5sos One Shots

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3. Michael Clifford und der Abschied

Ich rannte. Ich rannte so schnell wie ich nur konnte. Es war abends, 19:55 Uhr. In 5 Minuten würde das Konzert losgehen. Das Konzert von meiner Band. Naja, es war nicht meine Band, aber ich war "in" der Band. Also auch nicht wirklich in der Band, aber, ach egal. Ich hatte einen Job. Mein Job war, mich um meine besten Freunde zu kümmern. Luke, Ashton, Calum und Michael. Ihre Band, 5sos. Weltberühmt. Jeder kennt sie. Ich muss mich um ihre Aufträge und Auftritte kümmern. Ich war sozusagen ihre Managerin. Aber nicht wirklich. Nein, viel mehr eine Aushilfe. Ich war nur verantwortlich für die Jungs. Ich rannte immernoch. Ich sah das Stadion schon vor mir. Die Vorband spielte noch. Ich sah die Lichter oben aus dem Stadion rausflimmern. Ich rannte zur Eingangstür, zeigte meinen Arbeitsausweis und rannte in einer der hinteren Kabinen. Als ich eintrat, saßen die Jungs alle auf der Bank. Sie schauten mich an und fingen an zu lächeln. "Megan, da bist du ja!", sagte Luke freudig zu mir und alle liefen auf mich zu um mich zu umarmen. "Wir dachten schon, du kommst nicht mehr!", sagte Calum. Ich setzte mich hin. Sie gegenüber von mir. "Also Jungs, habt ihr alles?", fragte ich sie. Alle nickten. "Alles wird gut! Ihr schafft das, da bin ich ir sicher!", sagte ich und lächelte sie an. "Also, ihr müsst jetzt auf die Bühne. Viel Glück!", sagte ich ihnen. Sie gingen auf den Flur und redeten noch lange. Dann waren sie hinter der Bühne. Ich folgte ihnen. Nach und nach sprungen sie auf die Bühne. Alle Mädchen kreischten. Dann fing Michael an zu singen:

You say that I'm too complicated
Hung up and mis-educated
I say 9 to 5 is overrated
And we all fall down

I can't sleep 'cause my mind keeps racing
My chest hurts 'cause my heart keeps breaking
I'm so numb and I can't stop shaking
And we all fall down


 

So ging das ganze Konzert. Die Jungs singen und spielten auf ihren Instrumenten. Sie waren so in ihrem Element. Das liebte ich an ihnen so.

Nach 4 Stunden war das Konzert dann zu Ende. Die Jungs kamen schwitzend von der Bühne. Sie umarmten mich und gingen wieder zu ihrer Umkleidekabine. Währenddessen redeten sie wieder und lachten. Sie waren alle so süß. Ich musste grinsen. Plötzlich tippte eine Hand meine Schulter an. Ich drehte mich um. Vor mir stand mein Boss, Mr. Rentz. Er schaute mich etwas bedauernd an. Dann winkte er mich an einen etwas ruhigeren Platz. Wir setzten uns hin. "Ist alles in Ordnung, Mr. Rentz?", fragte ich ihn leicht verwirrt. "Ich habe Neuigkeiten für sie. Also ich denke mal, nicht so gute Neuigkeiten." Er schaute mich leicht traurig an. "Wir... äh, wir benötigen Ihre Hilfe nicht mehr... Miss Conor...", sagte er und es tat ihm wirklich leid. "Was? Wirklich!? Oh, nein, das... das können Sie doch nicht machen!" Ich versuchte meine Tränen zurück zu halten. "Bitte, packen Sie Ihre Sachen und gehen Sie. Sie können sich noch von den Jungs verabschieden gehen..." Er sah mich ein letztes Mal an und verschwand dann. Ich ging mit gesenktem Kopf in meine Kabine, packte mein Zeug zusammen und sah mich noch einmal um. Dann ging ich zur Kabine der Jungs. Ich klopfte an. "Herein!", sagte Ashton freudig. Sie hatten immer so viel Spaß nach den Konzerten. Ich trat ein. Meine Augen waren voll mit Tränen. Sie schauten mich verwundert an. "Megan, was ist", fragte Michael mich traurig, konnte aber nicht zuende reden. "Ich, wir...", ich wusste nicht was ich sagen sollte. "Ich muss gehen.", sagte ich dann und drehte mich um. "Warte, was meinst du damit?", fragte Calum mich. Ich drehte meinen Kopf leicht zu ihnen. "Für immer...", sagte ich und rannte raus. Ich konnte meine Tränen nicht zurück halten. Ich weinte. Ich weinte so sehr, dass ich schluchzten musste. Dann war ich draußen. Auf dem fast leeren Parkplatz. Es standen dort nur noch der Tourbus und andere Geschäftsbusse. Ich setzte mich auf die Treppe. Es war ruhig. Man konnte nur noch leicht den Verkehr vor dem Stadion hören. Alle Zuschauer des Konzertes waren schon weg. Ich saß dort und weinte. Der Mond schien mir entgegen. Plötzlich hörte ich die Tür hinter mir aufegen. Ich drehte mich nicht um. Dann setzte sich jemand neben mich. Es war Michael. Er schaute mich an. Ich sah ihn nach einer Weile auch an. Er sah das ich weinte. "Megan... Ich...", sagte er und konnte seine Tränen auch nicht mehr zurück halten. Ich umarmte ihn. "Bitte weine nicht! Es soll nicht traurig sein!", sagte ich. Er drückte mich fester an sich. "Es tut mir so leid, Meg!", sagte er traurig. Dann sah er mir tief in die Augen. Seine Tränen waren schon wieder verschwunden. Wir saßen dort und schauten uns an. Dann kamen wir uns näher. "Nein, Michael! Wir können das nicht machen!", sagte ich, kurz bevor sich unsere Lippen trafen. Er schaute mich traurig an. "Wieso nicht!?" "Wir werden uns vielleicht nie wieder sehen! Ich will nicht das wir uns jetzt verlieben und uns dann nie wieder treffen können!", sagte ich und schaute ihn traurig an. "Dann werde ich alles dafür tun!", sagte er und küsste mich. Ich küsste ihn sofort zurück. Ich empfand so viel für ihn. Schon seit dem ersten Tag an dem ich ihn getroffen hatte. Ich war so froh, dass er das gleiche fühlte. Dann hörten wir auf uns zu küssen. "Mikey, ich muss los.", sagte ich. "Bitte Meg, lass uns morgen treffen! Ich werde dich abholen!", sagte er. Ich willigte freudig ein. Dann gab ich ihm einen Abschiedskuss und lief zu mir nach Hause.

 

 

Danke für's lesen! Wenn ihr einen 2. Teil haben wollt, schreibt es in die Kommentare! Bis zum nächsten One Shot!

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