Eingang eines etwas kleinerem Steinhauses stand ein Mann. Älter als Max oder der Onkel. Er hatte einen weißen Hut auf und kaute an einer Zigarette.

Sie hielten neben dem Haus an und Lisa sah ich hektisch links und rechts um. Mehr Männer sind raus gekommen. Mit Waffen. Max stieg aus, schien mit dem Mann mit dem Hut zu sprechen und zeigte auf das Auto. Der Mann machte ein Zeichen und so stieg auch der Onkel aus. Lisa griff an die Tür und versuchte diese zu öffnen. Verschlossen, genauso wie die andere. Der Onkel ging und der Tür und öffnete diese. Lisas Knie zitterten, als sie ausstieg. Die Sonne blendete und die Hitze schien schlimmer zu sein, als am Flughafen, wo noch alles bestens schien.

„Dreh dich um." Seine Stimme hörte sich rau und sehr tief an. Fast bedrohlich.

Der Onkel nahm ihr den Beutel aus ihren Händen und schnallte ihre Handgelenke mit Handschellen zu. Während sie zu dem Hauseingang gingen, hielt er Lisa fest, mit einer Knarre an ihrem Kopf. Ihr Atem stockte für Sekunden und sie versuchte sich los zu reißen.

„Bitte ... Ich .... Ich": „Sch-Sch." Der kalte Druck an ihrem blonden Kopf wurde fester und sie betete innerlich, das sie nicht abgeknallt werden würde.

Nun standen sie vor dem Mann mit Hut, der sie genauestens begutachtete. Ihr Sommerkleidchen, schien noch kürzer und unbequemer zu wirken. Die Kette an ihrem Hals schien sie zu erwürgen und noch nie verspürte sie solch eine Panik wie in diesem Moment. Wo war sie? Was hatten die Männer vor? Würde sie sterben? Nun hieß es kein Entkommen mehr, kein Zurück.

 

 

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