Wie geht es nur weiter

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  • Jugendschutz:
  • Veröffentlicht: 14 Nov 2016
  • Aktualisiert: 14 Nov 2016
  • Status: Fertig
Diese Fiktion, spielt aus meinem eigenem Leben und ich möchte euch zeigen, wie es im Leben eines depressiven Menschen aussieht.

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1. Mein Leben

Die ersten Jahre meines Leben waren eigentlich ganz okay. Ich war ein ganz normales aufgewecktes Kind. Doch kaum kam ich in die Schule, wurde alles anders. Ab der dritten Klasse fing alles an. Ich wurde oft gemobbt, habe verletzende Sprüche an den Kopf geworfen bekommen und mich immer mehr einschüchtern lassen. Ich dachte auf der neuen Schule in der fünften Klasse wird alles anders, alles besser. Doch nein, es wurde noch schlimmer. Das Mobbing wurde immer stärker, immer mehr mitzügler und immer verletzendere Sprüche. Als dann ein wichtiger Mensch aus meinem Leben ging, wusste ich nicht mehr was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Ich habe angefangen darüber nachzudenken, wie viele Menschen glücklicher wären ohne mich. Aber ich habe nie daran gedacht, wem ich wichtig war und wem ich fehlen würde. Es gab und gibt oft nur diese eine Sicht. Die Sicht ob es ohne einen besser wäre. Irgendwann lerne ich jemanden kennen, der sich ritzt. Er erzählte mir, wie toll es doch ist wenn man den Schmerz so los wird. Irgendwann habe ich mir gedacht, probiere es doch einfach mal. Was soll schon groß passieren. Ich musste lernen, dass der Schmerz und die Gedanken für den Moment weg waren und danach immer wieder kamen. Bald hatte ich keine Lust auf gar nichts mehr. Ich verfiel immer mehr in starke Depressionen und ritzte mich fast täglich. Plötzlich kamen auch die Gedanken sich einfach umzubringen, das Leid beenden und die Menschen erlösen, die einen nicht leiden konnten. Heute ist es immer noch so schlimm. Ich will nicht aus dem Haus gehen, fühle mich leer, habe den Drang mich zu ritzen, will mich umbringen, habe keinen Appetit mehr und keiner bemerkt etwas. Es gibt so viele Menschen, aber keiner interessiert sich für die, die wegen so etwas zerbrechen. Spielen die Trauer vor wenn jemand von diesen Menschen stirbt und machen sie doch immer weiter fertig und oder grenzen sie aus. Ohne sich auch nur annähernd für deren Probleme zu interessieren. Deshalb lasst euch niemals von eurem Weg abbringen und macht was ihr wollt. Lebt euren Traum. Ihr könnt alles schaffen wenn ihr daran glaubt und euch nicht unterkriegen lasst. Wenn euch jemand mobbt, merkt euch eins, diese Menschen sind einfach nur eifersüchtig auf euch. Rutscht niemals soweit ab wie ich heutzutage, denn wenn ich könnte würde ich alles ändern, es rückgängig machen und einfach nur vergessen. Doch so leicht ist das leider nicht. Also an alle Opfer: Kopf hoch!

 

Jasmin

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