13:37 - Deine Zeit läuft ab

Hanna ist 16 Jahre alt und sie weiß, dass sie sterben wird. Doch gibt es eine Chance dem "Joker" zu entkommen?
Hanna James ist ein ganz gewöhnliches Mädchen, bis zu ihren 17 Geburtstag zumindest. An diesem besonderen Tag bekommt sie anonym weiße Lilien geschickt, was nicht ungewöhnlich ist, doch es sind nicht nur die Lilien, die sie geschenkt bekommt...

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2. Kaptiel 2

So sehr sie sich bemühte mir zu erklären, was vorgefallen ist, verstand ich keine Wort. Sie begann zu erzählen doch dann brach sie wieder in Tränen aus. Ich wusste nicht was ich machen sollte, ich wustte nicht was ich denken sollte, ich wusste nicht was ich fühlen sollte. Es fühlte mich kalt an, gefühlslos. Vielleicht lag es auch an mir, dasss ich es nicht verstanden habe, mein Kopf war schwer und leer. Vielleicht wollte ich es auch nicht verstehen.

Nach ein paar gescheiterten Versuchen meiner Mum mir zu erklären was passiert ist, nahm  Dad ihr Hand und versprach er würde es mir erklären:

<<Heute Morgen nachdem du und dein Bruder in die Schulde gagangen seit, ist ein Paket für dich angekommen, auf dem kein Absender notiert war. Deine Mum wusste nicht was es sein könnte, also haben wir es geöffnet um hineinzuschauen. Es war ein Paket voller weißer Lilien. Wir dachten uns nichts dabei, vielleicht war es nur  ein frühzeitges Geburtstagsgeschenk von Verwandten. Dann hat deine Mum ein Vase für die Blumen geholt, aber nachdem die Lilien aus der Kiste waren fanden wir noch ein Puppe. Diese Puppe ist nicht ungewönlich, aber sie ist uns, deiner Mum und mir, nicht unbekannt. Genau diese Puppe hast du als kleines Kind geliebt und als dann noch dein Bruder zur Welt gekommen ist wurde die Wohnung zu klein für uns vier und wir sind umgezogen. Bei diesem Umzug ging diese Puppe verloren, aber das war nicht weiter schlimm weil du aufgeört hast mit Puppen zu spielen. Also haben wir auch nicht danach gesucht. Zuerst dachten wir es sei ein Scherz, um dich an deine Kindheit zu erinnen, da du jetzt fast erwachsen bist. Doch es war nicht nur die Puppe, eine Jokerkarte lag dabei. Auf der Rückseite der Karte stand <<13:37>>, deiner Mum und mir kam das sehr seltsam vor, deshalb haben wir im Internet darüber recherchiert und tatsächlich haben wir einiges drüber gefunden. Huuuu...>>

Mein Dad ist Jurist, deswegen fällt es ihm selten schwer vor anderen Personen zu sprechen, aber dieser tiefe Schnaufer untermauerte nur noch weiter meine Ansicht, dass es ihm diemal auch nicht leicht fiel. Ich wusste jetzt würde mich etwas Schlimmes erwarten, aber den Ausmaß, dessen was dieses Paket für mich und die Zukunft meiner ganzen Familie bedeuten würde, hätte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können.

Gerade als er wieder anfangen wollte, mir zu erzählen, was sie gefunden haben, unterbrauch ihn der Kommissar, der versucht hatte meine Mum zu trösten.

<<Mr. James ich denke es ich besser, wenn ich ihre Recherchen zusammenfasse.>>

Es sah aus, als würde Dad ein riesige Last von den Schultern fallen. Trotz den Bemühungen des Kommissars es mir möglichst schonend beizubringen, verspürrte ich eine tiefe Leere in mir.

