Neuanfang

Diese Fiktion handelt von zwei Menschen die sich auf einem Konzert kennen lernen. Im Laufe der Geschichte wird aus den beiden neuen besten Freunden schon bald mehr als nur Freundschaft. Wenn es euch interessiert, lest weiter.

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9. In der Bar

Luca´s Sicht:

Als Mila geht, und mir sagt, dass sie nicht weiß, ob und wann wir uns wieder sehen, bin ich erst mal ziemlich traurig darüber. Aber wer weiß, wann wir uns das nächste mal zufällig treffen. Fünf Monate später arbeite ich bei mir in der Bar, da mein Kollege abgesagt hat. Plötzlich kommt Mila mit einem anderen Typen in die Bar. Als sie mich sieht, kommt sie sofort zu mir. "Luca? Was machst du denn hier?" "Nun ja, ich arbeite in meiner Bar, da mein Kollege abgesagt hat." "Die Bar gehört dir?" "Ja. Wer ist denn deine Begleitung da?" "Ein Kollege von mir. Ich mag ihn nicht sonderlich, aber er hat nicht locker gelassen." "Ah okay.." "Vielleicht können wir ja nachher nochmal alleine reden, also ohne die Musik und so." "Gerne." Den ganzen Abend beobachte ich die beiden nebenbei. Und es gefällt mir gar nicht dass er immer näher an sie heran rutscht! Als er dann anfängt sie anzufassen, Mila sich dagegen wehrt, aber er nicht auf hört. Will ich gerade dazwischen gehen, als ich dann auch noch Getränke ausgeben muss. "LUCA" Sofort drehe ich mich um und sehe wie er sie raus zerren will. Ich renne los und ziehe ihn von ihr weg. "Sie hat doch mehrmals gesagt, lass das, lass mich in Ruhe oder nicht? Und bei einer Frau sollte man da Rücksicht drauf nehmen!" "Was willst du denn jetzt?!" "Lass sie zufrieden, hol deine Sachen und lass dich in meiner Bar nie wieder Blicken! Du hast ab sofort Hausverbot!" Er holt seine Sachen und verlässt mit ziemlich aggressiver Mine die Bar. Ich drehe mich zu Mila um und kann gerade noch rechtzeitig reagieren und sie auffangen. Ich trage sie nach hinten, damit sie an einen ruhigen Ort kommt und lege sie auf die Couch. "Mila, wach auf!", doch sie regte sich nicht. "Verdammt Mila! Du kannst mich jetzt nicht alleine lassen! Nicht wenn ich anfange mich in dich zu verlieben!" Den Tränen nahe, streichle ich ihr sanft über die Wange. "Mila bitte... Was soll ich denn ohne dich machen?" Langsam fing sie an ihre Augen zu öffnen und sich zu bewegen. "Mila! Du bist wach!"

 

Mila´s Sicht:

Nachdem ich mit meinem Kollegen die Bar betreten habe, sehe ich doch tatsächlich Luca am Tresen. Ich unterhalte mich kurz mit ihm und setze mich dann zu meinem Kollegen. Ich merke, wie er mir Stück für Stück immer näher kommt und als er anfängt mich anzufassen, schlage ich seine Hand weg und bitte ihn mehrmals auf zuhören. Aber es hilft nichts. Als ich nicht mehr kann, rufe ich Luca, in der Hoffnung, dass er mir hilft und das tut er auch. Mir wird der ganze Stress zu viel und ich breche in mich zusammen. Als ich wieder zu mir komme, liege ich auf einer Couch und in Luca´s Armen. "Mensch Mila, jage mir nie wieder so einen schrecken ein. Ich hab mir echt Sorgen gemacht." "Tut mir leid, mir ging es aber auf einmal nicht mehr so gut." "Magst du noch hier bleiben oder möchtest du mit nach vorne kommen und dich mit mir hinter die Theke setzen? Oder ganz nach Hause fahren." "Ich habe kein Auto... Also werde ich noch hier bleiben. Kann ich nachher vielleicht mit zu dir... Mir geht es alleine nicht so gut und ich kann vor lauter Angst nicht mehr schlafen." "Na klar. Aber ich bin hergelaufen... Dann wirst du wohl oder übel mit laufen müssen. Obwohl, ich kann dich auch tragen." "Nein, nein ich werde nachher laufen." "Wir werden sehen wie es kommt." Also gehen wir wieder nach vorne und Luca muss erst einmal wieder Getränke ausgeben. Ich setze mich auf einen Hocker, der hinter der Theke steht und warte darauf das Luca und ich uns wieder unterhalten können. Dies dauert nicht lange und er setzt sich neben mich. Nach gut Zwei Stunden, kommt Luca auf mich zu und gibt mir seine Jacke. "Hier, es regnet draußen. Ich will nicht dass du krank wirst." Ich hatte gar nicht bemerkt, dass alle anderen schon weg waren. "Und du? Nachher wird dir kalt oder du wirst krank." Er hält mir seinen Arm hin und meint ganz trocken, dass ihm nie kalt ist. "Und jetzt komm. Ich will langsam echt nach Hause."

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