Mein Leben

Mich inspirierten Schriftsteller. Und so fing ich an zu Schreiben.

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1. Kindheit

Mich inspirierten Schriftsteller. Und so fing ich an zu Schreiben. 

Ich wuchs in Mannheim auf. Großstadt, Metropole. Wir wohnten damals in Käfertal in einem dreistöckigem Geschoss. Meine Großeltern, Tanten und mein einziger Onkel wohnten im untersten Geschoss. Meine Eltern, mein jüngerer Bruder und ich wohnten im zweiten Stock. Das Wohnblock war gelb. Das Erste Block war etwas dunkler gelb, das nächste etwas heller, das nächste wieder dunkler und so weiter. Eines war rot. Gegenüber waren in den selben Farben dieselben Wohnblöcke. Hinter unserer Wohnung waren zwei Gärten. Mein jüngerer Bruder und ich liebten es im Garten zu spielen. Wir spielten immer mit James seinem hyperaktivem Bruder Patrick. Außerdem spielte ich mit einem Nachbars Mädchen namens Pia. Wir hatten eine Kellertreppe die zur Waschküche führte. Auf der Keller Stange war ein kleiner Teppich gehangen. Den Teppich benutzen wir zum Sitzen. Jedesmal als wir zu spielen begangen holten wir den Teppich runter und saßen uns darauf. Ich kann mich erinnern, wie ich eines Tages meinen Lieblingskleid anhatte und im Garten mich drehte, während James Musik spielte. Ich drehte mich im Kreis, es kommt mir heute noch so vor als würde ich mich wie unsere Erde gedreht haben. So langsam, so schön, mein gelbes Kleid. Ich ging auf die "Albrecht-Dürer-Grundschule". Meine allerbeste Freundin wohnte gegenüber, unsere Eltern ja sogar unsere Großeltern waren befreundet. Wir kannten uns wirklich seit wir Kleinkinder waren. Nach der Schule ging ich immer heimlich zu ihr. Ihre Mutter hatte nichts dagegen. Meine Eltern waren danach immer stinksauer auf mich, da ich ohne Ihre Einverständniserklärung dort nichts zu suchen hätte. Wir rannten sogar zur Esso-Tankstelle und kauften uns Eis. Ich holte mir immer die "Solero Shocks". Ich hatte eine echt schöne Kindheit. Naja. Bis wir dann eines Tages umzogen. Wir zogen nach Gartenstadt. Wir hatten es wirklich nicht leicht. Ich bekam einen Brüderchen. Die Nachbars Kinder ließen deren Katzen in mein Bruder sein Babywagen pinkeln. Außerdem stank es im Flur nacht Pisse und Kot. Unsere Nachbarn waren wirklich unsozial. Es ging soweit, dass meine Mutter die Polizei rufen musste. Ich lag mich mit einen Jungen an, ich nahm eine Glasflasche und schlug damit auf sein Rücken ein, denn er war hyperaktiv. Das ging eine Zeitlang so mit dem Gestank im Hausflur und Nachbarn und so weiter. 

Im Jahre 2006 hatte mein Opa eine Rachenoperation, weil er Polypen hatte. Meine Eltern setzen uns bei meiner allerbesten Freundin dessen Familie ab. Eines Abends kam ein Telefonat, ich konnte mich nur noch daran erinnern wie angespannt und verzweifelt dessen Eltern meiner besten Freundin ausschauten. Ich sprach sie dazu an, aber sie sagten alles sei in Ordnung. Aber nach einer Weile rief mein Vater an. Die Mutter meiner besten Freundin gab den Hörer in meine Hand. Und ich hörte meinen Vater nur noch in etwa sagen: "Dich wird keiner mehr zur Schule fahren." "Dein Opa ist tot." Und ich schmiss den Hörer zu Boden, und riss meine Haare aus. Fing anzuschreien. Ich schrie und heulte. Die Mutter meiner allerbesten Freundin nahm mich auf dem Schoß und versuchte mich zu trösten, indem sie mein Gesicht mit Wasser nass machte. Mein Opa starb am 11.02.2006. Meine Eltern setzten mich zu meinem Schwäger dessen Familie ab. Dort weilten wir ein paar Tage, wegen den Krankenhausaufenthalten.

Ich kam in die 3. Klasse. Ich hatte keine Freunde aber lernte eine Italienerin kennen. Die deutschen Schüler waren immer sehr fleißig, und sagten zu mir ich solle in mein Land zurück. Obwohl ich in Deutschland geboren war. Als Türkin hatte man es nie leicht. Ich hatte immer wieder mit Vorurteilen zu kämpfen. Dabei wurde ich wie jeder andere groß. Als ich in die Hauptschule versetzt wurde, musste ich Tränen gießen. Ich meine Hauptschule hatte garkeinen Niveau für mich. Ich wollte es nicht akzeptieren, dass meine Leistungen grottenschlecht waren. Ich war ein ordentliches Mädchen, obwohl, irgendwie machte ich etwas falsch. Irgendwo muss ich es falsch gemacht haben. Vielleicht in Mathe oder so. 

 

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