<<Diese Karte stammt von einem Serienmörder namens <<Joker>>, er schickt Mädchen, die in sein Schema passen, kurz vor ihrem 17 Geburtstag so ein Paket. Die Zahl die hinten auf der Karte steht ist immer die selbe, diese Zahl ist die Anzahl der Stunden und Minuten die sein Opfer noch zu leben hat, bevor er sie und ihre Familie versucht zu töten- >>

<< Haben sie keine Angst, wir werden sie Tag und Nacht beschützen, niemand kann in ihr Haus gelangen. Wir müssen nur 13 Stunden und 37 Minuten abwarten dann sind sie außer Gefahr. Wenn die Zeit abgelaufen ist und er bis zu diesem Zeitpunkt es nicht geschafft hat an Sie heranzukommen, sind Sie uninteressant für ihn.>>

Der Polizist redet weiter und weiter und obwohl er direkt neben mir stand, verstand ich kein Wort. Es war als läge ich im Koma ich nahm Stimmen war, verstamd aber nicht was sie sagten. Ich hörte nur ein Gewirr aus Stimmen, die ich niemanden zuordnen konnte. Nach einiger Zeit, als der erste Schock vorbei war, begann ich wieder Stimmen zu verstehen. Ich hörte die weinende Stimme meiner Mum, mein Dad, der versuche mich zu beruhigen, was lächerlich war, denn niemals dachte ich, ich würde dass hier überstehen und er war mindestens genau so aufgelöst wie ich. Dies war der erste Augenblick seit 3 Monaten an dem ich das Gefühl hatte wir seinen ihm wichtig. Mein Bruder gab keinen Laut von sich, ich wusste nicht ob er selbst so schockiert war oder ob er einfach nicht wusste, was er machen soll. Aber seine Art war mir am liebsten. Ich wollte nicht tausend Erwachsene um mich haben, die versuchten mich zu beruhigen, obwohl sie selbst nicht bei Verstand waren. Ich wollte alleine sein, niemand sollte auf mich einreden. Doch ich konnte nicht einfach gehen, ich musste stark bleiben für meine Familie. Mum muss wegen mir bereits so viel ertragen.

Langsam verstand ich wieder was der Kommissar mir versuchte mitzuteilen.

<< Vor Ihrem Haus und auch in Ihrem Haus wird permanent ein Gruppe von Polizisten stehen. Wir müssen einmal den von mir erstellten Plan durchgehen, sodass Sie nicht eine Sekunde alleine sind. Bisher sind 43 Minuten vergangen. Das heißt noch 12 Stunden un 54 Minuten. Sie müssen Ruhe bewahren und sich an die einfachste Regel halten, Sie dürfen zu keinem Zeitpunkt alleine sein.>>

 

Der Kommissar schien mir sehr bemüht, doch er war sehr kühl, abweisend. Er zeigte keinerlei Emotionen. In diesem Moment kam es mir so vor als fände er Gefallen, an dem was er tue. Sein Name war Thomas Smith und er kam mir sehr bekannt vor, aber ich wusste nicht woher. Er war kräftig gebaut, vielleicht 20 Jahre alt. Für einen noch so jungen Mann, hatte er in kurzer Zeit viel erreicht. Er kam mir vor als sei er der Oberkommissar.

Ich wusste nicht wieso ich mir Gedanken über den Kommissar machte, wenn ich vielleicht in weniger als 13 Stunden tot bin. Doch vielleicht gerade deswegen, vielleicht wollte ich mir gerade wegen dieser Aufregung den Kopf über Normalitäten zerbrechen.

 

<<Informieren Sie uns sofort, wenn Ihnen etwas ungewöhnlich vorkommt. Selbst wenn Sie es nicht für relevant finden, wir entscheiden ob es wichtig ist oder nicht >>

 

Mum versuchte zu antworte, aber sie bekam kein Wort heraus. Dad versuchte vergebens stark für uns alle zu sein, aber man erkannte, dass es ihm auch nicht leicht viel.

<<Natürlich.>>

<< Wir informieren Sie ebenso immer über unseren neusten Erkenntnissen, aber Sie müssen...>> 

Da fiehl ihm ein etwas älterer Polizist ins Wort und stellte sich vor.

