Wenn es passiert, passiert es

Die 24-jährige Sandra hat es endlich geschafft, sich von ihrem Ex zu lösen. Nachdem sie ein neues Leben anfängt, verbringt sie Zeit mit ihrer Affäre Thomas, verliebt sich in ihn und beendet es daraufhin, da Thomas kein Beziehungsmensch ist.
Als Sandra allerdings den gutaussehenden Marcel kennen lernt, wird Thomas eifersüchtig und will Sandra zurück. Für wen soll sie sich entscheiden? Den romantischen Marcel oder ihre Affäre langjährige Affäre Thomas?

0Likes
0Kommentare
77Views
AA

1. Einzug in ein neues Leben

„Das ist die letzte Kiste“, sagte mein bester Freund Florian, der mir meine Umzugskartons in meine neue Wohnung brachte. Die letzten drei Monate lebte ich bei ihm, weil ich keine Sekunde länger in der gemeinsamen Wohnung meines Ex-Freundes und mir verbringen konnte.

„Super. Vielen Dank nochmal für deine Hilfe“, sagte ich lächelnd und umarmte ihn dankbar. „Dafür sind Freunde doch da“, sagte er selbstverständlich, verabschiedete sich und verließ daraufhin meine Wohnung.

Schließlich räumte ich zuerst meine Küche ein, was ich dann ziemlich schnell hinter mir hatte. Nebenbei sortierte ich überflüssige Dinge aus, wie Dinge, die mich nur an meinen Ex-Freund erinnerten. Ich war sonst nicht der Typ, der geschenkte Sachen wegschmiss. Dennoch war ich der festen Überzeugung, dass alles von diesem Kontrollfreak weg musste.

Währenddessen bekam ich eine SMS von Thomas, mit dem ich seit einigen Wochen eine Affäre am Laufen hatte. Vor zwei Jahren lernten wir uns über eine Dating-App kennen. Schon damals lief die Beziehung zu meinem Ex-Freund drunter und drüber, weshalb ich mir Abwechslung suchte, die ich schließlich bei Thomas fand. Obwohl ich total gegen Seitensprünge war, riskierte ich dennoch dieses Erlebnis. Kurze Zeit später brach der Kontakt ab und nun hatten wir uns wieder gefunden.

Ich schrieb Thomas, dass ich in meiner Wohnung noch beschäftigt war und dass wir uns aber später sehen konnten. Anscheinend reichte ihm das aber nicht, dass er sich auf den Weg zu mir machte. Dementsprechend räumte ich den Karton aus, den ich angefangen hatte und gestaltete mein Schlafzimmer gemütlicher.

Zehn Minuten später klingelte es auch schon an meiner Tür. Thomas kam die Treppen hoch gelaufen und hauchte mir einen gierigen Kuss entgegen, als ich ihm die Tür öffnete. Aus diesem Kuss kam mehr Lust und Gier heraus, dass Thomas mich in meine Wohnung drückte und die Tür hinter sich zu fielen ließ. Unsere Küsse wurden immer heißer, sodass wir gleich uns auf mein Bett fallen ließen. Hastig zog er mein T-Shirt aus, küsste erst meine Lippen, dann meinen Hals herunter zu meinen Brüsten und liebkoste sie zärtlich und intensiv. Ich genoss es so sehr, dass ich aufstöhnen musste, das Thomas anscheinend sehr antörnte. Er richtete sich auf, wandte sich mir weiter runter und zog meine Hose aus. Schnell setzte ich mich auf, öffnete Thomas Hosenstahl und kümmerte mich intensiv um sein bestes Stück. Ich hörte wie er schneller atmete und saugte so immer schneller und tiefer. „Oh ja, Baby. Gib´s mir“, stöhnte er. Kurz danach ließ ich von ihm los und legte mich wieder auf den Rücken. Thomas spreizte meine Beine auseinander und begann mich zu verwöhnen. Immer wieder stoß er kräftig zu, wurde mit der Zeit immer schneller, bis er schließlich in mir kam und sich erschöpft auf meinen Brüsten fallen ließ. „Du bist die Beste“, kam es nur aus seinem Mund.

´Wäre ich die Beste, wäre zwischen uns mehr als eine Affäre´, dachte ich mir nur, ließ Thomas neben mir liegen und stand vom Bett auf. Ich schnappte mir aus meiner Jackentasche eine Zigarette, ging auf dem Balkon und zündete sie mir an. Immer wieder tauchte der Satz ´Du bist die Beste´von Thomas in meinem Kopf auf. Seitdem ich mit Thomas ein Verhältnis hatte, entwickelten sich dabei Gefühle bei mir. Nicht nur wegen dem Sex. Mit Thomas konnte man genauso viel Spaß beim Feiern oder unterwegs haben, als wäre er ein Kumpel oder genauso gut reden als wäre er mein bester Freund. Ich denke, gerade das lässt bei Frauen die Herzen höher schlagen. Doch trotz meiner Gefühle, wusste ich, dass ich sie wieder verschwinden lassen musste. Denn jeder, der Thomas kannte, wusste auch, dass er kein Beziehungstyp war.

Plötzlich tauchte er hinter mir auf und zündete sich ebenfalls eine Zigarette an. „Was machst du heute noch so?“, fragte er schließlich.

Ich wandte meinen Blick erst zu ihm, dann in meine Wohnung. „Wie du siehst, habe ich hier noch ein wenig zu tun“, sagte ich. Er legte seinen Arm um mich und drückte mir einen zärtlichen Kuss auf die Stirn. „Ich kann dir noch ein wenig helfen“, schlug Thomas vor. „Aber danach sind wir auf einer Party eingeladen.“

Ich runzelte die Stirn. „Warum willst du mir helfen, wenn du nur zum Vögeln her kommst? Und warum sind wir auf einer Party eingeladen?“, fragte ich ihn.

Bis auf Florian und seiner Familie wusste niemand von dem Verhältnis zwischen mir und Thomas von meiner Seite aus. Bei Thomas dachte ich, dass nur sein Kumpel davon wusste. Bis jetzt.

„Meine Freunde wollen dich auch mal kennen lernen“, sagte Thomas. Also wussten mehrere Personen über mich Bescheid. Super! Dementsprechend musste wohl mein Gesichtsausdruck ausgesehen haben. „Das wird super“, munterte Thomas mich auf und stupste mich in die Seite.

 

 

Am späten Abend ließ ich mich darauf ein, zu der Party von Thomas Freunden zu gehen. Als Thomas und ich uns auf den Weg dorthin machten, überquerten wir einen kleinen Park. Die Laternen beleuchteten uns den Weg und die Baumkronen über uns beschützten uns vor dem leichten Regen, der mir kein bisschen was ausmachte. Und als wäre das alles nicht schon romantisch genug, nahm Thomas meine Hand in seine, als wären wir ein glückliches Liebespaar. Nach dem Händedruck von Thomas wandte sich mein Blick zu unseren Händen runter und wieder hoch in Thomas braunleuchteten Augen. Und er lächelte nur.

 

 

Melde dich bei Movellas anFinde heraus worüber alle reden. Registriere dich jetzt bei Movellas und teile deine Kreativität und deine Passion
Lade ...