<<Guten Tag, mein Name ist Baker. Wie ich sehe haben Sie meinen Sohn breits kennen gelernt. >>

Da fiehl es mir ein, ich kannte die beiden. Kommissar Baker war der Vater einer meiner Mitschülerinnen und ihren Bruder habe ich bei einer ihrer Feiern kennen gelernt.

<< Ich leite die Ermittlungen über den <<Joker>>. Ich weiß nicht wie weit Sie mein Sohn schon informiert hat. Sie dürfen unter keinen Umständen alleine sein und das gleiche gilt für ihre Familie. Wenn einer von Ihnen das Haus verlassen muss wird er immer von Polizisten begleitet. Mike, Sie werden von mir und einem weiteren Polizisten zu Ihrem Football-Training gebracht und Sie werden über das gesamte Training in Ihrer Nähe bleiben. Sie alle müssen versuchen ihr Leben wie gewohnt fortzusetzen der <<Joker>> soll nicht denken, dass er ein leichtes Spiel mit Ihnen hat, weil er Sie eingeschüchtert hat.>>

Plötzlich konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und statt einfach da zu sitzen platzte es aus mir heraus und ich schrie: <<Doch genau das is passiert, er hat uns eingeschüchtert und er wird ein leichtes Spiel haben. Sie werden mich und meine Familie nicht beschützen können.>> 

<<Beruhigen Sie sich, Sie sollten sich etwas ausruhen, Thomas du begleitest sie.>>

Er brachte mich nach oben in mein Zimmer und stand die ganze Zeit bei mir nicht einmal umziehen durfte ich mich alleine. Nach einem gescheiterten Versuch zu schlafen beschloss ich mich an meinen Laptop zu setzten und selbst etwas über den <<Joker>> herauszufinden.

Es gab massenhaft Artikel über den <<Joker>> es war ein Wunder, dass noch keiner aus meiner Familie davon wusste.

 

Miami, 19.April 2013

Ein grausamer Mord ereignete sich letzen Samstag, den 17.April 2013. Ein Mädchen wurde gestern Nachmittag von ihrer Familie, die über das Wochenende verreist waren, in ihrem Zimmer ermordet aufgefrunden. Die 17 jährige Lily B. war in der Nacht auf ihren Geburtstag mit einem Schuss in den Bauch getötet. Die Polizei von Miami geht von einer phsychisch labielen Person aus. Der Täter legte das Opfer in ihr Bett, säuberte sie posmortem und zog ihr ein weißes Kleid an, sodass sie den Anschein erweckte als schläfe sie. Der Täter stellte im gesamten Zimmer des Mädchen weiße Lilien auf. Weitere Details über die Ermittlung folgen.

 

Später fand die Polizei Beweise, die belegen, dass sie ebenfalls an dem Tag vor ihrem 17 Geburtstag ein Paket mit weißen Lilien und der Karte bekommen hatte. Sie war das erste Opfer des <<Jokers>>, doch offensichtlich nicht das letzte. Sieben weiter Leichen wurden dem <<Joker>> zugeschrieben. Bei diesen Mädchen kam die Polizei zu  spät um etwas auszurichten. Bei zwei Opfern konnte die Polizei den <<Joker>> abwehren. Doch der <<Joker>> ließ sich nicht von der Polizei einschrenken. Das zeigte er ihnen, indem er jedesmal alle Mitglieder ihrer Familien tötete.

Aus weiteren Berichten erfuhr ich, dass er immer das gleiche Shema hatte. Wenn er es nicht schaffte das Mädchen zu töten, tötet er die Mitglieder ihrer Familie. Bei dem ersten geretteten Opfer wurde die FAmilie schnell getötet, da sich die Polizei nur auf das Mädchen konzentrierten. aber bei dem zweiten geretteten Opfer dauerte  es fast ein halbes Jahr. Das erste Opfer hatte kurz nach dem Mord an ihrer Familie Selbstmord begangen. Das andere Mädchen ist seither in einer psychischen Klinik.

 

 

 

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